
Geldsorgen loslassen.
Jeder von uns kennt es: Manchmal ereilt sie uns doch, die blanke Angst ums Geld. Wir machen uns Sorgen, dass wir nicht genug haben, dass wir uns etwas nicht leisten werden können, dass wir zu viele Schulden oder zu wenig Erspartes haben. Diese Meditation dient dazu, dir zu helfen deinen Geist zu beruhigen und dich darauf zu besinnen, was bereits da ist - auch in einen Moment der Angst.
Transkription
Hi,
Hier ist Sophia.
Geld ist der Ursprung von Stress für viele von uns.
Ob wir viel davon haben oder wenig,
Irgendwie tendieren wir in unserer Kultur sehr viele Ängste und Sorgen in das Thema Geld zu projizieren.
Und wir sind auch ganz sicher nicht die einzigen,
Die so empfinden.
Menschen aus allen Bereichen des Lebens machen sich Sorgen ums Geld.
Mir ging es genauso.
Ich musste viel Arbeit um meine Gefühle machen,
Um zu verstehen,
Dass die meiste Zeit ich doch alles habe,
Was ich brauche.
In der heutigen Meditation wollen wir uns genau damit beschäftigen.
Wir wollen uns der Dankbarkeit widmen und erkennen,
Dass die meiste Zeit wir doch schon alles haben,
Was wir brauchen.
Fangen wir an.
Lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper und wie du gerade sitzt,
Stehst oder vielleicht liegst.
Kannst du frei atmen?
Wenn du sitzt oder stehst,
Ist dein Rücken gerade,
Ist dein Brustkorb geöffnet,
Kann die Luft ein- und austreten.
Und jetzt schau mal,
Ob du dich entspannt fühlst,
Ob du dich wohl fühlst oder ob du irgendwie angespannt bist.
Versuch dich zu entspannen.
Du kannst deine Augen schließen oder sie geöffnet halten.
Lass uns nun ein paar Minuten damit verbringen,
Unsere Aufmerksamkeit zu sammeln und unserem Geist die Gelegenheit zu geben,
Still zu werden.
Versuch einfach beim Atmen den Ort ausfindig zu machen,
Wo du deinen Atem am besten spürst.
Vielleicht im Brustkorb,
In der Nase,
Im Mund.
Verbinde dich mit dieser körperlichen Empfindung.
Spüre wie du ein- und ausatmest.
Versuche auch in deinen Körper hinein zu spüren.
Spürst du den Boden,
Der deine Füße trägt.
Spürst du den Sitz unter dir,
Falls du gerade sitzt.
Du musst absolut nichts machen,
Was auch immer in deinem Körper geschieht.
Lass es geschehen.
Bring einfach deine Aufmerksamkeit darauf,
Jetzt wo du in deinen Körper rein spürst.
Es ist eine gute Gelegenheit,
Hier mit unserer Dankbarkeitsübung anzusetzen.
Du hast einen Körper.
Du bist am Leben.
Und das an sich ist schon genug.
Egal wie sich dein Körper heute anfühlen mag.
Die Tatsache,
Dass du heute am Leben bist,
Kann das genug sein für dich?
Nimm dir einen Moment Zeit und sieh,
Ob du echte Dankbarkeit für die Tatsache,
Dass du am Leben bist,
Empfinden kannst.
Jederzeit in dieser Meditation kannst du deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Körper bringen.
Dich mit dem jetzigen Moment verbinden und Dankbarkeit empfinden.
Nennen wir diesen Prozess einfach Genugsein.
Jetzt wo wir beim Thema Genugsein sind.
Vielleicht willst du ein bisschen darüber nachdenken,
Wann du das letzte Mal das Gefühl hattest,
Dass du finanziell nicht genug bist oder hast.
Wie äußert sich in deinem Leben dieses nicht genug sein oder nicht genug haben?
Geht es um dein Gehalt?
Geht es um deine Ersparnisse,
Schulden oder Rechnungen?
Was genau sind deine Sorgen oder Ängste rund um dieses Thema?
Wenn du jetzt Gefühle von Angst empfinden solltest oder sogar Panik,
Schau,
Ob du einen Raum kreieren kannst zwischen dir und diesen Gefühlen und ihnen einfach erlauben kannst,
Da zu sein,
Ohne sie abzuwerten,
Ohne sie zu bewerten.
Lass sie einfach da sein,
Wie ein Passant,
Der sich neben dir auf einer Parkbank gesetzt hat.
Vielleicht willst du auch einmal tief ein- und ausatmen,
Um ein bisschen mehr deine Gefühle zu entspannen und Perspektive zuzulassen.
Jetzt bring deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Bemerke,
Wie du ein- und ausatmest,
Wie Sauerstoff deine Lungen füllt und wie du wieder ausatmest.
Ein- und ausatmen.
Du brauchst nichts zu manipulieren,
Kannst ganz normal weiteratmen.
Bleib einfach mit deiner Aufmerksamkeit auf dem Atem.
Oft entstehen für uns Sorgen zum Thema Geld,
Weil wir uns anfangen zu vergleichen.
Wir sehen uns an,
Was andere haben oder was als erstrebenswert von der Gesellschaft angesehen wird und plötzlich haben wir das Gefühl,
Dass wir nicht genug haben.
Wann immer wir das Gefühl haben,
Dass wir nicht genug haben,
Müssten wir uns eigentlich eine Frage stellen.
Wann hatten wir denn nicht genug?
Wann wurden unsere Wünsche denn nicht erfüllt?
Ich rede hier nicht von diesen riesigen großen Wünschen,
Sondern den Alltagswünschen.
Ein Dach über dem Kopf,
Saubere Kleidung,
Gutes Essen,
Vielleicht sogar ein Auto.
Damit haben wir schon mehr als die Mehrheit der Menschheit.
Und wenn du merkst,
Dass du immer genug hattest,
Dass sich um dich immer irgendwie gekümmert wurde,
Dass alles schon irgendwie funktioniert hat,
Dann merkst du,
Dass deine Ängste und deine Realität nicht ganz Hand in Hand gehen.
Unsere Ängste entstehen in unserem Kopf.
Die Realität sieht aber oft ganz anders aus.
Wir müssen nur den richtigen Ansatz finden,
Sie so zu bewerten,
Dass wir sie wirklich sehen,
Für was sie ist.
Sie ist gut.
Frag dich jetzt für dich selbst.
Wann ging es mir denn nicht gut?
Wann wurde nicht sich um mich gekümmert?
Wann hatte ich wirklich nicht genug?
Wir kommen langsam zum Schluss unserer Meditation und ich würde dich gern dazu ermutigen,
Für den jetzigen Moment jede Vorstellung von dem,
Was genug ist,
Einfach loszulassen und sag zu dir selbst,
Dass in diesem Moment du alles hast,
Was du brauchst.
Du hast deinen Körper,
Du hast deinen Atem und noch einen.
Bleib bei deinem Atem.
Manchmal sind wir so mit dem Gedanken der Knappheit beschäftigt,
Dass wir ganz vergessen,
Wie viel Wohlstand wir in diesem Leben haben.
Und dieser Wohlstand steht nicht auf unserem Kontoauszug.
Dieser Wohlstand besteht darin,
Dass wir im Leben sind,
Dass wir lebendig sind.
Und Meditation gibt uns eine wunderbare Gelegenheit,
Genau diesen Wohlstand in jedem einzelnen Atemzug zu erkennen.
Du kannst deine Augen gern öffnen und versuch durch den Tag zu gehen mit dem Gedanken,
Ich bin genug,
Ich habe genug.
Bis bald.
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