
Eine Entspannungsreise - Der Baum
Hast du Lust auf eine inspirierende Phantasiereise? Eine Reise zum Entspannen, zum Träumen und Geniessen? Dann suche Dir ein gemütliches Plätzchen und höre genussvoll zu. Wir begeben uns auf eine Entspannungsreise durch die Jahreszeiten. Vor unserem inneren Auge erlebt ein Baum den Jahreszyklus und symbolisiert mit seinen Wurzel die Erdung im Leben. Am Ende erleben wir unsere Lieblingsjahreszeit noch einmal. Entspannungsgeschichten sind ein einfaches Mittel mit großer Wirkung für Kinder und Erwachsene. Das Ziel dabei ist es, innerlich zur Ruhe zu kommen und zu entspannen.
Transkription
Entspannungsreise.
Der Baum.
In.
Der folgenden Übung kann ich meinen Weg nach innen finden.
Zurück aus dem Alltag.
Vielleicht dürfen sich die Augenlider schließen oder der Blick zur Ruhe kommen und ich kann mich vom Rhythmus meiner Atmung begleiten lassen.
Ohne etwas darin zu verändern.
Mit jedem Ausatmen kann ich einen Schritt weiter nach innen gehen und die Dinge um mich herum zurücklassen.
Meine Atmung geht gleichmäßig und ruhig und die Geräusche bleiben hinter mir.
Meine Atmung geht gleichmäßig und ruhig und die Gedanken kommen und gehen.
Ich lasse sie vorbeistreichen.
Meine Atmung geht gleichmäßig und ruhig.
Mein Körper darf sich angenehm entspannen.
Meine Atmung geht gleichmäßig und ruhig und ich darf meiner eigenen Atmung zuhören.
Mit jedem Ausatmen darf ich ein bisschen mehr von der Anspannung abgeben und einen Schritt in die Entspannung machen.
Dieser Prozess darf sich vertiefen in jenen Zustand,
Der für diese Übung genau der richtige ist.
Vor meinem inneren Auge,
Auf meiner inneren Bühne kann nun ein Baum erscheinen.
Irgendein Baum,
Der gerade vor meinem inneren Auge auftauchen möchte.
Ich öffne mich für das Bild,
Das da kommt und ich kann mir diesen Baum in aller Ruhe anschauen.
Was ist das für ein Baum und kommt er mir bekannt vor oder ist das eine neue Begegnung?
Wie sieht er aus?
Wie groß ist er?
In welcher Umgebung steht er?
Ich kann mir die Umgebung näher anschauen.
Und was gibt es dort alles zu entdecken?
Ich nehme die Details meines Baumes wahr,
Den Stamm und die Struktur der Rinde,
Die Äste,
Die sich verzweigen und die Blätter oder Nadeln.
Ich kann mir der Wurzeln bewusst werden,
Die tief in die Erde ragen,
Sich immer mehr verzweigen.
Ich kann den Halt spüren,
Den sie dem Baum geben,
Wie er mit ihnen fest in der Erde verwurzelt ist.
Die Wurzeln versorgen den Baum mit Wasser aus dem Boden oder auch mit Nährstoffen aus der Erde.
Die Energie fließt durch die Wurzeln hinauf,
Durch den Stamm,
Bis in die feinsten Äste,
Bis in jedes Detail.
Ich kann die Kraft spüren,
Die in dem Baum aufsteigt.
Ich kann die Kraft in mir spüren,
Die in mir aufsteigt.
Und ich kann mich nun zu einer Reise durch die Jahreszeiten einladen.
Das Jahr beginnt mit dem Frühling.
Ich erlebe den Frühling,
Wie der letzte Schnee schmilzt und die Knospen und frischen Triebe sprießen.
Wenn das Wetter langsam etwas wärmer wird,
Die Tage länger ein paar mehr Sonnenstunden,
Mehr Tageslicht und das Leben um einen Baum herum erwacht.
Ich kann die Vögel wahrnehmen,
Die Frühlingslandschaft.
Ich nehme den Baum im Frühling wahr,
Den Stamm,
Die Äste,
Frische Triebe oder Knospen.
Und wenn er es hat,
Vielleicht auch taufrische Blüten,
Die Farben der Blüten und den Duft,
Den sie verströmen.
Und ich kann weiter durch die Jahreszeiten reisen.
Nun in den Sommer,
Wenn die Wärme größer wird.
Die Sonne steht hoch am Himmel.
Dies ist ein heißer Sommertag und ich kann mich umschauen.
Wie sieht die Landschaft um den Baum herum aus?
Wie sieht der Baum aus?
Stelle mir den Baum im Sommer vor,
Den Stamm,
Die Äste,
Den Schatten,
Den er wirft.
Vielleicht trägt er Früchte.
Ich genieße die Sommerzeit und ich kann meine Reise durch die Jahreszeiten fortsetzen.
In den Herbst,
Wenn es langsam etwas kühler wird,
Wind aufkommt,
Die vielleicht durch Äste oder Blätter wehen,
Die dem Baum seine festen Wurzeln spüren lassen,
Die ihm sicheren Halt geben.
Und im Herbst können die Blätter anfangen,
Farbig und bunt zu werden und vereinzelt zu Boden wehen.
Ich kann zuschauen,
Wie die Blätter vom Baum herunterfallen und rings um den Baum zum Liegen kommen.
Wie sieht mein Baum nun aus?
Der Stamm,
Die Äste,
Die Details.
Und wie ist das Wetter drumherum?
Ich kann mir der Landschaft um den Baum herum bewusst werden.
Ich genieße den Herbst und ich kann weiterreisen durch die Jahreszeiten.
Nun in den Winter,
Wenn der Schnee fällt,
Die Tage kälter und kürzer werden,
Mein Baum in einer verschneiten Winterlandschaft steht,
Doch die Kälte spürt,
Sich die Kraft im Baum zurückzieht.
Ich kann den Stamm wahrnehmen,
Die Rinder,
Die Äste und Details.
Ich kann zum Himmel schauen,
Mir bewusst werden,
Wie er aussieht und auch die Landschaft um den Baum herum wahrnehmen.
Ich genieße den Winter mit seiner Stille und nach dem Winter kommt der Frühling.
Und ich kann nun noch einmal durch den Jahresverlauf gehen und bei jener Jahreszeit Halt machen,
Die mir besonders gut gefällt.
Es ist dies meine Lieblingsjahreszeit,
Die ich noch einmal ganz ausgiebig wahrnehmen und genießen darf.
Nun,
Ich kann dieses Gefühl meiner Lieblingsjahreszeit und auch all die guten Eigenschaften des Baumes mit mir nehmen.
Das Gefühl gut geerdet zu sein und auch die Widerstandsfähigkeit.
Wenn ich mich nun dankbar von den inneren Bildern verabschiede,
In der sicheren Gewissheit jederzeit hierher zurückkehren zu können,
Wann immer es mir gut tut.
Und so kann ich nun mit jedem Einatmen wieder die Umgebung wahrnehmen.
Geräusche aus der Ferne,
Geräusche aus der Nähe.
Ich kann wieder meinen Körper wahrnehmen,
Die Fläche unter mir,
Die mich stützt und hält.
Mit dem nächsten Einatmen anfangen Finger und Zehen zu bewegen,
Spüre mir das Gefühl und die Kraft zurückkehrt,
Wenn ich Hände und Füße bewege,
Arme und Beine.
Ich kann mich etwas recken und strecken,
Regeln,
Tief durchatmen und in meiner eigenen Geschwindigkeit die Augen aufschlagen,
So dass ich wieder frisch,
Wach und klar zurück bin im Hier und Jetzt.
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