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#20 Brustkrebs und Yoga - Interview mit Christine Raab

by YOGASTRONG mit Alexa Katharina

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Ich freue mich riesig, dass Christine Raab heute im YOGASTRONG Podcast zu Gast ist. Christine spricht über ihre Brustkrebserkrankung und wie ihr Yoga dabei geholfen hat.

Transkription

Yoga Strong.

Dein Podcast für Yoga und mentale Gesundheit.

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge.

Heute dreht sich bei uns alles um Yoga und Brustkrebs.

Und ich freue mich riesig,

Dass Christine Raab heute bei mir im Podcast ist und ihre Erfahrungen zu Yoga und Brustkrebs mit uns teilt.

Liebe Christine,

Ich freue mich riesig,

Heute mit dir zu quatschen.

Stell dich doch einmal vor,

Wer bist du,

Was machst du?

Diese Frage,

Das ist immer die schwierigste Frage überhaupt,

Obwohl man die schon so oft beantwortet hat.

Also ich bin die Christine Raab,

Jetzt aktuell 37 und ich komme aus dem Rhein-Main-Gebiet in Deutschland.

Und bin aktuell in erster Linie als Yogalehrerin tätig und als ganzheitlicher Coach.

Das war anders schon,

Also ich habe ja eben dir schon kurz erzählt,

So von meiner kleinen Eimer Reise durchs Leben.

Großer Knackpunkt war da eben die Brustkrebsdiagnose 2014.

Und das hat dazu geführt,

Dass ich auch darüber eben viel gesprochen habe,

Das nach außen getragen habe.

Also ich glaube damals sogar auch noch eine der ersten,

Die das überhaupt so öffentlich gemacht hat im Blogger-Bereich.

Und das ist eben auch heute noch ein großes Thema.

Und ja,

Das ist auch so ein bisschen das,

Was ich immer wieder auch mitgeben möchte,

Wie es dann danach ist und wie das Leben danach sein kann.

Und auch da die Kombination aus eben Yoga speziell auch für Brustkrebs.

Das wäre jetzt in sehr kurz zusammengefasst,

Wer ich bin und was ich mache.

Ja,

Ich bin ja auf dich gestoßen und habe ja auch gelesen,

Dass du an Brustkrebs erkrankt bist.

Und dann danach oder beziehungsweise zu der Zeit dann auch Yoga angefangen hat,

Dass dir Yoga geholfen hat.

Inwiefern hast du da überhaupt mit Yoga angefangen?

Inwiefern hat dir das geholfen?

Also ich war vorher schon mal in einem Yoga-Kurs.

Anfang 2014 wirklich,

Wo ich dachte,

Ich will jetzt mehr Sport machen,

Also gehe ich jetzt zum Yoga.

Das war damals wirklich so mein Einstieg.

Und mit der Diagnose hat sich das leider in dem damaligen Kurs so ein bisschen zerschlagen.

Das hat dann einfach nicht mehr gepasst,

Auch mit der Lehrerin.

Weiß ich auch bis heute nicht,

Warum,

Aber ich habe mich dann einfach nicht mehr wohlgefühlt.

Und das hat dann zu einer größeren Yoga-Pause geführt.

Und 2015,

Wirklich im Januar,

Ging da diese ganze Brustkrebs-Behandlung los.

Also wirklich,

Ich habe da das komplette schulmedizinische Programm auch gemacht mit Chemotherapie und allem drum und dran.

Und hätte auch in der Zeit da nicht hingehen können,

Weil der Kurs war immer morgens um neun und ich musste da erst hinfahren.

Und in dieser Zeit war ich wirklich.

.

.

Also im Grunde,

Wie man sich das vorstellt,

Dass man wirklich schlapp ist und kaputt und dann auch das nicht so kann und so.

Ist ja bei jedem ein bisschen anders.

Ich kenne auch andere,

Denen macht das gar nichts aus.

