
Meditation mit dem Mantra "om namah shivaya"
Stille Meditation mit Mantra "om namah shivaya" und Atembeobachtung
Transkription
Wenn es dir unbequem ist,
Wenn sich die Hose nicht gut anfühlt,
Oder was auch immer,
Schau,
Ob es dir gut und bequem ist.
Wenn dir nochmal irgendetwas verändern muss,
Dann mache ich das jetzt.
Dann beginnen wir mit einmal oben.
In der Meditationspraxis,
Folgen wir der Achtsamkeit auf den Atem.
Lenke die Aufmerksamkeit auf den Teil des Körpers,
Bei dem du dir angewöhnt hast,
Den Atem zu betrachten.
Das kann der Bereich der Nase sein oder der Brustbereich,
Vielleicht auch der Bauchraum.
Nun folge dort der Atembewegung von Moment zu Moment.
Nimm den ständigen Wandel der Phänomene wahr.
Das,
Was geschieht,
Du kannst dies mit deiner inneren Stimme begleiten.
Das,
Was sie gerade spürt,
Zum Beispiel für Einatmen ein und für Ausatmen aus.
Wenn die Achtsamkeit sich auf den Atem an der Nase richtet,
Richtet sich deine Achtsamkeit auf den Brust- oder Bauchbereich,
So kannst du mit deiner inneren Stimme Heben oder Senken wiederholen.
Und so beobachten für einige Momente den Atem.
Sollte eine Körperempfindung in den Vordergrund treten,
Dann richte die ganze Aufmerksamkeit auf diese Körperempfindung.
Stelle dabei fest,
Um was es sich handelt,
Wie zum Beispiel Entstechen,
Brennen,
Vielleicht Ziehen,
Prickeln,
Druck oder Pochen.
Und auch hier lasse die innere Stimme das sagen,
Was gerade geschieht.
Und bleibe dann mit offener Aufmerksamkeit dabei,
Um zu sehen,
Ob es schwächer wird oder stärker wird.
Breitet sich die Empfindung vielleicht im Körper aus oder zieht sie sich zusammen?
Passiert vielleicht gar nichts und alles bleibt so,
Wie es war,
Dann nehme es einfach wahr.
Was von selber geschieht,
Was auch immer geschieht,
Heiße es willkommen.
Wenn ein Ton,
Ein Klang oder ein Geräusch in den Vordergrund der Aufmerksamkeit tritt,
Richte die Aufmerksamkeit auf das Hören.
Lass die innere Stimme hören sagen und öffne dich für den Klang,
Für den Klang in seiner ganzen Breite,
Rhythmus,
Lautstärke,
Tonhöhe.
Wenn ein inneres Bild in den Vordergrund der Aufmerksamkeit tritt,
Dann richte die Aufmerksamkeit auf das Sehen.
Die innere Stimme kann Sehen sagen.
Sei dir ganz bewusst,
Dass nun Sehen geschieht.
Schau es dir an wie einen Film.
Schau dir an,
Was da auftaucht,
Sich entwickelt und dann wieder verschwindet.
Wenn eine Stimmung oder ein Gefühl in den Vordergrund der Aufmerksamkeit tritt,
Auch hier richte die Aufmerksamkeit darauf.
Sei achtsam und stelle fest,
Um welche Stimmung,
Um welches Gefühl es sich handelt.
Lass auch hier dich nicht überwältigen.
Versuche es nicht festzuhalten oder wegzudrängen,
Sondern bleib achtsam dabei.
Wenn sich das Gefühl im Körper bemerkbar macht,
Dann kannst du die entsprechende Körperempfindung beobachten.
Sollte ein Gedanke in den Vordergrund der Aufmerksamkeit treten,
Richte die Aufmerksamkeit auf Gedanke.
Lass die innere Stimme Gedanke sagen und folge dem Gedanken,
Wenn er sich entwickelt,
Ohne dich davon überwältigen zu lassen.
Ohne den Gedanken bewusst in eine bestimmte Richtung weiterzuleiten.
Ist dir klar,
Um welchen Gedanken es sich handelt,
Dann lass die innere Stimme den Gedanken benennen.
Zum Beispiel Urteil,
Planung oder Erinnerung.
Und dann betrachte den Gedanken.
Es können auch Hindernisse sich in der Meditation in den Vordergrund drängen.
Etwas,
Was sich anzieht oder abstößt,
Leicht Rastlosigkeit,
Schläfrigkeit oder Zweifel.
Versuche sie nicht zu beseitigen,
Sondern nimm sie an und mache sie zum Gegenstand der Meditation.
Auch hier kannst du deine innere Stimme sagen lassen,
Um welches Hindernis es sich handelt.
Nun kennst du die verschiedenen Arten,
Auf die du achten kannst.
Zum Beispiel die Hindernisse in der Meditation oder ein Gedanke,
Eine Stimmung oder ein Gefühl,
Innere Bilder,
Hören oder die Körperempfindung,
Was immer auftaucht.
Beobachte es,
Benenne es,
Aber sei achtsam dabei.
Lass uns so deine Aufmerksamkeit beim Atmen liegen.
Praktiziere die Technik des Atmens und Beobachtens.
Komm in die Tiefe werden.
Komm in die Situation ein.
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