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Körper, Gedanken und Gefühl - eine Check-In-Übung

by Sarah Marina

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4.5
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Jugendliche
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Ich leite Dich an, da wo Du jetzt gerade bist, Deinen Körper, Deine Gedanken und Deine Gefühle wahrzunehmen. Das kann uns dabei helfen, wieder bei uns anzukommen. Langfristig schaffen wir es, einen schnelleren Zugang zu uns zu bekommen. Ich leite diese Übung sprachlich an.

Transkription

Hallo,

Schön,

Dass du wieder dabei bist und wir uns heute zusammen eine kleine Pause gönnen vom Alltag.

Ich bin Sarah und ich habe vor einiger Zeit für mich erkannt,

Dass es total wichtig ist,

Im Alltag ab und zu mal mich selbst daran zu erinnern,

Dass da noch was anderes gibt,

Außer im Autopiloten durch den Tag zu hetzen.

Und so habe ich mir zweimal am Tag auf meinem Handy einen Wecker gestellt,

Der mich daran erinnert,

In dieser Sekunde,

Wenn der Wecker klingelt,

Einfach mal meine Schultern zu entspannen,

Tief durchzuatmen,

Mal mich umzudrehen,

Im Raum zu schauen,

Was umgibt mich eigentlich gerade,

Wo bin ich,

Wie fühle ich mich,

Quasi so ein bisschen irgendwie bei mir einzuchecken.

Und das mache ich seit einiger Zeit und es tut mir total gut und deswegen habe ich gedacht,

Ich gebe das vielleicht mal weiter an euch.

Wer Lust hat,

Kann das mal ausprobieren.

Ich mag das sehr und heute möchte ich mit euch zusammen gerne auch ganz kurz einmal aus dem Alltag austreten und ja mal schauen,

Was da noch so ist.

Und egal,

Wo du jetzt gerade bist,

Vielleicht zu Hause entspannt,

Vielleicht auf der Arbeit,

In der Mittagspause,

Vielleicht in der Bahn,

Rundherum ist es voll,

Du hast vielleicht Kopfhörer drin.

Und egal,

Wo du bist,

Du kannst jetzt einfach mal schauen,

Was machen eigentlich gerade deine Schultern.

Sind die hochgezogen?

Dann darfst du die mal einfach entspannen und fallen lassen und die Schulterblätter nach unten ziehen,

Dich vielleicht im Brustbein ein bisschen aufrichten.

Du darfst deine Füße mal nebeneinander stellen,

Sodass beide Fußsohlen oder Schohsohlen Kontakt haben zum Boden und dass du so insgesamt das Gefühl hast,

Du bist irgendwie stabil da,

Wo du jetzt gerade bist.

Das heißt,

Wir bleiben sitzen heute mal und gehen erst mal so durch den Körper,

Gucken,

Wie geht es mir gerade in meinem Körper.

Wir fangen den Füßen an und du darfst mal von den Füßen bis zu deinem Kopf einmal abchecken,

Wie sich das alles so anfühlt.

Dazu werde ich jetzt eine Minute lang nicht sagen und du darfst einfach mal in dich reinfühlen,

Ohne zu bewerten,

Nur fühlen.

Okay,

Das war nicht ganz eine Minute,

Aber fast.

Und du hast bestimmt gemerkt,

Wo dein Körper deine Unterlage berührt,

Wo es vielleicht wärmer ist,

Kälter ist,

Wo du deine Kleidung bemerkst.

Und vielleicht ist dir auch aufgefallen,

Dass das gar nicht so leicht ist,

Eine Minute lang bei der gleichen Sache zu bleiben.

Wenn du schon länger meditierst,

Dann kann es sein,

Dass dir das leichter fällt.

Wenn du noch ganz neu bist,

Dann ja,

Dann macht man manchmal die Erfahrung,

Dass die Gedanken abschweifen und dass man irgendwann merkt,

Oh,

Eigentlich wollte ich ja mal in meinen Körper reinfühlen und jetzt bin ich schon wieder bei der Einkaufsliste oder bei meinen Terminen,

Die ich heute noch habe.

Und erstmal grundsätzlich ist das völlig normal.

Unser Gehirn macht das nicht,

Um uns zu ärgern,

Sondern,

Ja,

Weil es einfach darauf trainiert ist und es auch seine Aufgabe ist.

