
5 Minuten innehalten - mittags
5 Minuten innehalten in der Mitte des Tages. Den Vormittag Revue passieren lassen. Einen Moment lang im Hier und Jetzt ankommen. Ausstieg aus dem Funktionsmodus. Ausblick auf die zweite Hälfte des Tages. Vielleicht umplanen. Vielleicht Selbstmitgefühl. Vielleicht Achtung der eigenen Gefühle, Energie und Befindlichkeit. Eine Chance, in der Mitte des Tages die richtige Richtung für den Rest des Tages einzuschlagen. Teil 2 von 3 der "5 Minuten innehallten"-Serie. Musik: Malte Ussat und Chris Collins.
Transkription
Die erste Hälfte des Tages liegt hinter dir,
Die zweite liegt vor dir.
Und ganz egal,
Ob du noch bei der Arbeit bist und es nach dieser kleinen Pause vielleicht erstmal so weiter geht wie am Vormittag und du erst später in den privaten Teil des Tages startest oder ob für dich immer mittags der Übergang von beruflich zurück ins Privatleben ist und du jetzt gleich rüberswitchst,
In jedem Fall möchte ich dir so wie heute Morgen ein paar Fragen und Gedanken mit auf deinen Weg in den Nachmittag geben.
Die erste Frage lautet,
Wofür an deinem heutigen Vormittag bist du dankbar?
Die zweite Frage lautet,
Wenn du heute Morgen schon gewusst hättest,
Wie dein Vormittag verläuft,
Was dich erwartet,
Wie die Dinge laufen,
Was hättest du dir geraten,
Welchen Tipp hättest du dir gegeben,
Was hättest du vielleicht noch getan,
Bevor du das Haus verlässt,
Was hättest du vielleicht anders gemacht und wie fühlst du dich jetzt gerade hier,
Wo du sitzt oder liegst,
Körperlich und wie geht es dir seelisch?
Und wenn du den inneren Blick jetzt mal so Richtung Nachmittag schweifen lässt,
Zu all dem,
Was dich da heute vielleicht noch erwartet,
Was noch zu erledigen ist,
Was noch ansteht,
Wie passt das zu deinem Befinden,
Zu deinen Gefühlen und zu deiner Kraft,
Wäre jetzt vielleicht ein guter Moment,
Um noch etwas zu ändern,
Um zu planen,
Abzusagen oder zu verschieben.
Und wenn es heute Dinge gibt,
Die tatsächlich und unbedingt erledigt werden müssen,
Obwohl du dich gar nicht danach fühlst,
Dann solltest du jetzt einmal die Gelegenheit nutzen und überlegen,
Was du dir später noch Gutes tun kannst.
Wie kannst du den Tag gut ausklingen lassen?
Was könnte am Ende des Tages dazu führen,
Dass du gerne und versöhnt auf diesen Tag zurückblickst,
Auch wenn vielleicht nicht jedes Gespräch,
Nicht jede Aufgabe,
Nicht jeder Kontakt dich in jedem Moment glücklich und zufrieden gemacht hat und manchmal vielleicht auch anstrengend und kräftezehrend war?
Was könnte dir guttun?
Und atme nun abschließend einmal tief ein und aus.
Leg deine Handflächen vor deinem Herz aneinander.
Senk deinen Kopf in Richtung deiner Hände und heb dein Gesicht wieder hoch Richtung Tag,
Richtung Nachmittag,
Richtung Licht und Sonne.
Ich wünsche dir einen guten Nachmittag und sage bis heute Abend.
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