Aber bei mir war es wirklich so lehrbuchsartig,

Kann man eigentlich sagen.

Und ich habe dann wieder zum Yoga zurückgefunden,

Eigentlich in der Reha.

Bin dann Ende 2015 in die Reha gefahren.

Und hatte da auch eben Yoga und Meditation als Thema.

Oder habe mich da eingetragen.

Und das war so ein bisschen der endgültige Moment,

Festzustellen,

Wie gut mir das tut.

Beziehungsweise,

Ich war kurz vorher schon mal,

Habe ich mir einen neuen Yoga-Kurs gesucht hier im Ort.

Ich war dann,

Glaube ich,

Ein oder zwei Mal,

Um das zu testen.

Und fand das auch schon ziemlich gut,

Aber gleichzeitig auch sehr frustrierend,

Weil ich war vorher sehr,

Sehr sportlich.

Und das ist ja so der Stand,

Den man im Kopf hat.

Dass man denkt,

Ich gehe da jetzt hin und jetzt ist die ganze Behandlung vorbei.

Und jetzt ist es quasi eigentlich wieder wie vorher.

Und dann festzustellen,

Dass es absolut nicht so ist.

Und dann stehst du halt da im Krieger und schnaufst dir einen ab und bist irgendwie nur noch kurz davor,

Umzufallen.

Und hier stehen dann die 30 Jahre älteren Damen und halten das easy peasy.

Und das war mega frustrierend.

Also das war dann so der erste Schwung wieder zum Yoga.

Aber ich habe einfach immer gemerkt,

Dass es eine Zeit ist,

Wo mein Kopf ruhig ist.

Ja,

Dass ich dann nach einer Stunde eben rausgehen kann.

Oder nach anderthalb Stunden und für mich feststelle,

Okay,

Jetzt habe ich eigentlich gar nicht gedacht.

Und der ausschlaggebende Punkt war dann eben in der Reha.

Da das einfach auch nochmal speziell zu merken.

Auch in Bezug eben auf die Krankheit.

Vor allem auch auf die körperlichen Problematiken,

Die dadurch mit hergehen.

Also Narben und so weiter.

Ich habe zum Beispiel hier im Achselbereich eine ziemlich große Narbe,

Weil da Lymphknoten entfernt wurden.

Und ja,

Dass du einfach dann mit den Yoga-Übungen auch dann diese Narben zum Beispiel gut dehnen kannst.

Dass du in der Meditation wirklich versuchst,

Bei dir zu sein.

Und all diese Sachen,

Das war einfach das,

Wo ich dann von der Reha aus noch an meine neu gefundene Yoga-Lehrerin hier im Ort eine Nachricht geschrieben habe.

Und gesagt habe,

Ich mache die Ausbildung zur Yoga-Lehrerin bei ihr.

Sehr schön.

Für alle,

Die sich jetzt noch nicht so damit auskennen mit dem ganzen Thema Brustkrebs.

Inwiefern hat sich denn dein Körper verändert?

Was hast du denn gesagt oder was hast du gedacht?

Wie konntest du dich vielleicht anders plötzlich bewegen oder eben nicht mehr so einfach bewegen danach?

Wie war das für dich im Yoga?

Das ist auch wirklich ganz individuell.

Also nur weil es bei mir so ist,

Heißt es nicht,

Dass es bei anderen auch so ist letztendlich.

Also das nur mal vorweg.

Aber in meinem Fall war es wirklich so,

Dass ich weiß gar nicht,

Eigentlich nicht direkt durch die Chemotherapie,

Aber dann danach oder eigentlich so eine stetige Entwicklung,

Dass man einfach immer mehr Gewicht zulegt.

In meinem Fall ist es auch so,

Dass ich jetzt aktuell noch in der sogenannten Anti-Hormon-Therapie bin,

Weil dieser Tumor eben hormonsensibel war.

Das heißt auf gut Deutsch,

Ich bin in die Wechseljahre versetzt.

