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Atemmeditation Für Mehr Ruhe Und Innere Klarheit

by Sonja Thiele

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Meditation
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Wenn Dein Kopf voll ist, Deine Gedanken kreisen oder Dein Körper unter Spannung steht, kann bewusste Atmung Dir helfen, wieder bei Dir anzukommen. In dieser geführten Atemmeditation beobachtest Du zuerst Deine natürliche Atmung und übst dann Schritt für Schritt die vollständige, natürliche Atmung. Du spürst verschiedene Atemräume, vertiefst Deinen Atem und beruhigst damit Körper, Gedanken und Nervensystem. Ergänzt wird die Praxis durch liebevolle Affirmationen für Ruhe, Sicherheit und mehr Klarheit. Diese geführte Atemmeditation ist ideal bei Stress, Unruhe und Overthinking.

Transkription

Herzlich willkommen zu dieser geführten Atemmeditation für mehr Ruhe und innere Klarheit.

Wie schön,

Dass du hier bist und wie schön,

Dass du dir die Zeit nimmst für dich.

Deine Atmung ist total ehrlich.

Sie spiegelt immer genau den Zustand wieder,

In dem du dich gerade befindest.

Wenn du also ganz ruhig und entspannt bist,

Dann ist deine Atmung in der Regel auch ganz ruhig und entspannt.

Wenn du aber gestresst bist und unruhig,

Dann wird auch deine Atmung unruhig und immer flacher und immer schneller.

Das heißt,

Dein emotionaler Zustand beeinflusst deine Atmung.

Und andersherum ist es genauso.

Du kannst mit deiner Atmung deinen emotionalen Zustand verändern.

Genau dafür ist diese Atemmeditation sehr hilfreich,

Weil du übst zu beobachten,

Welche Atmung tut dir eigentlich gut.

Damit du genau diese Atmung,

Die wir heute üben,

Mit in deinen Alltag hineinnehmen kannst und immer mal wieder zwischendurch genau in diese Atemtechnik gehen kannst,

Die deinen emotionalen Zustand in die Ruhe bringt.

Du kannst diese Meditation im Sitzen machen oder im Liegen,

Genauso wie es heute für dich richtig ist.

Du kannst bei dieser Meditation deine Augen geöffnet lassen oder aber auch schließen.

So wie es sich für dich gut anfühlt.

Beobachte zunächst einmal.

Wie du überhaupt atmest,

Ohne dass du etwas veränderst,

Ohne dass du etwas bewertest.

Beobachte einfach,

Wie Atme dein Körper ganz normal.

An welche Atmung hat er sich gewöhnt?

Beobachte die Einatmung.

Und die Ausatmung.

Beobachte die Bewegung deines Körpers bei der Atmung.

Beobachte die Schnelligkeit deiner Atemzüge.

Sind sie regelmäßig oder unregelmäßig?

Wir machen zunächst eine Entlastungsübung für die Atmung.

Dafür atmest du ganz tief mit der Nase ein.

Und bei der Ausatmung schützt du deine Lippen und du atmest durch die Lippen durch den Mund aus,

So als würdest du einen Ballon auspusten.

Das machen wir dreimal hintereinander.

Also wenn du bereit bist,

Dann atme jetzt tief durch die Nase ein.

Schütze deine Lippen.

Und partne ganz lange durch die Lippen wieder aus.

Und dann noch einmal durch die Nase ganz tief einatmen.

Die Lippen schützen und durch die geschützten Lippen ganz fest wie so ein Ballon aufpusten wieder ausatmen.

Und ein drittes Mal.

Durch die Nase tief einatmen.

Die Lippen schützen und durch den Mund ganz kräftig lange ausatmen.

Und dann atme in deinem ganz eigenen Tempo,

In deiner ganz eigenen Art weiter.

Beobachte,

Ob sich durch diese Atemtechnik etwas in deiner Atmung verändert hat,

Im Vergleich zu davor.

Und jetzt lege eine Hand auf deinen Brustkorb und die andere Hand auf deinen Bauch.

Spüre die Bewegung deines Körpers bei der Atmung.

