
Lerne Deinen Mut kennen
by Tanja Misiak
Jeder Mensch hat Mut, bei manchen Menschen ist er eher versteckt, bei anderen offensichtlich. Möchtest Du Deinen Mut besser kennenlernen? Ich lade Dich zu einer Innenschau mit dem Schwerpunkt "Mut" ein. Dazu nutzen wir das Format der Meditation. Lerne Deinen Mut kennen und schätzen. Erfahre, was Deinen Mut zurückhält. Lerne Deine inneren Motive — auch wenn sie sich widersprechen — kennen und schätzen. Du verbindest Dich mit Deinem Mut, mit Dir selbst, und bist in Liebe, mit dem, was ist.
Transkription
Hallo,
Hier ist die Tanja.
Heute geht es um das Thema Mut.
Du kannst heute deinen Mut besser kennenlernen,
Denn jeder hat Mut.
Bei manchen ist er klein und versteckt,
Bei anderen ist er groß und offensichtlicher.
Das ist immer unterschiedlich ausgeprägt.
Heute kannst du deinen Mut kennenlernen.
Stell dir mal eine Situation vor oder eine Entscheidung,
Vor der du stehst und für die du gerne etwas mehr Mut hättest.
Und das kannst du dir schon mal abspeichern.
Das kannst du gleich ganz gut gebrauchen und nochmal hervorholen.
Und dann,
Wenn du nicht gerade auf einer stark befahrenen Straße stehst,
Lade ich dich dazu ein,
Die Augen zu schließen,
Dich gemütlich hinzusetzen oder auch hinzulegen und dich auf ein paar Minuten Innenschau innehalten,
Auszurichten,
Um deinen Mut besser kennenzulernen.
Komm mal an da,
Wo du jetzt sitzt oder liegst.
Ich lade dich dazu ein,
Noch ein bisschen mehr raus aus dem Kopf,
Rein in den Körper zu gehen und ganz im Hier und Jetzt zu sein.
Wie geht es dir gerade?
Wie fühlst du dich so an?
Ist dir kalt oder warm?
Spürst du deinen Körper?
Wie spürst du deinen Körper?
Und atme mal,
Ein paar Mal tief durch.
Dein Mut.
Kannst du dich an eine Situation erinnern,
In der du wirklich Mut hattest?
Irgendwann in deinem Leben.
Das kann auch wirklich schon ganz lange her sein.
Gerne als Schulkind oder wie auch immer.
Kann auch vor kurzem gewesen sein.
Spür mal mit dieser Erinnerung,
Wie du dich mutig fühlst.
Wie fühlt sich dein Mut in dir an?
Jetzt und hier mit dieser Erinnerung.
Vielleicht merkst du,
Dass du dich ein bisschen mehr aufrichtest.
Vielleicht merkst du eine Kopfbewegung.
Vielleicht merkst du,
Dass die Schultern ein bisschen zurückgehen.
Dass du irgendwie einen Kraftimpuls hast in den Beinen oder Armen.
Wie auch immer.
Vielleicht merkst du auch eine bestimmte Stelle in deinem Körper für Mut,
Die aktiviert ist,
Wenn du mutig bist.
Geh mal ganz da rein.
Spür mal nach,
Wie das ist,
Mutig zu sein.
Für dich.
Wenn du so bei deinem Mut bist,
Dann stelle dir vor,
Du kannst dich zum Kennenlernen mit deinem Mut unterhalten.
Schau ihn dir an,
Als ob er wirklich so ein Anteil von dir wäre.
Das ist er auch.
Und frag ihn mal,
Wie es ihm so geht in dir,
Mit dir.
Wie geht es deinem Mut?
Frag mal nach.
Räusch mal nach.
Was kommt da?
Vielleicht fühlt er sich so ein bisschen vernachlässigt oder unterdrückt oder kleingemacht.
Vielleicht fühlt er sich aber auch zu sehr im Rampenlicht.
Vielleicht fühlt er sich aber auch genau richtig.
Auch das kann sein.
Wie geht es deinem Mut in dir?
Und was wünscht sich dein Mut von dir?
Frag mal nach.
Was wünscht sich dein Mut von dir?
Versuch bei deinem Mut zu bleiben,
Ihn zu spüren,
Ihn zu fühlen,
Ganz körperlich.
Versuch Verbindung zu haben.
Versuch ihn zu sehen.
Versuch einfach in Berührung zu sein,
In Begegnung.
Wenn du mehr Zeit brauchst,
Kannst du auch gerne dieses Audio einfach mal auf Pause drücken und dann weitermachen.
