
Mehr Freude im Leben durch Meditation
Warum wir durch Meditation mehr Freude in unser Leben holen können. Hier erfährst du, warum es uns häufig an echter Freude und Leichtigkeit mangelt und wie die Meditation dir dabei helfen kann, genau das zu ändern. Diese Einführung wird dir helfen, die Praxis des Meditieren zu verstehen. Nur wenn wir verstehen, wie etwas funktioniert, können wir es auch umsetzen und am Meditieren Freude finden und die Praxis in die tägliche Routine einzubauen.
Transkription
Warum wir uns durch Meditation glücklicher fühlen können,
Mehr Leichtigkeit und Freude in unser Leben holen können.
Eine kurze Erklärung zu meiner Meditation,
Happy Meditation,
Von Nicole Wendland.
Ja,
Warum ist das so,
Warum können wir uns durch Meditation Glück ins Leben holen?
Das klingt so einfach und so banal.
Und eigentlich ist es das auch,
Wenn wir wissen,
Warum das so funktioniert.
Wir drehen das Ganze mal um.
In unserem Alltag sind wir nämlich sehr oft in einem Stressmodus.
Das heißt,
Wir reagieren völlig auf das Außen.
Unsere Sinne sind voll konzentriert auf das,
Was im Außen passiert.
Also während wir Auto fahren,
Unsere Augen auf die Straße,
Unsere Ohren auf komische Geräusche oder auf Hupen oder ja den Motor,
Unser Fühlen,
Vielleicht das Fahrgefühl und so weiter und so fort.
Und desto mehr Zeitdruck wir haben,
Desto mehr wir zu tun haben,
Desto unangenehmer uns unsere Mitmenschen erscheinen,
Weil sie ständig Erwartungen an uns haben,
Desto gestresster fühlen wir uns und unser Fokus wird immer enger.
Das heißt,
Wir reagieren nur noch,
Anstatt ja kreativ zu werden und offen zu sein für Neues.
Wir haben das Gefühl,
Wir müssten funktionieren,
Schnell reagieren,
Erwartungen erfüllen,
Um unseren Alltag überhaupt bewältigen zu können.
Und wenn der Körper in diesem Stressmodus ist,
Dann ist er gleichzeitig im Überlebensmodus.
Denn unser Körper versucht uns zu schützen.
Evolutionär bedingt ist es so,
Dass wenn Gefahr droht,
Dass der Körper dann mit Muskelanspannung reagiert,
Die Pupillen verengen sich,
Der Atem geht schneller,
Damit mehr Sauerstoff zu den Muskeln transportiert wird,
Der Blutdruck geht hoch,
Die Immunabwehr wird gesenkt und gleichzeitig strömen die Stresshormone durch den Körper,
Um uns bestens darauf vorzubereiten,
Dass wir fliehen,
Kämpfen oder erstarren können.
In diesem Modus ist natürlich kein Platz und Raum für Freude und Leichtigkeit,
Für Happiness.
Denn der Körper ist voll darauf ausgerichtet,
Uns zu schützen vor Gefahren.
Das an sich ist ja gut,
Dass es so ist,
Weil wenn ein zähnefletschender Hund auf uns zugelaufen käme und wir uns weiterhin in unseren Tagträumen wiegen,
Uns freuen usw.
,
Wäre das vielleicht nicht so gut.
Oder wenn ein Auto ziemlich schnell auf uns zugerasst käme.
Unser Körper reagiert also viel schneller,
Als wir überhaupt denken können und schon sind wir weggelaufen auf den nächsten Baum oder haben uns bei dem Hund vielleicht eine Holzstange oder irgendwas geholt,
Um uns wehren zu können,
Was auch immer.
In unserem Alltag ist es aber nicht so,
Dass wir in der Regel ständig von Autos oder zähnefletschenden Hunden bedroht werden,
Sondern in unserer Wahrnehmung werden wir eben von unseren Vorgesetzten,
Von unseren Kindern,
Von schlechtem Wetter,
Von Zeitdruck oder so bedroht.
Wir empfinden das so.
Vielleicht haben wir Angst vor unserem Vorgesetzten oder wir haben Angst,
Etwas nicht zu schaffen.
Wir ärgern uns über die Nachbarin,
Wir ärgern uns über den Kollegen und immer ist der Körper dann im Stress und immer bereitet er sich darauf vor,
Zu fliehen,
Zu kämpfen oder zu erstarren.
Warum kann uns also die Meditation helfen,
Wieder zu mehr Leichtigkeit,
Glück,
Zu mehr Freude zu kommen?
Weil wir in der Meditation unserem Körper signalisieren,
Hallo Körper,
Es ist keine Gefahr da,
Du kannst jetzt ganz beruhigt runterfahren.
Wir erlauben quasi dem Körper in der Meditation,
Die Stresshormone runterzufahren,
Das Stresslevel runterzufahren,
Gleichzeitig wird die Immunabwehr wieder erhöht,
Die Verdauung funktioniert wieder,
Die atmet auch auf und sagt,
Jetzt ist Zeit für Verdauung,
Alles kommt wieder in Fluss,
Der Körper bekommt das Zeichen,
Jetzt ist Zeit für Heilung,
Für Regeneration,
Für Kreativität,
Für Ideen,
Für Leichtigkeit,
Für Freude,
Für Zufriedenheit,
Weil es ist ja klar,
Wenn der Körper im Überlebensmodus ist,
Dann ist natürlich keine Zeit für Freude,
Für Leichtigkeit und Zufriedenheit.
Das würde uns ja davon hemmen,
Uns zu schützen,
Das würde uns daran hindern,
Um unser Überleben zu kämpfen.
