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Emotionen beobachten

by Katrin

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4.2
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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Während dieser Meditation lade ich dich dazu ein, deine Emotionen in einer nicht wertenden, neugierigen und offenen Haltung zu begegnen und zu beobachten. Diese Praxis kann dich dabei unterstützen, einen besseren Umgang mit deinen Emotionen insbesondere unangenehmen Emotionen zu finden.

Transkription

Wahrnehmen,

Wie es dir heute geht.

Sich bei sich selbst einloggen und schauen,

Wie es dir heute körperlich geht.

Vielleicht gibt es da Bereiche,

Die sich angenehm anfühlen.

Bereiche,

Die sich vielleicht heute nicht so gut anfühlen.

Möglicherweise kannst du aber auch feststellen,

Dass es da Bereiche in deinem Körper gibt,

Die sich neutral anfühlen.

Bemerken,

Dass alles nebeneinander da sein kann und dass vielleicht dein ganzer Körper sich eigentlich ganz okay anfühlt,

Auch wenn eine Stelle heute nicht so okay ist.

Du kannst dich dazu entscheiden,

Den Fokus deiner Aufmerksamkeit auf den restlichen Körper zu richten,

Der,

Der heute sich in Ordnung anfühlt,

Nicht schmerzt.

Du kannst dich aber auch dafür entscheiden,

Den Fokus genau auf diese Stelle zu richten,

Der sich vielleicht heute eng anfühlt,

Unangenehm ist und deine Aufmerksamkeit dort ruhen lassen.

Allein dies bewirkt schon,

Dass sich diese Stelle entspannt,

Dass sie weiter wird und vielleicht darfst du feststellen,

Dass es sich verändert.

Verändere nun deinen Fokus hin zu deinen Gedanken.

Wie ist die Qualität deiner Gedanken in diesem Moment?

Es geht nicht darum,

Jetzt irgendetwas an deiner Erfahrung zu verändern.

Unsere Absicht ist,

Zu wissen,

Was gerade da ist.

Sind da viele oder wenige Gedanken?

Sind die Gedanken sehr flüchtig oder sehr mächtig?

Werde dir der Qualität deiner Gedanken gewahr.

Konzentriere dich nun auf deine Stimmung.

Fühlst du dich jetzt gerade positiv gestimmt oder eher negativ oder neutral?

Gibt es da vielleicht gerade angenehme Gefühle,

Wie zum Beispiel Freude,

Leichtigkeit,

Dankbarkeit?

Und wo spürst du dieses Gefühl?

Wie fühlt es sich an?

Kannst du es beschreiben oder du entdeckst ein unangenehmes Gefühl,

Wie Traurigkeit,

Angst oder Wut oder vielleicht ein ganz anderes.

Es geht nicht darum,

Das Gefühl weg haben zu wollen,

Es weg zu drücken.

Es geht darum,

Zu wissen,

Dass es da ist.

Es beobachten,

Erforschen,

Dabei vielleicht bemerken,

Wie es sich verändert und möglicherweise die Erfahrung machen,

Dass es sich auflöst.

Und es kann aber auch sein,

Dass du dich heute neutral fühlst.

So weder positiv noch negativ,

Weder angenehme Gefühle entdeckst,

Noch unangenehme,

Sondern dass es wie normal ist.

Vielleicht gelingt es dir,

Diese Gefühlstönung für dich wertzuschätzen als einen Ort,

An dem du nicht intensiv fühlen musst.

Also weder große unangenehme Gefühle hast,

Noch angenehme Gefühle.

Wir tendieren dazu,

Uns egal in welche Richtung extrem fühlen zu wollen.

So wissen wir,

Dass wir am Leben sind,

So spüren wir uns.

Aber sich neutral zu fühlen bedeutet für uns einen Ort,

An dem wir uns ausruhen können,

An dem es vielleicht auch ruhig ist,

Nicht aufregend,

Egal ob in die angenehme oder unangenehme Richtung.

Möglicherweise entdeckst du auch von jedem etwas oder vielleicht verändert es sich auch ständig.

Du bemerkst das eine Gefühl,

Beobachtest für einen Moment und dann taucht ein anderes Gefühl auf.

Bemerke,

Wo du das Gefühl oder die Gefühle körperlich spürst.

Auch hier gibt es kein richtig oder falsch.

Es kann im ganzen Körper sein und beobachte,

Erforsche ganz genau,

Wie es sich anfühlt körperlich.

Die Ausdehnung der Empfindung,

Die Intensität.

Offen und neugierig sein und sollte dich ein Gefühl dabei zu überfordern drohen,

Dann kannst du für einen Moment deine Aufmerksamkeit zum Beispiel auf deinen Atem richten,

Dich so beruhigen,

Dich zentrieren oder deine Aufmerksamkeit in die Füße bringen.

Die Empfindungen,

Die du dort hast,

Das ist der Ort,

Der am weitesten entfernt ist von unserem Kopf,

Der sich immer so viele Geschichten ausdenkt,

Warum wir das Gefühl haben und wozu es führen kann und so weiter.

Unsere Absicht ist nicht,

Die Ursache herauszufinden oder uns damit zu beschäftigen,

Wie es in Zukunft sein wird.

Unsere Absicht ist es zu erforschen,

Wie sich das Gefühl im Körper anfühlt,

Wie es entsteht,

Wie es sich entwickelt,

Verändert und wieder vergeht und gerne lade ich dich noch zu einem Experiment ein.

Solltest du eine unangenehme Körperempfindung,

Ein unangenehmes Gefühl wahrnehmen,

Das sich in einer Körperempfindung äußert,

So kannst du deine Hand auf diese Stelle legen und mal genau spüren,

Was passiert,

Ob etwas passiert.

Nun nimm deinen Körper noch mal als Ganzes wahr,

Wie er hier sitzt oder liegt.

Spüre den Boden unter deinem Körper oder unter deinem Gesäß,

Unter deinen Beinen und richte nun deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung.

Spüren,

Wie die kühle,

Trockene Luft in deinen Körper hineinfließt und spüren,

Wie sie wärmer und feuchter deinen Körper genau an der gleichen Stelle wieder verlässt.

Beobachte deine Atmung als gäbe es für dich jetzt nichts wichtigeres auf der Welt zu tun,

Als deinen Atem zu beobachten.

Treffen Sie Ihren Lehrer

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