Nimm dir die Zeit,
Die du brauchst.
Stell dir vor,
Du könntest oder du hättest eine Bank in dir und du könntest den Mut jetzt darum bitten,
Sich kurz mal auf die Bank zu setzen und zu einem anderen Anteil in dir gehen.
Der nämlich,
Der so ein bisschen die Anti-Mut-Bewegung in dir ausmacht.
Eine Kraft,
Eine Energie,
Die den Mut gerne zurückhält.
Das kann zum Beispiel eine Ängstlichkeit sein.
Und wohlwissend,
Dass du noch verbunden bist mit dem Mut und weißt,
Dass er dich jetzt beobachtet und auch dich hört.
Geh mal zu deiner Kraft,
Die da ein bisschen gegen drückt.
Und auch hier körperlich,
Was passiert dann?
Merkst du eine Veränderung?
Hier,
Jetzt,
Da ist eine Kraft,
Die du auch besser kennenlernen kannst.
Und frag mal,
Wohlwissend,
Dass es heute um das Thema Mut geht,
Was befürchtet dieser andere Anteil da in dir?
Was passieren würde,
Wenn der Mut ein bisschen mehr Raum hätte?
Was passiert dann?
Bleib auch ganz in Verbindung hier.
Diese Kraft,
Diese Anteile meint es gut mit dir.
Und das kannst du auch gerne dankbar ausstrahlen,
Dass du das weißt.
Da gibt es ganz sicher eine Geschichte,
Ein Grund,
Warum diese Kraft zögerlich ist,
Dem Mut mehr Raum zu geben.
Was ist da?
Und jetzt darle mal den Mut und diese andere Kraft,
Möglicherweise eben die Ängstlichkeit oder wie du das auch immer nennen magst.
Und du,
Ihr setzt euch jetzt mal gemeinsam an einen Tisch.
Und dann bringst du deine Situation von vorhin noch mal vor,
Eine Entscheidung,
In der du eigentlich ganz gerne mehr Mut hättest.
Bleib jetzt mal da im inneren Dialog gemeinsam und schau mal,
Ob ihr irgendwie auf einen gemeinsamen Zweig kommt.
Es geht jetzt gar nicht darum,
Dass du einen großen Sprung machst.
Es kann auch ein Sprüngchen sein,
Ein kleiner Schritt,
Den ihr einfach mal ohne großes Risiko ausprobieren könnt,
Gemeinsam in einem Boot.
Hör dir zu,
Hör den Stimmen zu in dir.
Gibt es da was?
Ein kleines Sprüngchen,
Ein kleiner Schritt und ich schlage vor,
Dass ihr drei euch noch mal verabredet.
Vielleicht morgen um die gleiche Zeit,
Wenn ihr mehr Zeit braucht insgesamt,
Dann nächste Woche oder was auch passt.
Verabredet euch mal und spüre noch mal nach,
Wie geht es dir mit den zwei.
Beide Kräfte mögen es wirklich gut mit dir meinen.
Spürst du das?
Spürst du die Dankbarkeit?
Dann ist es Zeit,
Sich für jetzt wieder in die eigenen Richtungen auszubreiten.
Ihr steht auf einem Tisch und du bereitest dich darauf vor,
Dass du ins Neue hier und jetzt gehst und gleich die Augen aufmachst.
Lass es noch mal wirken für dich.
Wie fühlst du dich an?
Wie fühlt sich dein Körper an?
Wie geht es dir in deinen Beinen,
Füßen,
Gesäß,
In deinem Bauchbereich,
Brustbereich,
Hals,
Kopf,
Gesicht,
Den Armen?
Lass es wirken,
Was du gerade über dich gelernt hast.
Dann kannst du anfangen,
Dich so ein bisschen zu bewegen und vielleicht auch zu strecken.
Machst ganz langsam mal die Augen auf und lässt aber immer noch wirken,
Was gerade passiert ist.
Ich lade dich dazu ein,
Dass du vielleicht noch mal weiter ein bisschen innehältst und dir aufschreibst,
Welche Erkenntnisse du für dich gewonnen hast,
Was die Verabredung war zwischen euch und wo du und wie du deinen Mut immer wieder aufsuchen kannst,
Sowie auch die andere Antimutkraft sozusagen,
Eine Ängstlichkeit oder wie auch immer.
Es ist alles immer da,
Nur nicht immer im Fokus.
Dann kleidest du in dein Neues hier und jetzt,
Richtest dich auf die nächsten Schritte,
Die du jetzt gehst und ich wünsche dir alles Gute.
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