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Deine notwendige Not-To-Do-Liste

by Daniela Barchasch

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Meditation
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Wir alle kennen To-Do-Listen. Wir stehen täglich mit ihnen auf, sie begleiten uns durch unseren Tag. Und während es praktisch ist, eine zu haben, weil wir Dinge so nicht vergessen, beschäftigen wir uns allerdings viel zu oft mit ihnen. Was sie auch sehr belastend macht. In dieser Folge zeige ich dir, was eine Not-To-Do-Liste ist und wie du sie auf dein Leben anwenden kannst. Sie wird dein Denken verändern, vieles einfacher machen. Sie zeigt dir, was in deinem Leben wichtig ist.

Transkription

Du hörst Mindful Minutes mit mir,

Daniela Barchasch,

Der Gründerin von Evakuera Coaching und des Mindful Members Clubs.

Jede Woche spreche ich mit dir darüber,

Wie du dein Leben grundlegend bewusster positiv gestalten kannst,

Auch wenn die Umstände und Vorbedingungen nicht unbedingt so prickelnd sind.

Und das Ganze machen wir auf der Basis von Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und Achtsamkeit und der buddhistischen Psychologie.

Wie kannst du also ein glückliches Leben leben?

Denn das ist meiner Meinung nach überhaupt kein Zufall.

Und du kannst das auch.

Und ich bin hier,

Um dir das zu zeigen.

Hallo ihr Lieben,

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mindful Minutes.

Ganz,

Ganz früh am Morgen war ich ein bisschen spät dran mit der aktuellen Podcast-Folge.

Aus dem Grund,

Weil ich einfach so viel zu tun hatte diese Woche.

Meine Tochter war auch zu Hause.

Und wer es von euch kennt,

Der weiß,

Dass das Leben nicht so funktioniert,

Wenn das Kind nicht in den Kindergarten geht.

Also man ist quasi im Kopf aus allem raus.

Und aus diesem Grund habe ich die aktuelle Podcast-Folge auch gemacht.

Denn ich möchte,

Dass du eine Kleinigkeit in deinem Leben umsetzt.

Und es ist wirklich nur eine Kleinigkeit.

Denn wir alle haben in unserem Kopf diese ellenlangen To-Do-Listen.

Sprich all das,

Was du noch machen möchtest,

Was du umsetzen möchtest,

Wo du eine gewisse Verantwortung hast,

Was auch wirklich gemacht werden muss.

Und bei diesen To-Do-Listen ist es so,

Dass wir oft schon morgens damit aufstehen und die einfach unseren ganzen Tag schon so ein bisschen negativ oder unter negatives Licht stellen.

Und wir haben gerade in meinem 4-Members-Club eine Challenge laufen.

Es geht bei uns darum,

Dass wir wirklich Dinge umsetzen.

Und da überprüfen wir unsere Morgenroutine.

Und wir gucken uns ganz genau an,

Was brauchen wir morgens dann,

Damit wir wirklich ganz bewusst gut in den Tag steigen.

Und ganz wichtig ist es,

Dass wir hier nicht gleich auf diese To-Do-Liste aufspringen,

Sondern dass wir uns erstmal mit uns verbinden,

In die Leere hineingehen,

Entspannt sind,

Dass wir in den Tag gut hineingehen können.

Eine liebe Klientin von mir meinte dazu,

Und das fand ich richtig,

Richtig schön,

Ist,

Wenn sie diesen Prozessen morgens folgt,

Dann ist sie nicht gleich in ihren To-Do's drin.

Und das ist das,

Was wir wollen,

Nämlich mehr im Moment sein.

Das heißt ja nicht,

Dass wir das nicht alles machen,

Was von uns verlangt wird,

Was wir auch von uns verlangen,

Sondern es heißt,

Dass wir nicht immer dieses Gedankenkarussell darum haben.

Dieses Gedankenkarussell,

Was ja auch negative Auswirkungen auf uns hat.

So,

Es gibt To-Do-Listen,

Und das ist das,

Was ich dir heute mitgeben möchte.

Es gibt aber auch Not-To-Do-Listen.

Und es ist wichtig,

Dass wir das in unser Leben übertragen,

Auf unser Leben übertragen.

Das bedeutet nämlich,

Dass es eine Menge Dinge gibt,

Die wir nicht tun sollten,

Zu denen wir Nein sagen sollten.

Und während die To-Do-Listen ständig präsent sind und wir uns dessen bewusst sind,

Was dort zu tun ist und wir das ein bisschen abmildern wollen,

Also dass es weniger Raum in uns einnehmen soll,

Ist es bei diesen Not-To-Do-Listen wichtig,

Dass wir ein Bewusstsein hierfür schaffen,

Was wollen wir bewusst in unserem Leben nicht machen.

Was wollen wir bewusst an diesem Tag nicht machen?