Unter deinen Händen.

Und jetzt.

.

.

Üben wir einmal mit den unterschiedlichen Atemräumen zu atmen,

Die du hast.

Das bedeutet,

Zunächst einmal versuche,

Tief ein- und auszuatmen,

Ohne dass sich dein Brustkorb und dein Bauch bewegen.

Das heißt,

Der gesamte Atemraum,

Den du nutzt,

Ist hier bei den Schlüsselbeinen.

Das heißt,

Du atmest.

Und du merkst nur,

Dass dieser obere Bereich sich hebt und senkt.

Und du spürst,

Dass deine Hände ganz ruhig bleiben.

Brustkorb und Bauch bewegen sich so gut wie gar nicht.

Beobachte.

Wie tief kannst du überhaupt atmen,

Damit das funktioniert?

Atmest du schneller oder langsamer?

Nur die Schlüsselbeine bewegen sich.

In dieser Atemtechnik sind wir in der Regel,

Wenn wir wirklich gestresst sind.

Wenn wir Ratan.

Manchmal auch.

Viele Stunden lang.

Wenn man es bewusst macht,

Dann fühlt es sich irgendwie.

.

.

Merkwürdig an,

Oder?

Jetzt verändere deine Atmung,

Indem du jetzt bei der nächsten Einatmung nur noch den Brustkorb bewegst.

Das heißt,

Beim Einatmen hebt sich der Brustkorb.

Und beim Ausatmen er sich wieder zusammen.

Der Bauchraum bleibt möglichst komplett ruhig.

Ohne Bewegung.

Die Schlüsselbeine heben und senken sich nicht.

Also nur der Brustkorb dehnt sich aus.

Und kommt wieder zurück.

Probiere das so gut,

Wie du kannst hinzubekommen.

Beobachte,

Wie sich das anfühlt,

Um deinen Brustraum zu atmen.

Spüre die Bewegung deiner Hand.

Deiner Brust.

Spüre das Gefühl,

Was in dir aufsteigt,

Wenn du so atmest.

Die meisten Menschen atmen eigentlich nur mit dem Brustkorb.

Also gerade wenn man unbewusst ist.

Wenn man nicht über die Atmung nachdenkt.

So und jetzt.

Atme nur mit dem Bauch.

Das heißt,

Beim Einatmen dehnt sich der Bauch aus und beim Ausatmen geht der Bauch wieder zurück.

Versuche den Brustkorb möglichst still zu lassen.

Das heißt,

Nur der Bauch bewegt sich,

Nur die Hand auf dem Bauch bewegt sich.

Beobachte.

Wie fühlt sich das an?

Wie findet das dein Körper?

Wie fühlst du dich damit?

Und jetzt bringen wir alle drei Bereiche zusammen und kommen in die sogenannte natürliche Atmung.

In die Atmung,

In der ein entspanntes.

.

.

Kleinkind ist automatisch wenn noch keine Schule angefangen hat.

Das heißt,

Jedes kleine Kind atmet auf diese Art und Weise und deswegen nenne ich es die natürliche Atmung.

Beim Einatmen dehnst du dafür erst den Bauchraum aus und dann mit derselben Einatmung dehnst du den Brustkorb aus und dann heben sich noch ganz leicht die Schlüsselbeine und bei der Ausatmung Schlüsselbeine entspannen,

Brustkorb entspannt sich und dann presst der Bauch die restliche Luft aus.

Also wie so eine Welle.

Einatmen,

Bauch dehnt sich aus,

Brustkorb,

Schlüsselbeine.

Und beim Ausatmen Schlüsselbeine,

Brustkorb,

Bauchraum.

Einatmen der Bauch.

Brustkorb,

Schlüsselbeine.

Und ausatmen,

Schlüsselbeine,

Brustkorb.

Bauch,

Spüre wie deine Hände sich bewegen,

Alle beide jetzt.

Bauchraum.

Brustkorb einatmen ausatmen brustkorb und dem bauchraum wieder nach innen drücken die luft raus pressen Einatmen,

Bauch.

Brustkorb.

Und ausatmen,

Brustkorb,

Bauch.

