
Die Phasen des Atems: Eine Meditation für besseren Fokus und Konzentration
Teil 2/10 - Verbinde dich mit dir und deinem Atem: Wir konzentrieren uns in dieser Atemmeditation auf die Phasen bzw. den Kreislauf des Atems: Der Start der Einatmung, die Einatmung, das Ende der Einatmung, PAUSE, der Start der Ausatmung, die Ausatmung, das Ende der Ausatmung, PAUSE. Diese genaue Beobachtung oder auch Analyse des Atem hilft uns, in der Meditation fokussiert und konzentriert zu bleiben. Sehr gut anwendbar im Alltag.
Transkription
Schön,
Dass du wieder dabei bist bei einer weiteren Atemmeditation.
Wir wollen uns heute den Atem mal etwas genauer anschauen,
Mal etwas genauer beobachten,
Um dann einfach auch in der Meditation und vielleicht auch später im Alltag den Atem zu einem besseren Fokusobjekt machen zu können,
Wenn wir abgelenkt werden von schwierigen Situationen oder vielleicht auch von schwierigen Menschen,
Dass wir dann sagen können,
Ich gehe jetzt zurück zu meinem Atem,
Konzentriere mich drauf und dann möchte ich dich jetzt durchführen durch die einzelnen Phasen des Atems.
Find aber zunächst mal wieder einen aufrechten Sitz,
Ob jetzt auf dem Stuhl oder auf dem Kissen,
Das ist wieder egal.
Hauptsache du kannst für so circa 10 bis 12 Minuten ohne Schmerzen und ohne dich groß bewegen zu müssen,
Sitzen können.
Und dann schließe auch hier erstmal deine Augen,
Kannst deine Hände mit den Handflächen nach oben zeigend oder auch nach unten zeigend ablegen,
Auf den Knien oder auf den Oberschenkeln.
Und dann nimm hier erstmal drei Atemzüge für dich,
Um hier in diesem Sitz anzukommen und nutze jede Ausatmung,
Ein bisschen mehr in diesem Sitz anzukommen.
Dann mach für dich hier nochmal einen kurzen Check-in,
Kurz schauen,
Wie so die Lage ist bei dir,
Wie es dir gerade geht und was dich gerade beschäftigt.
Und ohne dich groß darin zu verlieren,
Richte dann gleich die Aufmerksamkeit auf deinem Atem und nimm wahr,
Wie der Atem durch die Nase einfließt und durch die Nase ausfließt.
Also ganz wichtig,
Du atmest durch die Nase ein und aus und nicht durch den Mund.
Da kannst du vielleicht wahrnehmen,
Wie ein bisschen kältere Luft in die Nase einströmt,
Wie dann die Luft,
Die aus der Nase ausströmt,
Ein kleines bisschen wärmer ist.
Das ist am Anfang nicht ganz so leicht wahrzunehmen,
Aber was dir dabei helfen kann,
Ist,
Wenn du mal den Finger,
Den Zeigefinger,
Egal ob links oder rechts,
Den Zeigefinger unterhalb von deiner Nase hältst,
Also unterhalb deiner Nasenlöcher und nur mal für ein paar Atemzüge schaust,
Wie sich denn diese Luft anfühlt,
Die da an dem Zeigefinger vorbeiläuft,
Vorbeizieht.
Dann kannst du die Hand,
Den Finger langsam wieder nach unten ablegen.
Das war jetzt so die erste Beobachtung,
Die wir gemacht haben mit dem Atem.
Die zweite ist folgende und zwar,
Jede Einatmung hat einen Beginn und sie hat ein Ende.
Zwischen jeder Einatmung und jeder Ausatmung liegt eine ganz kurze Pause.
Dann beginnt die Ausatmung und irgendwann endet die Ausatmung und dann ist auch hier eine ganz kurze Pause.
Und dann beginnt wieder die Einatmung.
Und versuch mal,
Ob du diesen Start und dieses Ende von jeder Ein- und Ausatmung wahrnehmen kannst.
Und vor allem auch,
Ob du diese Pausen zwischen der Ein- und Ausatmung,
Beziehungsweise Aus- und Einatmung,
Ob du auch die wahrnehmen kannst.
Und dass du dich gerade auf diese Pausen ein bisschen mehr fokussierst,
Auf die mal ein bisschen mehr achtest.
Und vielleicht passiert es dir ja,
Wie bei mir manchmal,
Dass ich eigentlich schon zu Beginn der Einatmung schon an die Pause denke und wann die denn kommt.
Und bei der Pause dann schon wieder an die Ausatmung denke oder vielleicht auch ins Ende der Ausatmung oder die nächste Pause.
Auch das ist normal,
Denn unser Gehirn versucht immer schon vorzuarbeiten,
Versucht schon vorzudenken,
Um irgendwelche Gefahren abzuchecken.
Aber das ist jetzt gar nicht notwendig.
Von daher gibt dir ganz bewusst die Erlaubnis und ich gebe sie dir jetzt auch,
Dass du wirklich so gut es geht,
Bei jedem einzelnen Moment,
Bei jeder einzelnen Sekunde deiner Atmung bleibst.
Und du musst nicht schon vorspringen,
Sondern du kannst ganz entspannt bei jeder einzelnen Sekunde,
Jedem einzelnen Moment bleiben.
Und wenn du abdriftest,
Das weißt du vielleicht schon,
Weggezogen wirst von Gedanken oder Gefühlen,
Dann ist auch das absolut normal,
Ist überhaupt nicht schlimm.
Gut ist,
Dass du es merkst und dass du dich dann wieder selbst zurückbringst,
Zurückbringst auf den Fokus von deinem Atem.
Dann kannst du mit der nächsten Ausatmung langsam loslassen von diesem Fokus des Atems und nimm dir hier noch den ein oder anderen Moment,
Um noch mal kurz nachzuspüren,
Wie es dir jetzt gerade geht,
Was jetzt anders ist,
Als zu Beginn.
Und dann kannst du die Augen langsam wieder öffnen,
Wieder zurückkommen und dich,
Ja,
Oder dir vielleicht auch einfach diese Übungen jetzt mit in den Alltag nehmen und einfach mal schauen,
In schwierigen Momenten oder selbst,
Wenn du an der Supermarktkasse stehst,
Den Fokus auf den Atem zu lenken und eben auch auf diese kleinen Phasen des Atems,
Also den Beginn der Ein- und Ausatmung,
Das Ende der Ein- und Ausatmung und eben vor allem auf diese ganz kurze Millisekundenpause zwischen der Ein- und Ausatmung beziehungsweise Aus- und Einatmung.
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