So kannst du dir eine Liste anlegen,

Ich gebe dir gleich ein paar Beispiele dafür,

Und bewusst morgens nach deiner Praxis,

Also sagen wir so drei Aspekte,

Dankbarkeit,

Deine kurze Meditation,

Dich hinsetzen,

Also all das,

Was wir eben bei Evakuera machen,

Was auch gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen muss,

Aber dass wir eben nochmal uns genau darauf fokussieren,

Und das ist etwas,

Das möchte ich heute nicht machen.

Das ist etwas,

Zu dem sage ich heute Nein.

Weil das Nein zu dem ist ein Ja zu mir.

Und das ist so viel mehr Leichtigkeit und Erfüllung im Leben,

Wenn ich nicht immer nur von einer Sache zu anderen springe,

Sondern auch immer schaue,

Was macht das denn mit mir und kann ich das eventuell ändern.

Wozu möchte ich Nein sagen?

Wenn du dich hinsetzt und einfach deine Gedanken fließen lässt,

Wirst du jede Menge in deinem Leben entdecken.

Ich kann bewusst Nein zu einem Körperbild sagen,

Was ich habe,

Was eigentlich sehr destruktiv ist.

Ich kann bewusst Nein sagen zu ungesunden Verhaltensweisen.

Das geht aber noch viel weiter.

Wir können Nein sagen zu negativen Gedanken,

Die immer wieder auftauchen,

Weil wir in diesem negativen Gedankenkarussell drin sind und über 95 Prozent unserer Gedanken von gestern auch heute wieder da sind und morgen wieder da sein werden.

Sprich,

Wir treten aus dieser Negativität gar nicht raus.

Wir können Personen,

Die in unserem Leben sind,

Zu diesen Personen,

Die uns nicht gut tun,

Nein sagen.

Sprich,

Das käme auf unsere Not-to-do-Liste.

Mit dir möchte ich mich heute nicht beschäftigen.

Den Anruf möchte ich heute nicht machen.

Mit dir trinke ich heute keinen Kaffee in der Mittagspause,

Weil das einfach so gewünscht ist,

Beziehungsweise so eingefahren ist.

Nein,

Ich möchte heute dir keine Nachricht schreiben.

Ich möchte dir heute keinen Raum in meinem Leben geben,

Weil du mir nicht gut tust.

Das kommt auf die Not-to-do-Liste.

Wir haben das Gefühl,

Dass wir eine Menge Verantwortung in unserem Leben haben,

Aber darüber hinaus Verantwortung,

Die wir eigentlich gar nicht haben müssten.

Zum Beispiel,

Dass wir für das Wohlergehen von anderen Menschen verantwortlich sind.

Ich habe eine Klientin,

Die ich sehr,

Sehr wertschätze und sie hat eine starke Verantwortung für ihren Vater.

Die Beziehung ist nicht gut zwischen den beiden,

Aber sie fühlt sich trotzdem immer wieder in der Verantwortung,

Dass sie seine Bedürfnisse erfüllt,

Dass er sie doch endlich wertschätzt.

Es ist ein großes,

Komplexes Thema.

Das käme auf die Not-to-do-Liste.

Es geht erstmal darum,

Dass wir uns durch die Not-to-do-Liste bewusst werden,

Was wir nicht machen wollen.

Dass wir dann tagsüber merken,

Wow,

Das schleicht sich ein,

Ist ganz normal.

Aber Bewusstsein ist der erste Schritt in eine neue,

In eine bessere Richtung.

Also eine Verantwortung,

Die wir eigentlich gar nicht haben müssten.

Vielleicht ist es in Bezug auf unsere Kinder,

Weil wir sehr stark kontrollieren.

Vielleicht geht es um deinen Haushalt,

Weil du denkst,

Der muss so und so aussehen.

Welche Verantwortung spürst du für andere Menschen?

Da muss ich auch gerade wieder an eine andere Klientin denken,

Bei der genau das der Fall ist.

Sie hat ein großes Verantwortungsbewusstsein und stellt sich selbst zurück und selbst für Sorge ist ihr großes Thema.

Was kommt noch auf meine Not-to-do-Liste?

Nein sagen zu negativen Glaubenssätzen,

Denen ich heute nicht folgen möchte.

Das heißt,

Ich brauche die Glaubenssatzarbeit.

Ich muss wissen,

Wie funktioniere ich überhaupt,

Welchen System habe ich in mir drin,

Welche Wahrheiten,

Die keine Wahrheiten sind,

Aber ich denke,

Dass das eine Wahrheit ist.

Das heißt,

Ich finde heraus,

Welche Glaubenssätze ich in mir drin habe,

Zum Beispiel Selbstwertglaubenssätze,

Wie ich bin nicht genug.

Und ganz bewusst dieses,

Dem folge ich heute nicht.