Und damit gehen halt auch diese ganzen Wechseljahresbeschwerden einher.

So was wie am Anfang Hitzewallungen,

Gelenksteifigkeit.

Also das heißt,

Im Grunde habe ich jetzt aktuell noch um die 15 Kilo mehr drauf wie zum Beginn der Behandlung.

Was schon sehr nervig ist für einen selber.

Vor allem,

Wenn man eben auch vorher eigentlich recht sportlich war und auch verhältnismäßig schlank und so weiter.

Und jetzt auch nur bedingt was dagegen tun kann,

Weil einfach durch die Wechseljahre das auch viel,

Viel schwieriger ist abzunehmen.

Also ein klassisches Wechseljahr-Syndrom ist zum Beispiel auch,

Dass der Stoffwechsel extrem verlangsamt wird.

Das heißt,

Ich müsste eigentlich extrem viel weniger essen oder noch viel,

Viel mehr Sport machen,

Um auf das gleiche Level zu kommen wie vorher.

Und wie gesagt,

Am Anfang von dieser Anti-Hormon-Therapie war das auch ganz extrem.

So Gelenksteifigkeit,

Wenn man morgens aus dem Bett aufsteht,

Erst mal so ein.

.

.

Ja,

Bis man irgendwie ins Bad gelaufen ist,

So ein Entblätterungsprozess,

Bis alles sich wieder eingerenkt hat und so.

Also man ist halt viel steifer,

Viel unbeweglicher.

Die Hitzewallungen,

Gut,

Die sind jetzt nicht direkt schlimm,

Die sind eher nur nervig.

Aber das hat sich alles eigentlich ganz gut gegeben.

Also Hitzewallung und Gelenksteifigkeit,

Das hat sich ganz gut wieder eingerenkt,

Was ich auch immer so ein bisschen auf das Yoga eben schiebe.

Und das heißt,

Es ist jetzt eigentlich aktuell nur die,

Also nur in Anfangsstrichen die Gewichtszunahme,

Was natürlich noch da ist und was es auch ändert.

Und insgesamt ist die Ausdauer gefühlt viel weniger.

Also ich war noch nie ein großer Ausdauertyp.

Das war schon immer so eine große Schwachstelle,

An der ich einfach viel geübt habe und deswegen immer regelmäßig schwimmen war und so.

Und da merke ich aber ganz krass,

Dass das also gefühlt noch eine Ewigkeit dauert.

Dass Sachen mich einfach viel schneller anstrengen,

Dass ich viel schneller kaputt bin.

Dann hast du natürlich auch durch die verschiedenen Narbeneinschränkungen,

Also sowohl durch die Narbe an sich,

Aber auch durch die,

Ich sage jetzt mal,

Das was damit zusammenhängt.

Jetzt in meinem Fall eben wurden die Lymphknoten hier auf der rechten Seite im Achselbereich entfernt.

Das heißt,

Ich habe die Narbe im Achselbereich.

Ich habe dadurch aber auch ein Lymphödem in dem rechten Arm entwickelt.

Und die Schulter ist nicht mehr so 100% frei beweglich,

Was einfach durch die OP sich dann so ergeben hat.

Und da bin ich zwar auch schon,

Also seit Anfang an jetzt eigentlich dran,

Auch mit Physiotherapie und so.

Aber da merkt man einfach auch ganz oft,

Dass einfach dann auch die Kraft fehlt.

Oder dass auch dann das schneller zu überlastet ist.

Also ich habe ganz,

Ganz oft wirklich mit Schulter- oder Nackenprobleme.

Ich habe da so zwei,

Drei Stellen,

Wo sich das immer wieder festsetzt.

Und wo ich dann manchmal bei meiner Physiotherapeutin so ein bisschen rumjammer und sage,

Wie kann das denn sein?

Und ich mache doch schon,

Ich mache Yoga und ich mache dies und das und das muss doch eigentlich jetzt gut sein.