Um dem ein bisschen nachzugeben,

Machen wir das Gleiche,

Was wir mit dem Körper eben gemacht haben.

Jetzt mal mit den Gedanken.

Und zwar darfst du einfach mal jetzt deine Gedanken schweifen lassen und ganz gespannt sein,

Wo dich das hinführt.

Ich finde das ja immer ganz spannend,

Wenn ich einfach sage,

Cool,

Ich darf jetzt einfach mal eine Minute lang alles denken und ich komme von einem zum anderen Thema.

Und das machen wir jetzt mal kurz.

Du darfst einfach mal denken.

Ich bin ein bisschen gespannt,

Was du für Erfahrungen gemacht hast,

Wo du gelandet bist mit deinen Gedanken und ob es vielleicht sogar eine Gedankenpause gab.

Nämlich in dem Moment,

In dem du gedacht hast,

Okay,

Jetzt darf ich denken.

Was soll ich denn mal denken?

Das ist auch normal und das finde ich ganz spannend,

Weil genau da wollen wir ein Stück weit hin.

Ja,

Beim Meditieren geht es darum,

Die Räume zwischen den Gedanken ein bisschen zu vergrößern.

Also nicht von einem Gedanken zum nächsten zu springen,

Sondern zu bemerken,

Okay,

Jetzt bin ich mit meinen Gedanken da und da und jetzt bin ich mit meinen Gedanken da und da.

Und ganz wichtig,

Die Frage,

Möchte ich das eigentlich?

Möchte ich da jetzt gerade sein mit meinen Gedanken?

Und manchmal oder ich würde mal sagen sogar oft,

Stellen wir fest,

Eigentlich möchte ich mit meinen Gedanken da gar nicht sein.

Und dann dürfen wir ganz bewusst wieder zurückkommen zu unserem Körper,

Zu unserem Atem,

Zu einem ganz bestimmten Satz,

Der uns gut tut,

Zu einer bestimmten Körperempfindung,

Ganz egal.

Aber das darfst du selbst entscheiden.

Und das ist das Tolle.

Du darfst nämlich deine Gedanken sozusagen in Schacht halten.

Und das ist eine Aufgabe von Meditation.

Und das machen wir jetzt mal zusammen.

Du darfst jetzt einmal schauen,

Wo wollen meine Gedanken hin?

Und immer wenn du das bemerkst,

Kommst du wieder zurück.

Vielleicht zu dem Satz,

Ich bin im Hier und Jetzt oder ich sitze hier und fühle,

Ganz egal,

Das,

Was du denken möchtest.

Dafür hast du jetzt nochmal ein paar Sekunden Zeit.

Versuch mal,

Deine Gedanken aufmerksam zu beobachten und sie immer wieder zurückzuholen.

Auch das ist eine Übung,

Die,

Sagt schon der Name,

Ein bisschen Übung braucht.

Das darfst du gern öfter mal versuchen.

Einfach mal schauen,

Wo wollen meine Gedanken eigentlich hin?

Und will ich da sein,

Oder will ich vielleicht woanders sein,

Was anderes denken,

Mir selbst was anderes sagen?

Jetzt haben wir uns mit dem Körper beschäftigt und mit den Gedanken.

Fehlt natürlich noch eine Sache,

Das sind unsere Gefühle.

Und auch da horchen wir jetzt mal in uns rein.

Und wenn es um Gefühle geht,

Dann geht es häufig darum,

Was passiert eigentlich gerade in mir?

Bin ich fröhlich,

Bin ich traurig,

Bin ich wütend,

Bin ich aufgeschmissen,

Bin ich enttäuscht,

Bin ich stolz?

Was ist da eigentlich gerade in mir?

Und wenn ich jetzt mal so in mich reinfühle,

Dann kann ich sagen,

Ich bin entspannt und fröhlich,

Dankbar.

Woran merke ich das eigentlich?

Woran merke ich eigentlich,

Welches Gefühl ich gerade habe?

Und ich gebe dir jetzt wieder ein bisschen Zeit,

Dass du mal in dich reinfühlst und schaust,

Was sind da gerade für Emotionen?

Was ist da eigentlich gerade heute?

Bin ich vielleicht gestresst?

Habe ich Ärger über jemanden,

Über mich,

Über eine Situation?

Schwäge ich in fröhlichen Erinnerungen?