Und atme so weiter ganz tief.

In deiner natürlichen Atmung.

Und beobachte,

Wie sich das anfühlt.

Beobachte,

Wie du dich fühlst.

Beobachte,

Wie sich dein Körper damit fühlt.

Für Deinen Körper ist eine solche tiefe Atmung ungefähr vergleichbar mit einem 3-Sterne-Gummi-Essen,

Weil es bekommt den optimalen Sauerstoff zugeführt.

Jede Zelle wird versorgt mit der optimalsten Sauerstoffversorgung.

Im Vergleich dazu ist so eine Brustatmung oder eine Schlüsselbeinatmung ungefähr so McDonalds.

Also stell dir wirklich vor,

Wie du mit dieser tiefen Atmung deinem Körper optimal versorgst,

Deine Zellen mit Sauerstoff versorgst.

Dein Immunsystem stärkst.

Deine emotionale Ruhe stärkst,

Weil ja durch eine tiefe,

Ruhige Atmung wird auch dein emotionaler Zustand ganz ruhig.

Spüre,

Wie gut sich das anfühlt.

Dann hat man immer noch Bauchraum ausdehnen,

Brustkorb ausdehnen,

Beim Einatmen und dann zurück Brustkorb wieder rein.

Bauch wieder rein.

Das hilft immer,

Wenn man die Hände auf dem Bauch und Brustkorb liegen hat,

Weil dann kann man das direkt spüren.

Natürlich,

Wenn du das häufiger übst,

Kannst du das auch ohne deine Hände.

Aber das Ziel ist,

Dass diese Atemtechnik nicht nur in einer Meditation angewandt wird,

Sondern dass du sie mit in deinen Alltag nimmst,

Dass du immer mal wieder zwischendurch in so eine tiefe Atmung kommst und spürst,

Wie dein ganzer Zustand in die Ruhe kommt,

In die Klarheit.

Durch die Atmung.

Du spürst,

Wie jede einzelne Zelle deines Körpers auftankst.

Mit Lebendigkeit.

Und wenn du möchtest,

Dann wiederhole laut oder leise in dir die folgenden Affirmationen.

Mit jedem Atemzug atme ich innere Ruhe und Klarheit ein.

Ich fühle mich lebendig und stark.

Meine Atmung nähert jede Zelle meines Körpers.

Ich vertraue dem Fluss des Lebens.

Und dann kannst du deine Hände vom Brustkorb und Bauch wieder hinunternehmen,

Neben deinen Körper legen.

Und beobachte dieses Gefühl,

Was du jetzt in deinem Körper hast und in deinem Kopf.

Atme ganz ruhig und natürlich ein und aus.

Und ganz langsam,

Wenn du bereit bist,

Bewege deine Finger und deine Füße.

Dehne deinen Körper in alle Richtungen.

Und erlaube dir diese tiefe Atmung mit in deinen Tag zu nehmen oder in deinen Abend zu nehmen.

Lass diese tiefe Atmung ein Bestandteil deines Alltags sein.

Und je häufiger du sie übst,

Umso natürlicher wird sie ein ganz normaler Bestandteil.

Weil du spürst,

Wie du genau damit dein System am besten unterstützt.

Und mit jeder Wiederholung wird es leichter für dich,

Deinen emotionalen Zustand in die Ruhe und in die Klarheit zu bringen mit deiner Atmung.

Ich wünsche dir.

.

.

Eine ganz.

.

.

Ruhige,

Tiefe Atmung.

5.0 (14)

Neueste Bewertungen

René

May 10, 2026

Vielen Dank für die wunderschöne und wohltuende Meditation 🙏🙏🙏Sehr schön auch so visuell zu meditieren. Ist einfach nochmals viel persönlicher.

Ilka

May 7, 2026

Vielen Dank - ich bin viel ruhiger und konnte meine Anspannung gut loslassen 💞

Andrea

May 6, 2026

Liebe Sonja, vielen Dank für diese Reise, es war sehr erfüllend meinen Atem zu begleiten und seinen Weg zu erforschen🤍

© 2026 Sonja Thiele. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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