Und die auch sagt,

Ja,

Es wird halt wahrscheinlich auch immer so ein bisschen dann die schwächere Seite bleiben.

Einfach durch diese OP,

Weil da einfach natürlich ja was passiert ist und ein Eingriff da war.

Und das ist immer mein großes,

Das darf ich immer für mich auch mal so annehmen.

Und mich in Geduld üben,

Dass es eben nicht jetzt von jetzt auf gleich geht.

Und mir dann auch bewusst machen,

Was ich jetzt eigentlich schon alles auch wieder kann.

Solange im Krieger stehen und sowas,

Dass es einfach auch alles schon wieder gut möglich ist.

Und es gibt irgendwie diese davor und danach.

Und man kann sich nicht vergleichen mit dem davor,

Sondern es ist einfach was ganz anderes und was ganz Neues.

Aber deswegen,

Es sind schon viele so kleinere Einschränkungen.

Mir ist es immer gar nicht so bewusst,

Aber wenn ich anfange drüber zu sprechen,

Dann denke ich immer,

Ja,

Dies noch und das noch und jenes noch.

Aber im Alltag ist es wirklich jetzt meistens gar nicht so das große Thema für mich.

Ja,

Ich glaube,

Es ist auch ganz wichtig,

Was du gerade gesagt hast,

Dass jeder Körper ist natürlich auch individuell.

Bei jedem Körper wirkt sich alles unterschiedlich aus.

Und es ist so wichtig,

Dass man seinen Körper auch dann in der Situation so annimmt,

Wie er halt eben ist gerade.

Und ich finde es ganz,

Ganz wundervoll,

Was dein Körper geschafft hat in den letzten Jahren.

Wenn man das mal sich so einfach so denkt,

Gegen was er alles gekämpft hat und was er auch geschafft hat.

Das ist einzigartig.

Von daher glaube ich auch,

Dass wir uns heutzutage,

Ich kenne das bei mir auch bei ganz vielen Menschen,

Dass wir uns einfach viel zu viel auf manchmal so äußerliche Dinge,

Weil wir uns jetzt vielleicht ein bisschen anders fühlen in unserem Körper,

Was auch ganz normal ist,

Wenn der Körper sich verändert,

Uns einfach anders fühlen.

Ich glaube,

Das dürfen wir einfach nicht so überbewerten.

Das sage ich auch ganz oft so.

Also das muss man sich echt bewusst machen,

Was da eigentlich,

Also ich meine so eine Chemotherapie und diese ganzen Operationen,

Das ist was extrem Krasses.

Und dann denke ich manchmal,

Was für ein Wundergerät ist dieser Körper eigentlich,

Dass das einfach wieder so funktioniert.

Das ist also,

Keine Ahnung,

Das ist eigentlich echt unbegreiflich.

Das ist ein Wunder,

Auf jeden Fall.

Inwiefern hat dir denn Yoga gerade für deine mentale Gesundheit geholfen in dieser Zeit?

Also in der Zeit selber leider,

Muss ich sagen,

Gar nicht so sehr.

Was ich super schade finde,

Weil es ja einfach mit meinem damaligen Kurs oder mit der Lehrerin nicht mehr so gepasst hat.

Aber im Nachhinein muss ich auch sagen,

Es war einfach eine ganz andere Art von Kurs,

Wo ich dann später hingekommen bin.

Und jetzt im Nachhinein,

Wo ich ja selber dann auch die Yogalehrerausbildung gemacht habe,

Das hat mir eigentlich dann richtig viel gebracht.

Also dieses Tief einsteigen in die ganze Philosophie hat dazu geführt,

Dass für mich im Laufe der Zeit die Asanas eher so das Beiwerk wurden.

Ich mache das gerne und es gehört auch dazu.

Und der Körper ist ein Tempel und der darf das auch alles entsprechend gewürdigt werden.

