
Beruhigende Berührung
Bei dieser Meditation schenkst du deinem Körper beruhigende Berührungen im Liegen. Du wanderst mit deinen Händen an unterschiedliche Stellen am Körper schenkst diesen liebevolle Aufmerksamkeit. Diese Übung beruhigt dein Nervensystem und lässt dich wunderbar entspannen.
Transkription
Herzlich Willkommen zur Meditation Beruhigende Berührung.
Für diese Meditation nimm bitte eine bequeme Position im Liegen ein.
Vielleicht auf den Boden,
Auf einer Matte oder vielleicht auf einem Bett.
Nimm dir Zeit die richtige Position für dich zu finden und dann nimm deinen Körper wahr so wie er jetzt gerade da ist.
Spüre wie dein Körper auf deiner Unterlage aufliegt und komme einfach an und dann richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Nimm wahr wie jede Einatmung kommt und jede Ausatmung wieder geht.
Ganz von allein.
Es gibt jetzt nichts zu tun,
Zu leisten oder zu erreichen.
Sei jetzt einfach hier.
Wir werden jetzt eine Übung zur beruhigenden Berührung machen.
Es mag sich vielleicht zuerst etwas komisch anfühlen sich selbst auf beruhigende Weise zu berühren.
Aber versuche es einfach und beobachte welche Auswirkungen eine tröstliche Berührung auf dein Wohlbefinden haben kann.
Die Übung der unterstützenden Berührung lässt sich jederzeit anwenden,
Wenn man mit etwas zu kämpfen hat oder einfach dann,
Wenn man ein wenig zusätzliche Unterstützung gebrauchen kann.
Vielleicht gibt es auch in dir gerade etwas,
Das sich schwierig oder schmerzlich anfühlt.
Zum Beispiel ein körperliches Unbehagen oder vielleicht verletzte Gefühle.
Sei einfach damit jetzt gut da.
Wir werden jetzt in dieser Übung diese Gefühle und dieses Unbehagen beruhigen und unterstützen und dann lege sanft eine Hand auf deinen Brustkorb und fühle dort den sanften Druck deiner Handfläche auf der Brust.
Vielleicht spürst du Wärme oder auch Kälte.
Spür einfach in diese Berührung hinein und beobachte ob diese Berührung deinem Körper gefällt.
Und dann lege auch deine zweite Hand auf deine Brust und achte darauf,
Ob dies einen Unterschied für dich macht.
Vielleicht kannst du auch das natürliche Heben und Senken der Brust bei der Atmung wahrnehmen.
Gerne kannst du dir auch vorstellen,
Dass deine Hände dein Herz liebevoll halten.
Und dann wandere mit einer Hand auf deinen Bauch und spüre oder höre hin,
Ob das deinem Körper gefällt.
Spüre auch hier einen ganz sanften Druck deiner Handflächen auf dem Bauch und auch auf deinem Brustraum.
Und dann bringe auch die zweite Hand zu deinem Bauch und spüre wieder,
Ob sich etwas verändert und wie sich das für deinen Körper anfühlt.
Spüre auch hier das Heben und Senken der Bauchdecke bei der Atmung.
Und solltest du in der Zwischenzeit mit deinen Gedanken abgedriftet sein,
Dann bringe einfach deine Aufmerksamkeit wieder zurück zur Berührung.
Und dann wandere mit einer Hand zu deiner Wange und halte liebevoll deine Wange.
Halte diese Wange auf ganz liebevolle Art und Weise,
So als würdest du die Wange eines kleinen Kindes halten.
Und beobachte und spüre wieder,
Ob diese Berührung deinem Körper gefällt.
Und dann bringe auch die zweite Handfläche in dein Gesicht und halte nun beide Wangen.
Und spüre auch hier wieder,
Ob es einen Unterschied macht,
Ob nur eine Wange gehalten wird oder beide.
Du kannst auch gerne experimentieren,
Welche Wange sich am besten für dich anfühlt.
Wenn du magst,
Kannst du dich auch gerne sanft streicheln.
Probiere es einfach aus,
Ob es dein Wohlbefinden steigert.
Und dann überkreuze deine Arme und lege deine Hände auf den Oberarme ab,
So als würdest du dich selbst ganz sanft umarmen.
Und spüre wieder hinein,
Wie sich das für dich anfühlt.
Wenn du magst,
Kannst du auch gerne über deine Oberarme streicheln.
Gib dir das,
Was sich jetzt gerade richtig anfühlt für dich.
Und dann löse diese Überkreuzung deiner Arme wieder auf und wandere mit deinen Handflächen zu deinen Hüften und lege links und rechts deine Hände an deiner Hüfte ab.
Achte auch darauf,
Dass deine Arme ganz locker und entspannt sind und genieße auch hier die Berührung.
Vielleicht kannst du auch beobachten,
Dass bei jeder Ausatmung dein Becken tiefer in deine Unterlage hinein sinkt.
Nimm einfach wahr,
Was passiert,
Wenn du diese liebevolle,
Beruhigende Berührung an deine Hüften legst.
Und dann lege deine Hände ganz gemütlich auf deinen Körper ab.
Und gib dir selbst dabei die Hand.
Du kannst auch gerne nur einen Finger halten,
Zum Beispiel einen Daumen oder einen kleinen Finger.
Sich selbst die Hand geben oder einen Finger halten,
Ist eine besonders gute Geste,
Die in der Öffentlichkeit nicht auffällt und daher leicht in den Alltag zu integrieren ist.
Experimentiere hier auch gerne,
Welche Hand oder welche Fingerhaltung sich für dich am besten anfühlt.
Und spüre dann einfach,
Was diese liebevolle Berührung mit dir macht.
Vielleicht gibt es jetzt noch eine weitere Geste,
Die du gerne ausprobieren möchtest oder eine Geste,
Die dir besonders gut getan und gut gefallen hat,
Zu der du jetzt gerne zurückkehren würdest.
Nimm dir einfach noch etwas Zeit für diese Geste,
Die du dir selbst aussuchst.
Und dann bringe diese Übung langsam zu Ende.
Nimm noch drei tiefe Atemzüge.
Spüre dann langsam wieder deinen Körper aufliegen auf der Matte und bringe ganz sanft Bewegungen in deinen Körper,
In die Finger und die Zehen.
Und strecke dich auch gerne noch mal so richtig gut in die Länge.
Und dann komm zurück in deinen Raum.
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