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Yogische Vollatmung

by Jen Hartmann

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Meditation
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Die yogische Vollatmung ist eine ausgleichende Pranayama (Atemübung), die drei verschiedenen Abschnitten des Oberkörpers einbezieht. Die volle yogische Atmung revitalisiert den gesamten Körper mit Prana (Lebensenergie) und reduziert Stresshormone im Körper. Darüber hinaus wird die Körperwahrnehmung verbessert und der Fokus trainiert.

Transkription

Sat Nam.

Es ist schön,

Dass du hier bist und mit mir zusammen atmen möchtest.

Die folgende Technik ist die yogische Vollatmung und ist eine wunderschöne Methode,

Die dich ganz tief mit deinem Körper wieder verbindet,

Die dich richtig tief in den Körper sinken lässt und dein Körper wieder fühlen lässt,

Von dem wir uns ja manchmal ein bisschen abschneiden.

Und es ist eine wunderschöne Entspannungstechnik,

Die dich auch wieder ins Hier und ins Jetzt zurück holt.

Dafür kommst du in den aufrechten Sitz,

Kannst auf dem Boden sitzen,

Auf einem Stuhl,

Wo immer es für dich bequem ist.

Dann legst du die Hände auf deinen Oberschenkeln ab,

Mit den Handflächen nach oben.

Kannst sie auch in deinem Schoß zusammenfalten und dann stell den unsichtbaren Faden vor,

Am höchsten Punkt deines Kopfes,

Der dich nach oben zieht,

Richtung Decke.

Das heißt,

Richte dich richtig auf,

Ziehe die Wirbelsäule auseinander,

Komm in einen geraden,

Aufgerichteten Sitz.

Lass deine Schultern nach unten sinken und dann schließ einmal deine Augen.

Hier nimmst du erst mal ein paar ganz genüssliche Atemzüge durch deine Nase ein und aus.

Dann leg eine Hand deiner Wahl auf deinen Bauch und die andere Hand legst du auf dein Schlüsselbein.

Dann beginnst du die nächsten paar Runden erst einmal tief in den Bauch zu atmen,

Sodass sich mit jeder Einatmung deine Bauchdecke nach außen wölbt und mit jeder Ausatmung senkt sich die Bauchdecke wieder.

Einatmen,

All die Luft bis nach unten in deinen Bauch ziehen.

Die Bauchdecke hebt sich und ausatmend senkt sich die Bauchdecke wieder ab.

Fahre für die nächsten paar Atemzüge in diesem Rhythmus fort.

Spüre,

Wie sich deine Hand bewegt durch den Atem.

Die Hand immer wieder sanft nach vorne und zurückgegleitet und dann beginne die Atmung jetzt noch etwas tiefer werden zu lassen,

Indem du mit der nächsten Einatmung die ganze frische Atemenergie bis hinunter in den Bauch ziehst.

Die Bauchdecke hebt sich und dann ziehst du die Luft noch etwas weiter nach oben,

Dass dein Brustkorb jetzt auch beginnt sich zu heben und noch ein ganz kleines Stückchen weiter,

Dass jetzt auch dein Schlüsselbein dort,

Wo deine Hand liegt,

Sich beginnt anzuheben.

Ausatmend senkt sich das Schlüsselbein wieder ab,

Das Brustbein sinkt zurück und die Bauchdecke senkt sich wieder ab.

Einatmen,

Bauchdecke hebt sich,

Brustbein hebt sich,

Schlüsselbein hebt sich und ausatmend in der anderen Reihenfolge wieder zurück.

Schlüsselbein,

Brustbein,

Bauchdecke senkt sich.

Mach das jetzt ein paar mal in deinem Rhythmus,

Immer so weiter,

Wo die ganze frische Atemenergie in dein Körper.

Lass dein Körper sich bewegen durch diese Atemwelle und spür durch deine Handflächen dieser Bewegung in dir nach.

Atme weiter,

Tief ein und aus.

Spür,

Wie der Atem dich bewegt.

Spür,

Wie der Atem wie eine Welle durch deinen Körper fließt,

Dich auf- und abbewegt.

Du bleibst präsent mit dem Fokus auf dieser Atembewegung.

Wenn immer ein Gedanke kommt,

Lass ihn kurz kommen,

Lass ihn aber auch schnell wieder gehen und los.

Komme der Aufmerksamkeit immer wieder zurück auf deine Atmung.

Tiefe,

Yogische Vollatmung und dann atme noch einmal vollständig ein.

Lass die Bauchdecke sich noch mal richtig nach außen wölben.

Lass das Brustbein weit werden und auch die Schlüsselbeine sich anheben und ausatmend senken sich die Schlüsselbeine ab.

Das Brustbein geht zurück und die Bauchdecke senkt sich.

Dann legst du beide Hände wieder auf den Oberschenkeln ab oder faltest sie im Schoß zusammen.

Lass die Augen weiterhin geschlossen und spür diese Atemübung jetzt einmal nach.

Wie fühlst du dich jetzt gerade im Vergleich zu davor?

Wie fühlt sich dein Geist jetzt an?

Der Kopf.

Ist da vielleicht etwas mehr Ruhe?

Mehr Weite?

Wie fühlt sich der Bauch an?

Der Brustkorb?

Die Hände?

Und egal was du wahrnehmen kannst,

Du beobachtest einfach ganz still,

Was immer sich dir zeigt,

Ohne es zu bewerten,

Ohne es verändern zu wollen.

Dann lässt du deine Atmung langsam wieder etwas tiefer werden.

Bring sanft Bewegung zurück in dein Körper und wenn du soweit bist,

Dann öffnest du deine Augen und kommst wieder zurück ins Hier und ins Jetzt.

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