Aber im Grunde ist Yoga ja eigentlich viel mehr wie jetzt nur,

Ich sage immer,

Das ist mehr wie nur auf der Matte rumtouren.

Es ist im Grunde ja eigentlich eine Art Lebenseinstellung,

Lebenshaltung.

Und das hat einfach für mich bei mir das meiste dann bewirkt.

Und das ist auch das,

Was ich eben nach draußen kommunizieren will.

Also ich bin jetzt keine,

Wo man auf dem Instagram-Account zum Beispiel irgendwie die ganzen hippen Yoga-Posen sieht oder so.

Weil das bin ich auch einfach nicht.

Und ich kann es auch einfach nicht.

Und mit den Pilos da zu viel und so.

Sondern mir geht es eher um dieses Drumherum,

Was Yoga einfach noch ist.

Und gerade weil ich es jetzt so im Laufe der Zeit,

Im Laufe der Ausbildung und auch jetzt danach eben für mich das so als extrem wertvoll empfunden habe,

Finde ich es umso schader,

Umso mehr schade,

Dass es dann während der Zeit in Anführungsstrichen gar nicht für mich da sein konnte.

Weil ich einfach glaube,

Dass das so eine extrem gute Stütze ist.

Also ich habe ja zum Beispiel auch einen Yoga-Online-Kurs entwickelt für Brustkrebspatienten für die Zeit während der Therapie,

Aber auch danach.

Und da sind eben schon auch Asana-Übungen drin.

Weil es auch einfach schön ist,

In den Körper zu spüren und das zu merken und den auch kräftig zu halten.

Aber es gibt eben auch Meditationen und Entspannungsübungen.

Und ich finde,

Das ist auch wirklich was,

Wo man für sich sehr gut mit auch abschalten kann.

Und gerade auf die mentale Ebene sind natürlich wirklich Meditationen aller Art.

Also mal angefangen bei den körperlichen Sachen wie Atemübungen und sowas.

Wirklich was,

Was sehr helfen kann,

Auch sich mit sich selber zu befassen.

Aber auch so ein bisschen,

Man spricht ja manchmal davon,

So den Geist so ein bisschen unter Kontrolle zu kriegen.

Und das ist auch was,

Was wirklich sehr helfen kann.

Wenn man eben merkt,

Dass die Gedanken abdriften in dieses permanente Kreiseln um warum ich oder das ist alles so schlimm oder ich werde sterben oder was weiß ich.

Also es sind ja wirklich auch Gedanken,

Die dann da sein können und die auch da sein dürfen.

Also ich bin keiner,

Der sagt,

Dann immer schön positiv denken,

Sondern man darf das auch einfach mal so annehmen.

Aber man muss versuchen,

Sich da nicht so rein sinken zu lassen.

Also nicht in diesen Strudel aus diesem immer,

Immer Gedanken kreiseln und um dieses Negative,

Weil einem das eigentlich nicht weiterbringt.

Dann dreht man sich im Kreis,

Aber man findet den Ausgang nicht mehr.

Und da finde ich hilft halt Yoga wirklich auch sehr.

Auch über die körperlichen Übungen.

Wenn man jetzt eine halbe Stunde eine Asana-Praxis macht und merkt,

Hey,

In der Zeit habe ich jetzt überhaupt nicht so komische Gedanken gehabt,

Dann ist das auch einfach mega wertvoll.

Genau,

Ich finde das ganz interessant,

Was du sagst,

Weil ich ja einen ähnlichen Ansatz habe,

Nur natürlich nochmal so ein bisschen anders.

Nämlich,

Dass ich auch nicht nur die Asanas in den Vordergrund stelle,

Sondern dieses ganze Drumherum,

Dieses ganze Yoga-Leben.

Wer bin ich eigentlich?

Was möchte ich eigentlich für mich?

Wo möchte ich hin?

Und vor allem,

Was tut mir jetzt gut?

Was brauche ich?

Und wie kann ich das in mein Leben integrieren?

