
Somatische Meditation der inneren Rückkehr
Diese Meditation lädt dich dazu ein, zurück nach Hause zu kommen - in deinen Körper. Durch somatische Impulse wie auch Visualisierungselemente schenkt sie dir einen Raum, um dein "inneres Zuhause" zu erkunden und dich willkommen und genährt in dir selbst zu fühlen.
Transkription
Eine somatische Meditation der inneren Rückkehr in deinen Körper wartet hier heute auf dich.
Ich heiße dich herzlich willkommen,
Ich bin Wiebke und ich freue mich auf die heutige Praxis mit dir.
So häufig spüren wir im Alltag gar nicht,
Dass wir gerade ganz weit weg von unserem Körper sind.
Gerade wenn es stressig ist,
Wenn Ängste oder Sorgen präsent sind oder einfach andere Themen den Alltag einfärben,
Dann gerät der eigene Körper oftmals in den Hintergrund.
Wir spüren dann vielleicht gar nicht,
Dass wir eigentlich Hunger oder Durst haben,
Nehmen nicht wahr,
Was unser Körper uns eigentlich zu sagen hat.
Und all das ist normal.
Es gehört zu unserem komplexen Alltag dazu.
Und gleichzeitig kann es sehr sehr hilfreich sein,
Immer wieder bewusst die Entscheidung zu treffen,
Zurück nach Hause zu kommen,
In die Verbindung mit sich selbst und dem eigenen Körper.
Diese Meditation ist eine Einladung an dich,
Bewusst und würdevoll zurück nach Hause zu kommen.
Zurück nach Hause,
Zu dir,
In deinen Körper.
Denn nur wenn du bewusst in Kontakt bist mit dir,
Spürst du,
Was du gerade eigentlich brauchst.
Kannst du bewusst in die Selbstfürsorge gehen,
Authentisch handeln und offen und präsent in Verbindung mit anderen gehen.
In der Verbindung zu deinem Körper findest du alles,
Was du brauchst,
Um bei dir zu sein,
In deiner Mitte zu sein,
Dich sicher,
Gehalten,
Geerdet und genährt zu fühlen.
Doch es ist nicht immer so leicht,
In den eigenen Körper zurückzufinden,
Oder?
Ich möchte dich einladen,
Ein paar tiefe Atemzüge hier zu nehmen.
Atme über die Nase in den Bauchraum ein und vollständig wieder aus.
Atme vielleicht noch einmal etwas tiefer wieder ein und richte mit dem Ausatmen deine Aufmerksamkeit mehr und mehr auf deinen Beckenbereich.
Atme noch einmal tief ein und mit der Ausatmung lasse deine Fokusenergie noch einmal nach unten Richtung Becken sinken und erlaube deinem Becken schwer zu werden.
Spüre deine eigene Präsenz in dem Raum,
In dem du gerade bist und den Kontakt deiner Sitzbeinhöcker mit deiner Sitzunterlage.
Ich möchte dich heute zu einer kleinen,
Aber kraftvollen Visualisierungspraxis einladen.
Denn ich denke,
Du stimmst mir zu,
Wenn ich sage,
Dass wir uns alle lieber Zuhause aufhalten,
Wenn wir uns in diesem Zuhause wohlfühlen,
Oder?
Also stell dir einmal die Frage,
Wie dein Körper aussehen würde,
Wie er sich anfühlen würde,
Wie du dich fühlen würdest,
Wenn dein Körper dein wahrhaftiges Zuhause wäre.
Wenn er wirklich ein Ort wäre,
An den du jederzeit zurückkehren kannst,
Um Kraft zu schöpfen,
Um dich auszuruhen,
Um Dinge zu tun,
Die dir gut tun,
Um vielleicht auch Antworten auf Fragen zu finden.
Wenn dein Körper dein Wohlfühlort wäre,
Wie würde er sich von innen heraus anfühlen?
Was würde diesen Ort ausmachen?
Und vielleicht kommen da ganz intuitiv Bilder von einem inneren Wohlfühlort in dir.
Und wenn sich da Bilder zeigen,
Dann gehe mit ihnen mit und führe dieses Bild vielleicht noch etwas weiter aus.
Vielleicht zeigen sich dir aber auch keine Bilder in dem Sinne.
Vielleicht ist es vielmehr ein Gefühl,
Das entsteht und das dir aufzeigt,
Wie du dich gerne fühlen möchtest,
Was dieser Ort ausstrahlen darf.
Was soll dein inneres Zuhause sonst noch auszeichnen?
Gibt es bestimmte Hausregeln?
Ist es ein eher striktes Zuhause oder darfst du dich dort frei entfalten,
Einfach du sein?
Und dann verweile hier noch einmal für einen Moment mit dieser Frage,
Unter welchen Bedingungen würde ich mich besonders wohlfühlen in diesem inneren Zuhause?
Was würde mir wirklich Kraft schenken,
Ein gutes Gefühl geben?
Wann würde ich wirklich gerne zurück nach Hause kommen in meinen Körper?
Mache dir abschließend noch einmal bewusst,
Dass dein Körper genau dieser heilige Ort ist und vielleicht sogar noch mehr sein darf.
Das,
Was du im Innen kultivierst,
Deine Gedanken,
Deine Gefühle,
Deine innere Haltung,
All das formt dein inneres Zuhause und beeinflusst,
Wie gerne du zu dir zurückkommst.
Womöglich kommst du lieber zurück zu dir,
Wenn es ein Ort ist,
Der Wärme ausstrahlt,
Offenheit,
Wenn es sich wie ein Ort anfühlt,
An dem du willkommen bist,
Wo du du sein darfst mit allem,
Was zu dir gehört,
Wenn es ein Ort ist,
Der nicht verurteilt.
Dein Körper ist dein Zuhause und darf noch so viel mehr dein Zuhause werden,
Dein Ort der inneren Einkehr.
Dann verweile ich ihn noch einmal für ein,
Zwei Atemzüge und wenn da ein Bild für dich erschienen ist heute in dieser Meditation,
Dann bleibe vielleicht noch einmal kurz bei diesem Bild,
Bei dem Bild dieses inneren Zuhauses.
Ansonsten lasse noch einmal diese Gefühle oder Impulse einsickern und mache dir bewusst,
Dass du dieses Bild von diesem inneren Zuhause immer wieder für dich aufrufen kannst,
Dass du diesen inneren Ort kultivieren kannst.
Vielleicht spürst du auch,
Dass es noch etwas zu verändern gibt.
Vielleicht braucht dieser Ort im übertragenen Sinne noch ein paar mehr Fenster oder schöne Pflanzen und dann frage dich,
Was das sinnbildlich für dich bedeutet.
Dein Körper hat es verdient,
Dein Zuhause zu sein und so darfst du dir auch bewusst machen,
Dass es eine Praxis sein darf,
Deinem Körper wohlwollend zu begegnen,
Hinzuhören,
Um einen Wohlfühlort zu kreieren für dich.
Einen Ort,
An dem du gerne bist.
Dann atme noch einmal tief ein und vielleicht noch einmal etwas tiefer wieder aus.
Wenn du die Augen geschlossen hattest,
Dann blinzle sie jetzt gerne langsam wieder auf,
Lade vielleicht abschließend noch einmal eine Bewegung ein.
Vielleicht möchtest du noch einmal deine Schultern kreisen oder andere Bewegungen einladen,
Um von dort aus wieder zurück ins Hier und Jetzt zu kommen.
Und dann sage ich danke für die heutige Praxis und ich freue mich,
Ganz bald wieder hier mit dir Zeit zu verbringen.
Bis dahin.
Tschüss.
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