
Atemmeditation kurz (Berndeutsch)
Nimm dir 10 Minuten, um dich zu sammeln und deinen natürlichen Atem zu beobachten. Du setzt einen Atemanker und versuchst den Alltag für einen Augenblick hinter dir zu lassen. Die Meditation ist eine angeleitete Achtsamkeitsmeditation (MBSR).
Transkription
Eine kurze Sitzmeditation mit dem Fokus auf den Atem.
Platz nehmen auf dem Kissenstuhl oder Bänkli.
So bequem wie möglich machen mit einer aufgerichteten Wirbelsäule.
Vielleicht die Schulter ein paar Mal nach hinten kreisen.
Ausserdem so locker wie möglich fallen lassen.
Die Hände dort auflegen,
Wo es angenehm ist.
Vielleicht in den Schossen oder auf den Oberschenkeln.
Das Kinn leicht zum Brustbein ziehen und die Vorstellung,
Dass ein Fädeli der Körperart scheit und kronenleicht Richtung Decke zieht.
Eine präsente,
Aufrechte und doch auch unangestrengte Haltung.
Die Augen fein schliessen oder den Blick weich lassen.
Dir einen Moment Zeit nehmen.
Zeit für dich selber.
Um nichts mehr zu tun,
Einfach reinhalten und schauen,
Was gerade da ist.
Versuchen anzukommen in dieser Haltung in diesem Moment.
Und dem Körper erloben,
Langsam zur Ruhe zu kommen.
Versuchen,
Die Sitzhaltung wahrzunehmen.
Kontaktfläche von den Füssen oder den Beinen zur Unterlage.
Oder zum Boden warnen.
Wie fühlt sich das an in diesem Moment?
Das Gesäss warnen.
Der aufgerichtete Oberkörper.
Die Arme und Hände.
Oder der Kopf.
Der sitzende Körper als Ganzes versuchen zu spüren.
Versuchen wahrzunehmen,
Was jetzt in diesem Moment gerade da ist.
Ohne Angst zu haben.
Eine Einladung,
Immer wieder mit dir selber in Verbindung zu treten.
Den Atem versuchen wahrzunehmen.
Der natürliche Atem,
Wie er durch die Nase oder den Mund ein- und ausfliesst.
Ganz ohne dein Zutun.
Jeden Ein- und Ausatem beobachten,
Als wäre es das erste Mal.
Anfängergeist.
Neugierig und offen sein für das,
Was jetzt ist in diesem Moment.
Am Atemfluss durch den Körper folgen und versuchen wahrzunehmen,
Wo du den Atem spüren kannst.
Sei das im Brustkorb,
Beim Bauch oder an einer ganz anderen Stelle im Körper.
Wie ist es heute?
Dann lade dich ein,
Dir einen Atemanker zu suchen.
Den Atem dort wahrnehmen,
Wo du ihn am besten spüren kannst.
Und dann bei dieser Stelle verweilen.
Bei dieser Stelle Atemzug für Atemzug spüren.
Und auch immer wieder zurückkommen,
Wie Gedanken,
Körperempfindungen,
Geräusche.
Den Fokus wegziehen.
Freundlich wieder zurückkommen zum Atem.
Atemzug für Atemzug spüren.
Moment für Moment wahrnehmen.
Und dabei mitfühlend mit dir selber sein.
Wie fühlt sich dieser Atemzug an?
Langsam am Ende dieser Atemmeditation bewusst werden.
Einen tiefen Atemzug nehmen.
Und vielleicht lösend durch den Mund ausatmen.
Wenn du den Körper bewegen möchtest.
Und dann für dich die Augen öffnen.
Mit dem Bewusstsein,
Dass du während des Tages immer wieder die Möglichkeit hast,
Für einen Moment mit dieser Meditation reinzuhalten und zu schauen,
Was da ist.
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