
Körperempfindungen (CH-DE)
Eine kurze Achtsamkeitspraxis mit Fokus auf Körperempfindungen für Einsteiger*innen und alle, die eine kurze Pause machen wollen. Speziell geeignet für Lehrpersonen und Eltern, die eines der MoMento-Trainings absolvieren.
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Achtsamkeitspraxis mit unseren Körperempfindungen.
Finde deine eigene Position,
Bequem und auch aufrecht.
Stehe auf einem Stuhl und küsse dich.
Vielleicht mit der Vorstellung,
Dass die Position und der Körper die Absicht widerspiegeln,
Obwohl du möglichst fest,
Präsent und aufmerksam bist.
Gleite mit deiner Wahrnehmung den Körper hinein,
Die Position,
Die du jetzt eingenommen hast.
Schaue,
Ob du irgendwo einen Punkt hast,
Den du loslassen kannst.
Vielleicht in der Schulter oder in der Kiefermuskulatur,
Falls du irgendeine Form von Anspannung findest,
Die du einfach sanft lösen möchtest.
Nimm vielleicht die Schwerkraft wahr,
Wie sie auf deinen Körper agiert.
Der Berührungspunkt mit dem Stuhl,
Mit den Füssen,
Der Druck,
Der dabei entsteht.
Und genauso vielleicht bei den Füssen.
Falls du auf einem Stuhl sitzt,
Leicht den Bodendruck oder das Gewicht der Beine spüren.
Einfach in deine Füsse hinein und nimm die verschiedenen Empfindungen wahr,
Die sich dort manifestieren.
Die Berührung der Füsse mit dem Boden oder den Schuhen.
Vielleicht den weiteren Druck der Schuhe rundherum.
Einfach zucken.
Und auch im Fuss selbst hineindrehen.
Vielleicht ein Riebeln wahrnehmen.
Gewisse Punkte,
Die sich von einer anderen Form manifestieren,
Bemerkbar machen.
Versuche all diese Körperempfindungen wahrzunehmen.
Diese liebevolle,
Neugierige,
Nicht wertende Haltung.
Einfach spüren.
Versuche möglichst präsent zu sein mit allem,
Was sich in diesem Punkt des Körpers manifestiert.
Von den Füssen kannst du deine Aufmerksamkeit mit den Händen erlagern.
Und genau gleich,
Ohne sie zu bewegen,
Einfach deine Hände wahrnehmen.
Wie sie mit ihrem eigenen Gewicht auf deinen Oberschenkel aufliegen.
Wie sie sich gegenseitig berühren.
Welche Kontaktstellen gibt es mit der anderen Hand,
Mit den Beinen.
Vielleicht auch was für eine Temperatur du wahrnimmst.
Warm,
Kalt,
Neutral.
Und auch hier wieder,
Vielleicht auch innerhalb der Hände.
Ein Riebeln,
Ein Ziehen,
Eine Anspannung,
Die vielleicht präsent ist.
Und wo ich das Werten oder auch die verschiedenen Empfindungen beschreiben will.
Bleib mit deiner Aufmerksamkeit präsent.
Spüre in all diese Körperempfindungen hinein.
In dem du sie beobachtest,
Begleitest.
Vielleicht macht sich durch die gestärkte Körperaufmerksamkeit plötzlich auch andere Punkte in deinem Körper bemerkbar.
Sei es ein Schmerz,
Ein Druck oder andere unangenehme Empfindungen.
Oder auch angenehme Empfindungen wie Leichtigkeit,
Kräuschen.
Entscheide bewusst,
Wo du mit deiner Aufmerksamkeit hingehen willst.
Und in welchen Körperteilen du dich in diesem Moment hineinspüren willst.
Und für einen Moment bleiben.
Wie ein Forscher auf Entdeckungsreise von seinem eigenen Körper.
Wie er sich durch unsere Körperwahrnehmung anfühlt.
Ohne dabei etwas zu urteilen.
Einfach liebevoll beobachten und präsent sein mit unserem Körper in diesem Moment.
Dann kannst du dich langsam mit deinem gesamten Körper verbinden.
Von oben bis unten.
Das wahrnehmen als Ganzes.
Vielleicht anfangen einzelne Teile davon zu bewegen.
Dich zu stricken oder zu dehnen.
Langsam vorbereiten,
Aus der Praxis herauszukommen.
Mit deinem Rhythmus.
Dann vielleicht langsam die Augen wieder öffnen.
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