Du wirst merken,

Über den Tag verteilt,

Dass der sich immer wieder einschleicht.

Und jetzt geht es darum,

Dass du mit Bewusstheit das merkst,

Denn dann kannst du bewusst etwas ändern.

Die Not-to-do-Liste ist dafür da,

Dass du mehr Bewusstheit in dein Leben bringst und dich rausnimmst aus diesem Ja und ich muss tun und ich brauche das und andere brauchen das und hin zu weniger,

Hin zu einem Nein,

Hin zu mehr Klarheit,

Mehr Definition,

Mehr Bewusstsein dafür,

Was du wirklich brauchst.

Bei uns hier zu Hause ist es so,

Weil ich sehr minimalistisch lebe,

Also wir alle als Familie,

Müssen wir immer wieder Nein zu Dingen sagen,

Die uns auch draußen angeboten werden.

Jetzt waren wir letzte Woche mit unserer Tochter auf dem Flohmarkt,

Einfach nur,

Weil wir herumgegangen sind,

Einfach ein bisschen spazieren wollten,

Das Wetter war noch schön.

Wir würden in dem Sinne da weniger was kaufen,

Weil ich das ablehne,

Absolut nicht.

Ich finde es gut,

Wenn wir Dinge noch mal verwerten,

Aber wir brauchen einfach so wenig und deswegen finden wir dort in der Regel nichts.

Und da gab es ein kleines Spielzeug,

Besser gesagt eine kleine Kiste und darauf war eine Figur.

Clara hat einfach nur gefragt,

Was ist das denn?

Und diese Kiste war ungefähr schon gefühlt,

Bestimmt aber auch wirklich 60,

70 Jahre alt,

Weil die Oma kam dann und hat gesagt,

Okay,

Die ist aus ihrer Kindheit und du hast gesehen,

Ganz viel verbindet sie damit.

Und sie meinte,

Sie möchte diese Figur gerne Clara schenken.

Unabhängig davon,

Dass ich wusste und auch gemerkt habe,

Clara braucht diese Figur gar nicht und die verbindet damit gar nichts und in diesem Moment auch,

So wichtig ist sie ja nicht,

Sie hat einfach nur nachgefragt.

Clara ist fünf Jahre alt.

Habe ich dann gesagt,

Dass wir das nicht brauchen.

Ich habe dazu nein gesagt,

Auf eine freundliche Art und Weise.

Das wäre mir früher nicht passiert,

Weil ich früher gemerkt habe,

Okay,

Das ist ihr Bedürfnis,

Ich möchte ihr Bedürfnis erfüllen,

Dass ich dem Gegenstand auch einen gewissen Wert gebe,

Dass sie sich gut fühlt.

Aber wir wissen bei uns,

Dass jeder Gegenstand uns irgendwie belastet.

Vielleicht denkst du auch,

Oh Dani,

Jetzt übertreibst du aber.

Für mich ist es so,

Diese Bewusstheit,

Die ich in den letzten Jahren und Jahrzehnten,

Ja sind anderthalb Jahrzehnte jetzt,

In mein Leben gebracht habe,

Hat mich auch dazu geführt,

Dass ich mich bewusst damit auseinandersetze,

Was ich habe und ich habe gemerkt,

Dass vieles uns belastet.

Und für Clara war das überhaupt kein Thema,

Für die Frau war das ein Thema in dem Moment.

Sie hätte nicht gedacht,

Dass wir dieses Geschenk ablehnen,

Dass ich es ablehne.

Clara hatte gar nichts mehr gesagt,

Ist dann schon weitergegangen.

Und da ist es so,

Nächster Schritt,

Nächster Punkt der Not-to-do-Liste,

Die Verantwortung dafür liegt bei ihr,

Für ihre Emotionen,

Für ihre Gefühle.

Früher hätte ich die übernommen.

Jetzt sage ich,

Nein,

Den Ball spiele ich zurück.

Not-to-do-Listen.

Wie gehen wir damit um,

Wenn wir eine haben?

Wir wollen nicht,

Wenn wir zehn Punkte haben,

Jeden Tag dieser zehn Punkte folgen.

Such dir einen Punkt aus,

Der besonders wichtig ist und sage dir bewusst am Morgen,

Diesem Punkt möchte ich heute nicht folgen.

Dazu sage ich,

Nein.

Danke,

Dass du deine wertvolle Zeit heute mit mir geteilt hast.

Bis zum nächsten Mal.

Bis zum nächsten Mal.

4.9 (10)

Neueste Bewertungen

Regina

January 15, 2026

Das ist ein guter Ansatz, über den denke ich jetzt nach. Ich habe (wie jeder von uns) To-do-Listen. Aber eine Not-to-do-Liste, das finde ich echt gut!

Konny

September 2, 2024

Das war für mich sehr aufschlussreich, es hat klick gemacht in meinem Kopf. Danke dafür. 😍

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