Und das ist ganz wichtig,

Weil wenn viele Leute Yoga hören,

Dann denken sie,

Entweder ich lege irgendwie auf der Matte rum und entspanne,

Oder aber ich power mich irgendwie aus in einem Handstand.

Und das ist auf jeden Fall ein kleiner Teil vom Yoga.

Da kann auch mal ein Handstand gerne vorkommen.

Also ich mache das auch mal gern.

Aber von meiner Yoga-Praxis ist das nur ein ganz,

Ganz kleiner Teil.

Und es ist ja auch absolut in Ordnung.

Also es gibt ja so viele verschiedene Yoga-Stile.

Und wenn der eine sagt,

Für ihn ist es eher das Sportliche,

Nach der Arbeit irgendwo hingehen und eine Stunde Power-Yoga und richtig schwitzen oder so,

Dann kann es ja genauso richtig sein,

Um den Kopf freizukriegen,

Wie jetzt jemand,

Der jetzt ich eher Hatha-Yoga unterrichtet,

Wo es dann viel darum geht,

Reinzuspüren,

Die Position zu halten und zu fühlen,

Wo merke ich jetzt was und wie fühlt sich das an und so.

Und es ist einfach alles richtig.

Und das ist auch das Schöne eigentlich am Yoga,

Dass es für jeden das Passende gibt.

Man muss nur manchmal versuchen und es gibt nicht das eine Yoga letztendlich.

Genau.

Und das ist auch ganz wichtig,

Weil viele zu mir auch sagen,

Ja Alexa,

Ich habe jetzt Yoga gemacht und mir hat es nicht gefallen oder mir hat es gut gefallen und das hat mir nicht gefallen.

Und dann haben sie einen Stil ausprobiert.

Und es ist ganz,

Ganz wichtig,

Einfach sich mal umzuschauen,

Zu verschiedenen Lehrern zu gehen.

Es ist auch ganz wichtig,

Wie man persönlich auch dem Lehrer in Kontakt treten kann.

Auf der gleichen Wellenlänge hat der Lehrer den gleichen Fokus,

Den ich auch gerne haben möchte,

Jetzt gerade für meinen persönlichen Status.

Und es ist auch völlig in Ordnung,

Daran zu wachsen.

Also ich mache jetzt auch nicht mehr das Yoga,

Was ich vor vier Jahren gemacht habe,

Weil ich mich da einfach weiterentwickelt habe und so meinen eigenen Weg gefunden habe.

Und genauso wie der Körper individuell ist,

Ist auch die Yoga-Praxis ganz individuell.

Deswegen sollte man sich da so ein bisschen mal umschauen,

Vielleicht ein bisschen ausprobieren und vielleicht geht man dann auch eine Yoga-Stunde,

Wo man sagt,

Ach,

Das war jetzt so gar nicht meins,

Aber dadurch kann man halt auch seinen Weg finden.

Finde ich ganz,

Ganz toll.

Liebe Christine,

Das war super,

Super spannend alles.

Was sind denn deine nächsten Ziele?

Also beruflich gesehen ist mein großes nächstes Ziel,

So ein bisschen noch ein bisschen klarer die Dinge zu kriegen,

Die ich mache.

Also es ist wirklich so,

Dass ich schon relativ lange selbstständig bin und da auch eine größere Entwicklung sozusagen schon drin steckte vom Make-up-Artist ursprünglich dann zur Yoga-Lehrerin und zum ganzheitlichen Coach.

Und meine Website und Instagram und so weiter,

Da immer so ein bisschen die ganze Entwicklung mitgemacht hat.

Und da merke ich jetzt einfach,

Dass der Punkt ist,

Das klarer aufzudröseln.

Also das wird jetzt gerade mein großes Thema sein,

Da die Webseite nochmal anzugehen und das ein bisschen auseinanderzufummeln.

Dann ist es so,

Dass wir gerade ein Haus bauen und da eben auch ein Yoga-Studio,

Beziehungsweise Yoga und spirituelles Studio oder Zentrum mit rein soll.

