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In Aktuten Stressmoment Zurück In Deinen Körper

by Sonja Thiele

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Meditation
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Wenn Stress sehr akut wird, ziehen sich viele Menschen innerlich zusammen. Der Körper spannt sich an, der Atem wird flach, Gedanken werden laut, und es kann schwer werden, sich selbst noch klar zu spüren. In dieser geführten Meditation kommst Du Schritt für Schritt zurück in Deinen Körper. Über bewusste Anspannung und Entspannung, Weite, Verwurzelung und stärkende innere Bilder regulierst Du Dein System und findest zurück zu mehr Ruhe, Sicherheit und Präsenz. Diese Praxis eignet sich für akute Stressmomente und hilft Dir, Dich selbst wieder besser wahrzunehmen, bevor Du klarer und stabiler ins Außen zurückkehrst.

Transkription

Herzlich willkommen zu diesem Meditationsritual,

Das dich in akuten Stressmomenten zurück in deinen Körper begleitet.

Wenn dein Körper in einer akuten Stresssituation ist,

Dann befindet er sich im Alarmzustand.

Die Muskulatur ist angespannt,

Der Atem ist flach und die Gedanken kreisen und kreisen und kreisen.

Anstatt,

Dass du spürst,

Was dir jetzt gut tut,

Bist du nur noch am Funktionieren.

Eigene Bedürfnisse auszusprechen,

Ist fast unmöglich.

Dieses Ritual zeigt dir Werkzeuge,

Die du nutzen kannst,

Wie du aus diesem Stressmoment wieder zurück in deinen Körper kommst,

Ins Hier und Jetzt.

Dieses Ritual machst du am besten im Stehen und wenn es dir möglich ist,

Barfuß.

Du stellst dich hin und atmest erstmal ganz normal.

Du kannst deine Augen geöffnet lassen oder sie schließen,

So wie sich das für dich angenehmer anfühlt.

Und zu allererst fängst du an,

Deinen Körper einmal zu beobachten,

Wie so eine Bestandsaufnahme.

Du spürst einmal,

Wie geht es meinem Körper jetzt gerade.

Du scannst ihn von den Füßen und dann gehst du.

Die Beine nach oben,

Die Hüfte,

Den Bauch,

Rücken,

Arme,

Hals,

Gesicht.

Du fragst dich,

Wie geht es meinem Körper gerade.

Gibt es Bereiche in meinem Körper,

Die vielleicht eine Enge spüren oder die etwas angespannt sind?

Du beobachtest,

Ohne etwas zu machen,

Ohne etwas zu verändern.

Alles ist gut,

Genau so,

Wie es ist.

Und jetzt beobachtest du deine Atmung.

Du schaust,

Ob sie eher flacher ist oder schnell,

Langsam.

Und als nächstes leite ich dich an,

Dass du diesen Spannungszustand in deinem Körper verstärkst.

Das heißt,

Mit der nächsten Einatmung fängst du an,

Deinen Körper so stark wie möglich und angenehm anzuspannen.

Bitte weiter atmen bei der Anspannung.

Ich führe dich da durch und ich sage dir auch,

Wann du wieder loslassen kannst.

Du beißt deine Hände zu Fäusten,

Du spannst deine Arme an,

Du spannst deine Füße an,

Deine Beine.

Du gehst so leicht in die Knie,

Du beugst deinen Oberkörper vielleicht nach vorne,

Sodass du den Bauch nach innen ziehst.

Du spannst deinen Rücken an,

Du beißt deine Zähne ganz kräftig zusammen,

Du spannst dein gesamtes Gesicht an ganz fest.

Du atmest bitte weiter tief ein und aus.

Richtig fest anspannen.

Dein ganzer Körper ist in Spannung.

So doll du kannst und so doll,

Wie es gerade noch angenehm ist.

Fest anspannen und atmen.

Noch etwas länger anspannen,

Noch etwas mehr halten,

Noch kräftiger,

Noch tief einatmen.

Bei der nächsten Ausatmung die Anspannung wieder lösen.

Lass deine Arme senken,

Deine Beine lassen los,

Dein Oberkörper richtet sich auf,

Dein Nacken lässt los,

Dein Gesicht,

Dein Kiefer.