Macht mich das vielleicht super glücklich?

Da darfst du jetzt einfach mal kurz reinfühlen.

Und wenn du ein Gefühl gefunden hast,

Dann darfst du dich selbst mal fragen,

Woher weiß ich das eigentlich?

Woher weiß ich eigentlich gerade,

Dass ich glücklich bin und,

Dass ich enttäuscht bin und,

Dass ich Ärger habe und,

Dass ich wütend bin?

Also du darfst mal starten.

Auch jetzt bin ich eigentlich ziemlich neugierig,

Was du rausgefunden hast,

Was für ein Gefühl da eigentlich gerade in dir ist und woher du weißt,

Was das für ein Gefühl ist.

Und bei Gefühlen ist das so eine Sache.

Es geht nicht darum,

Die wegzubekommen,

Egal was es für ein Gefühl ist.

Auch nicht Wut und Trauer und Ärger,

Sondern das anzunehmen.

Und Gefühle dauern immer nur eine ganz bestimmte Zeit.

Die ist gar nicht mal so lang,

Wie wir alle immer denken.

Und immer dann,

Wenn ich es schaffe,

Ein Gefühl anzunehmen und damit meine ich zum Beispiel zu sagen,

Okay heute oder jetzt gerade fühle ich mich enttäuscht,

Weil ich von jemandem oder von mir etwas anderes erwartet habe.

Und die Enttäuschung,

Die ist jetzt einfach gerade da und die darf jetzt auch gerade mal da sein.

Immer wenn wir das schaffen,

Dann wird die Stärke eines Gefühls geringer.

Das heißt nicht,

Dass das Gefühl weggeht,

Aber das heißt,

Dass die manchmal doch sehr beklemmende Stärke eines Gefühls ein bisschen nachlässt.

Und du darfst jetzt noch einmal das Gefühl,

Was du eben herausgefunden hast,

Das darfst du mal annehmen.

Auch wenn es Freude ist,

Auch wenn es Traurigkeit ist oder Wut.

Alles,

Was da eben so bei rauskam,

Darfst du einfach mal sagen,

Okay,

Ich bin heute traurig oder ich bin jetzt gerade traurig und das ist okay,

Das nehme ich so an.

Versuch das noch mal.

Wie fühlt sich das an,

Wenn du ein Gefühl annimmst und dir selber sagst,

Dass das in Ordnung ist,

Das jetzt so zu fühlen.

Ja,

Es ist nicht immer leicht,

Bestimmte Dinge zu fühlen in unserem Alltag.

Aber es tut gut,

Sich selbst ein Zuhause zu sein und sich selbst zu erlauben,

Dinge zu fühlen.

Ja,

Das war gerade eine kleine Reise durch unseren Körper,

Unsere Gedanken und unsere Gefühle und so ein kleiner Check-in gewesen.

Vielleicht magst auch du dir ja so eine Uhrzeit stellen,

Das muss nicht jeden Tag sein,

Es kann auch einmal in der Woche sein und dass du dann einfach mal schaust,

Okay,

Was macht mein Körper,

Was machen meine Gedanken und was machen eigentlich meine Gefühle.

Das tut gut und bringt uns tatsächlich über einen längeren Zeitraum,

Wenn wir das regelmäßig machen,

Immer mehr zu uns selbst und wir realisieren immer schneller,

Wo bin ich eigentlich gerade mit meinen Gedanken,

Möchte ich da sein oder da ist ein Gefühl in mir und das möchte gerade einfach mal angenommen werden.

Ich wünsche dir dabei viel Spaß und wenn du dir gerne eine Rückmeldung geben möchtest,

Ob dir diese Meditation gefallen hat oder auch nicht gefallen hat,

Dann darfst du gerne ja eine eine Bewertung da lassen und ich freue mich darüber und wünsche dir,

Dass du einen guten Zugang zu dir selber bekommst.

Bis bald!

4.5 (4)

Neueste Bewertungen

Dirk

October 1, 2025

Ich Meditieren schon lange, aber das war jetzt wirklich einmal eine tolle und hilfreiche Ansprache und Anleitung für den Zugang zu mir selbst. Unbedingt zu empfehlen. Lieben Dank 🙏 🙏 🙏

Antje

September 23, 2025

Das war sehr gut. Vielen Dank 🙏

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