Und so macht alles Sinn.
Wenn wir uns also in unserem Alltag regelmäßig Zeit nehmen für eine Meditation,
Lernt unser Körper wieder,
Diese positiven Gefühle wahrzunehmen und zu spüren.
Durch die Meditation können wir eine tiefe Entspannung erfahren und die wiederum führt dazu,
Dass unser Körper auch wieder in die Freude kommt,
In die Liebe kommt,
In die Dankbarkeit kommt.
Und immer wenn er das tut,
Führt das zu Glücksgefühlen,
Dann werden ihm Neurotransmitter und Hormone ausgeschüttet,
Die zu Glück,
Zu Glückseligkeit führen.
Deswegen könnte man auch sagen,
Meditation ist ein bisschen wie ein Stück Schokolade,
Wie Drogen,
Wie ein Glas Wein,
Was auch immer bei dir vielleicht sonst die Glückshormone ausschütten lässt.
Oder wie Sport.
Das andere,
Warum die Meditation super dazu geeignet ist,
Mehr Glück,
Freude und Zufriedenheit in unseren Alltag zu holen,
Weil wir wollen ja nicht nur durch die Meditation Glück und Zufriedenheit erfahren,
Sondern wir wollen ja,
Dass unser Alltag wieder leichter wird und dass wir wieder mehr lachen können und dass wir nicht diesen Druck spüren.
Weil ich glaube,
Die meisten von uns wissen,
Dass dieser Druck,
Dieser Stress hausgemacht ist.
Ich höre das ganz oft,
Dass Leute zu mir sagen,
Ja,
Bei mir ist der Stress ja hausgemacht,
Das kommt vom Kopf,
Aber ich kann es nicht abstellen.
Und die Meditation bietet uns dazu ein Trainingslager,
Das heißt,
Der Körper lernt wieder,
Sich entspannt zu fühlen,
Freude zu empfinden,
Zufrieden zu sein,
Dankbar zu sein.
Denn für viele von uns ist es,
Dass der Körper die Emotionen von Ärger und Wut und Trauer und Deprimiertsein sehr,
Sehr gut kennt und sehr schnell abrufen kann.
Aber bis es mal zu Freude kommt,
Muss schon viel passieren,
Also zu einer echten Freude,
Einer tief gefühlten Freude.
Kennst du das?
Dieses tiefe Lächeln in dir,
Das sich ausbreitet von innen nach außen?
Genau das meine ich.
Diese tiefe Freude,
Die haben viele von uns verlernt.
Und in der Meditation können wir sie üben,
Immer und immer wieder.
Und wenn du jeden Tag diese Meditation übst und jeden Tag diese Freude spürst,
Dann ist es für den Körper so,
Als hätte es im Außen ein Ereignis gegeben oder mehrere Ereignisse,
Über die du dich gefreut hast.
Also auch wenn wir das Gefühl haben,
Dass in der Meditation es sich ein bisschen künstlich,
Ein bisschen initiiert anfühlt,
Für unser Gehirn ist das nicht so.
Du kennst das doch,
Dieses künstliche Lächeln,
Was genau das Gleiche im Körper auslöst,
Wie wenn wir lächeln,
Weil uns jemand anders anlächelt.
Also wenn du die Mundwinkel nach oben ziehst,
Dann passiert im Körper genau das Gleiche.
Und das ist in der Meditation auch so.
Ich sage jetzt mal,
Der Körper,
Das Gehirn denkt,
Du hättest wirklich einen Grund zur Freude.
Das heißt,
Wenn dein Alltag sonst von wenig Freude durchzogen wurde,
Hast du,
Wenn du jeden Tag 20 Minuten meditierst,
Jeden Tag mindestens ein Ereignis mehr oder eine Position mehr,
Wo dein Körper,
Wo du dich gefreut hast.
Und desto öfter der Körper das erfährt,
Desto besser kann er diese Emotionen abrufen.
Vielleicht kannst du dich daran erinnern,
Als du das erste Mal eine Computermaus benutzt hast.
Ich kann mich da noch gut dran erinnern.
Ich war total entsetzt,
Weil ich mir vorgestellt hatte,
Dass das ganz einfach gehen würde,
Weil ich das bei anderen ja gesehen hatte.
Und als ich dann gemerkt habe,
Dass ich irgendwie diese Maus und den Cursor gar nicht so richtig koordinieren,
Kontrollieren konnte,
Habe ich gedacht,
Oh mein Gott,
Wie soll ich das denn hinkriegen?
Und du wirst es wissen,
Desto öfter ich das gemacht habe,
Irgendwann ist mir das so in Fleisch und Blut übergegangen,
Dass ich hinterher gedacht habe,
Warum konnte ich denken,
Dass ich das nicht hinkriege?
Genauso ist es für uns mit dem Schleifebinden gewesen,
Mit dem Autofahren und mit vielen anderen Dingen.
Es geht uns in Fleisch und Blut über,
Es wird ein Teil von uns.
Wir denken überhaupt gar nicht mehr darüber nach.
Es ist,
Als wenn es ein Element unseres Körpers,
Unseres Körper-Geist-Systems geworden wäre.
Und so ist es eben auch mit der Freude,
Mit der Liebe,
Mit der Leichtigkeit.
Irgendwann wird sie zum Bestandteil deiner neuen Persönlichkeit.
Und wenn du früher wenig gelacht hast,
Dich wenig gefreut hast,
Wenig Leichtigkeit hast,
Dann wirst du durch diese Meditation viel mehr Freude und Leichtigkeit erfahren können.
Probiere es einfach mal aus.
Ich wünsche dir viel Freude damit.
Alles Liebe,
Deine Nicole Wendland.
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