Alles wird entspannt,

Sodass deine Atmung tief hineinfließt und beim Ausatmen wieder hinausfließt.

Mit dieser Ausatmung fließt noch mehr Anspannung wieder aus deinem Körper.

Du beobachtest einfach dieses Gefühl in deinem Körper.

Dieses Gefühl,

Das tut gut,

Wenn man einfach mal loslässt.

Beobachte deine Atmung.

Als nächstes mit der nächsten Einatmung gehen wir in die entgegengesetzte Richtung.

Das heißt,

Anstatt dass wir die Anspannung nach innen machen,

Machen wir jetzt die Anspannung in die Weite.

Das heißt,

Du hebst deine Arme nach oben,

Du spreizt deine Finger ganz weit auseinander,

Du spreizt deine Zehen ganz weit auseinander,

Du machst deine Beine etwas weiter auseinander.

Dein ganzer Körper ist komplett angespannt nach außen,

Du reißt deine Augen auf.

Wenn du magst,

Reiße deinen Mund auf,

Strecke deine Zunge raus,

So fest du kannst.

Dein ganzer Körper ist in einer kompletten Anspannung nach außen in die Weite.

Du atmest bitte weiter,

Auch in dieser Haltung,

Ganz tief ein- und ausatmen und die Spannung richtig festhalten.

Weiterhalten,

Noch etwas besser.

Stell es dir vor,

Als würde dich jemand in alle Richtungen ziehen.

Ganz weit Zunge rausstrecken,

Augen geöffnet,

Atmen,

Anspannen,

Halten,

Noch etwas länger halten.

Spüre auch,

Wie dein Oberkörper,

Dein Bauch sich nach außen zieht,

Ganz hoch nach oben und in die Weite.

Halten,

Einen Moment länger halten und noch etwas mehr ziehen.

Und jetzt ganz tief einatmen und bei der nächsten Ausatmung löse deinen Körper wieder,

Lass deine Arme nach unten sinken,

Deine Füße sind wieder ganz natürlich,

Deine Hände,

Dein Gesicht,

Dein Oberkörper.

Dein ganzer Körper kommt zurück in seine natürliche Haltung,

Dein Atem fließt ganz natürlich tief ein- und aus.

Du spürst bei jeder Einatmung eine Lebendigkeit und bei jeder Ausatmung lässt du noch ein bisschen mehr los.

Du beobachtest dieses Gefühl in deinem Körper,

Das du jetzt hast.

Du spürst deinen Körper,

Du spürst das Pulsieren der Lebendigkeit,

Du spürst deine Grenze.

Und du atmest ganz ruhig und tief weiter ein- und aus.

Und als nächstes nimm deine Arme,

Halte dich gut fest,

Sanft.

Du spürst,

Wie du dich hältst.

Du spürst deinen Körper und wenn du möchtest,

Dann wiederhole laut oder leise in Gedanken die folgenden Affirmationen.

Ich respektiere meine Bedürfnisse.

Ich teile meine Bedürfnisse mit der Welt.

Ich bin in Sicherheit und spüre,

Wie du dich durch diese Umarmung richtig wohl fühlst,

Wie du dich mit so viel Herzlichkeit umarmst,

Wie du deinen besten Freund oder das Lebewesen,

Was du am allerliebsten hast,

Auf dieser Welt umarmst.

Mit der gleichen Liebe,

Mit der gleichen Achtsamkeit.

Man spüre,

Wie diese Wärme deiner Arme und diese Achtsamkeit,

Diese Liebe,

Wie das aus deinen Armen,

Aus deinen Händen in deinen Körper hineinfließt.

Ich vertraue mir selbst.

Und beim Ausatmen die Arme wieder sinken lassen.

Und spüre dich.

Deine Hände zu bewegen,

Deine Füße zu bewegen,

Den ganzen Körper zu dehnen,

So wie er sich jetzt gerade dehnen möchte.

Und dann frag dich ganz liebevoll,

Was machst du jetzt gerade?

Was tut dir jetzt gut?

Vielleicht ist es ein paar tiefe Atemzüge nehmen,

Vielleicht ist es ein Glas Wasser trinken oder einfach eine Pause machen.

Ich wünsche dir ganz viel innere Kraft,

Ganz viel Ruhe und Zuversicht.

© 2026 Sonja Thiele. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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