Da wünsche ich mir eigentlich wirklich,

Dass das so ein,

Wie man es eben auch kennt aus anderen Ländern,

So eine Art Heilungscenter,

So ein ganzheitliches Zentrum,

Wo man eben hinkommen kann,

Um Yoga zu praktizieren,

Aber auch für Meditationsabende,

Vielleicht auch einfach für Gesprächsabende oder für Reiki-Familienaufstellungen und was es alles gibt,

Was eben auch damit reinführt,

Dass man so ganzheitlich heil werden kann.

Das ist eigentlich da der große Wunsch.

Und wo soll das sein?

So dass man das mal für alle,

Die dich nicht kennen,

Wo das ungefähr in Deutschland ist?

Das ist auch,

Also grob gesagt im Rhein-Main-Gebiet.

Wir sind hier in der Ecke Aschaffenburg.

Das liegt ziemlich genau zwischen Frankfurt und Würzburg.

Und ihr könnt auch gern einfach mal da auf die Webseite schauen,

Denn ich war da ja so ein bisschen übereifrig.

Also da gibt es schon die Seite,

Das heißt mokscha-kahlgrund.

De.

Ich werde das auch einfach unten verlinken.

Genau,

Dann könnt ihr da gern draufklicken.

Genau,

Und Kahlgrund ist eben diese Gegend,

Wo das dann ist.

Aber das ist,

Wie gesagt,

Noch in der Mache.

Also aktuell ist noch nicht mal die Bodenplatte dort.

Und das ist jetzt gerade aktuell sehr,

Sehr spannend,

Dass wir dann alle paar Tage da entweder hinfahren oder die Bilder kriegen und dann sehen,

Wie das alles am Entstehen ist,

Was sehr,

Sehr schön ist.

Genau,

Und ansonsten ist auch eben so mein großes Ding,

Wirklich mehr Frauen durch diese ganze Brustkrebskrankheit oder danach auch begleiten zu können,

Auch in den Coachings,

Auch durch meinen Yoga-Online-Kurs.

Und da findet man aber alles eben auf meiner ganz normalen,

Bisherigen noch etwas vielleicht überlasteten Webseite,

Auf christinerab.

De.

Aber das kannst du ja auch einfach da noch mal verlinken oder eben auf Instagram.

Also das sind da so diese.

.

.

Ist so ein bisschen beruflich und gleichzeitig privat,

Weil das Haus natürlich auch unser Eigenheim sein wird.

Und ich oder wir uns dann auch einfach sehr,

Sehr freuen,

Da letztendlich so den Heimathafen dann zu haben,

Zu sagen,

Okay,

Das ist jetzt unser Haus.

Und dann richtet man sich da ein und wird eben heimisch.

Und wir wollen auch eigentlich ein oder mehr Kinder.

Und da muss man eben auch gucken,

Wie das jetzt mit dieser Antihormontherapie funktioniert.

Da muss ich dann Pause machen,

Absetzen,

Ob es überhaupt funktioniert und so.

Aber das sind jetzt eigentlich die Pläne,

Kann man sagen,

Für die nächsten Jahre.

Spießig werden,

Haus bauen,

Kind kriegen.

Das sieht aber echt toll an,

Muss ich sagen.

Darf ich da dann auch mal vorbeischauen,

Wenn ich dann in ein paar Jahren wieder in Deutschland bin?

Auf jeden Fall,

Ja.

Liebe Christine,

Ich verlinke alles von dir in den Show Notes.

Ansonsten,

Ich bedanke mich sehr für deine Offenheit,

Für deine lieben Worte,

Für deine Geschichte,

Die du hier erzählt hast.

Und ich wünsche dir einen wunderschönen Abend,

Beziehungsweise bei dir ist es ja morgens.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag.

Dankeschön.

Bis bald.

Namaste.

Namaste.

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