
Innere Weisheit
by Eva Linnartz
Mit dieser Meditation erhältst du Zugang zu deinem tiefen inneren Wissen. Da in den Schreibphasen andere Gehirnregionen als in der Meditation aktiviert werden, können sich dir neue Gedanken und Möglichkeiten offenbaren.
Transkription
Innere Weisheit.
Dies ist eine Übung,
In der du in Kontakt mit deiner inneren Weisheit trittst,
Um so Klarheit über Gefühle und Gedanken oder auch zu übergeordneten Fragen,
Wie zum Beispiel die Sinnhaftigkeit deines Seins zu gewinnen.
Es gibt Phasen,
In denen du im Sitzen meditierst und dann Phasen,
In denen du schreibst.
Beim Schreiben notiere alles,
Jeden Gedanken,
Ohne ihn zu bewerten oder den Stift abzusetzen.
Schreibe alles auf.
Dies können auch Sätze sein,
Wie ich weiß nicht,
Was ich gerade schreiben soll,
Was mache ich hier überhaupt,
Ist das nicht Blödsinn und so weiter.
Lasse dich überraschen,
Welche Worte zu Papier gebracht werden wollen.
Halte die Aufnahmen nun für einen Moment an,
Um einige Blätter,
Einen Stift und vielleicht eine Brille bereitzulegen.
Komme in eine aufrichte und doch unangestrengte Sitzhaltung.
Wenn es angenehm ist,
Die Augen schließen und wenn du magst,
Zwei oder drei tiefe Atemzüge tun und langsam durch den gespitzten Mund ausatmen.
Nun für einige Momente den Atem betrachten,
Wie er von alleine kommt und geht.
Sonst gibt es nichts zu tun.
Ganz in diesem Raum,
In dieser Haltung,
In diesem Körper,
Der atmet,
Ankommen.
Die Aufmerksamkeit nun vom Atem lösen und auf die Gedanken richten,
Die kommen und gehen.
Vielleicht gibt es einen Gedanken,
Der gerade in diesem Moment ganz besonders wahrgenommen werden möchte.
Oder es gibt einen,
Der in letzter Zeit immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Entscheide dich nun,
Welchen Gedanken du genau betrachten möchtest.
Erforschen,
Ob es ein Thema oder ein Bedürfnis gibt,
Woraus er entstanden ist.
Sei bereit,
Dies tief zu ergründen und zu verstehen.
Vielleicht zeigen sich dir Bilder,
Erinnerungen aus der Kindheit.
Vielleicht tauchen dazu weitere Gedanken oder Gefühle auf.
Ärger,
Traurigkeit oder Angst.
Alles zulassen in dem Wissen,
Dass dein Unterbewusstsein nur das an die Oberfläche dringen lässt,
Was du zu sehen bereit bist.
Vielleicht spielen Befürchtungen eine Rolle oder es geht um Anerkennung,
Perfektionismus,
Den Wunsch geliebt zu werden.
Wahrnehmen,
Welche Gefühle und Empfindungen sich dir zeigen.
Alles betrachten,
Ohne es zu bewerten.
Nun die Augen öffnen und die Schreibpotenzilien zur Hand nehmen.
Für die nächsten Minuten alles los und frei fließen lassen.
Aufschreiben,
Was durch den Geist wandert,
Ohne den Stift abzusetzen.
Jeden Gedanken aufs Papier bringen,
Ohne ihn zu bewerten oder einzuordnen.
Nun innehalten und den Geist mit der Betrachtung des Atems zur Ruhe kommen lassen.
Drei Fragen in dir hochsteigen lassen und sie aufschreiben.
Es ist auch okay,
Wenn keine Fragen auftauchen.
Das Schreibmaterial nun beiseite legen und deine Meditationshaltung einnehmen.
Bewusst wahrnehmen,
Wie du hier sitzt.
Haltung,
Körperspannung,
Mimik,
Gedanken,
Gefühle,
Atmung.
Stelle dir nun vor,
Dass deine innere Weisheit,
Deine Seele vor dir erscheint.
Schau sie genau an.
Hat sie eine Form,
Eine Gestalt,
Schwebt sie,
Ist sich da.
Hat sie eine Farbe,
Einen Ton.
Kannst du Eigenschaften wahrnehmen,
Löst sie Gefühle in dir aus.
Gib dir Zeit,
Sie ganz und gar wahrzunehmen,
Sie zu beschreiben und kennenzulernen.
Und nun frage deine Seele,
Wie sie mit dir in Kontakt kommen möchte.
Vielleicht durch Bilder,
Durch andere Menschen,
Durch Gefühle.
Frage sie,
Was sie sich für dich wünscht.
Ob es etwas gibt,
Das du besser verstehen kannst.
Etwas,
Dem du mehr Raum in deinem Leben geben kannst.
Etwas,
Das du dich trauen solltest oder etwas,
Das du vermeiden solltest.
Nun visualisieren,
Wie deine Seele in den Körper zurückkehrt.
Wahrnehmen,
Wo genau im Körper sie zu Hause ist.
Woran kannst du ihre Präsenz spüren?
Wie fühlt es sich an,
Wenn du dir vorstellst,
Dass du dich in deine Seele fallen lassen kannst oder dich an sie anlehnen.
Welche Gefühle löst dies aus?
Nun die Empfindungen des Atems wahrnehmen.
Nimm wieder deine Schreibpotenzilien und schreibe alle Gedanken und Gefühle auf,
Die gerade da sind.
Ohne nachzudenken,
Ohne zu bewerten.
Lass den Stift sich einfach von allein bewegen.
Und vielleicht tauchen auch Antworten auf die Fragen auf,
Die du vor einigen Minuten notiert hast.
Lege Stift und Blatt beiseite und nimm deine Meditationshaltung ein.
Den Körper wahrnehmen,
Die Seele.
Lasse sie den ganzen Körper ausfüllen.
Vielleicht magst du noch einmal ganz bewusst in das Gefühl,
Beseelt zu sein,
Hineintauchen.
Wenn du dich bedanken möchtest,
Kannst du dies mit den Händen auf dem Herzen oder an der Stelle,
Wo deine Seele zu Hause ist,
Tun.
Orientiere dich nun wieder hier in diesen Raum hinein.
Spüre,
Was du nun brauchst.
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