
Vollmond Meditation - Ich lasse los, was mich zurück hält
by Anna Hahn
Bei dieser geführten Meditation handelt es sich um eine Neuauflage der beliebten Vollmondmeditation "Lass los, was dir nicht länger dient". Diese Meditation eignet sich wunderbar zum Zeitpunkt der Vollmondin (+/- ein Tag) und damit für dein Vollmond-Ritual. Nutze die besondere und kraftvolle Energie der Vollmondin um loszulassen, was dich zurück hält. Die Meditation beinhaltet Elemente der Atemmeditation als auch Visualisierungen. VIel Freude beim Meditieren.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du da bist und dir die nächsten Minuten Zeit nimmst,
Nach innen zu kehren und dich mit der besonderen Energie der Vollmonden zu verbinden.
Suche dir einen ruhigen Platz,
An dem du für die nächsten Minuten ungestört bist und dann setze dich ganz bequem und aufrecht hin.
Wenn du soweit bist,
Schließe deine Augen und ziehe deine Schultern mit der nächsten Einatmung richtig schön nach oben zu deinen Ohren und lasse sie mit dem Ausatmen wieder fallen.
Noch einmal einatmen,
Durch die Nase,
Schultern hochziehen und mit dem Ausatmen die Schultern sinken lassen.
Ein letztes Mal einatmen,
Hochziehen und ausatmen,
Lösen.
Du darfst deine Schultern noch zwei,
Drei mal nach hinten rollen,
Ganz genüsslich,
Ganz langsam und dann lass sie nach hinten und unten sinken,
So dass deine Wirbelsäule jetzt wirklich ganz aufgerichtet ist und dein Brustkorb geöffnet.
Bring deine Aufmerksamkeit in einem allerersten Schritt zu deiner Atmung.
Du atmest durch die Nase ein und aus und beobachtest,
Welche Qualität der Atem in diesem Augenblick hat.
Fließt er schnell oder langsam,
Tief oder flach?
Lass den Atem anstrengungslos durch deine Nase bis nach unten in den Bauchraum fließen,
So dass sich deine Bauchdecke mit jedem Ein- und Ausatmen hebt und senkt.
Dein Atem ist ein wunderschönes Tool,
Ein wunderschöner Anker,
Um im Hier und Jetzt anzukommen,
Um ganz präsent zu werden.
Stell dir vor,
Es ist schon spät am Abend,
Die Sonne ist bereits untergegangen und du machst dich auf den Weg zu einem langen Vollmondspaziergang.
Du nimmst dein Fahrrad und radelst mit dem Rad raus aus der Stadt,
Raus aus dem Dorf,
Wo du wohnst,
In die Natur.
Nachdem du in der Natur bei einer wunderschönen Wiese angekommen bist,
Stellst du dein Rad ab und spazierst jetzt hier abseits von den Lichtern der Stadt.
Du bist ganz verbunden mit der Natur.
Du nimmst die Geräusche wahr,
Den Geruch der Bäume,
Der Wiese und du lässt den Blick auch über diese wunderschöne Wiese schweifen,
Die in glitzerndes Mondlicht eingetaucht ist.
Nach einiger Zeit kommst du an einem ganz schönen Plätzchen an,
Inmitten der Wiese und lässt dich hier nieder.
Du legst dich ganz entspannt auf den Rücken auf der Wiese und blickst jetzt nach oben in den Himmel.
Der Himmel ist heute ganz klar,
Es ist keine einzige Wolke zu sehen,
Nur die Mondin,
Die direkt über dir steht und ganz ganz hell leuchtet.
Du schließt langsam deine Augen und spürst das Licht der Mondin auf deinem Gesicht.
Mit dem Einatmen nimmst du die wunderschöne,
Kraftvolle Energie der Mondin in dich auf.
Mit dem Ausatmen gibst du immer mehr und mehr Anspannung an den Boden ab.
Einatmen,
Licht und Energie aufnehmen,
Ausatmen,
Anspannung abgeben.
Wiederhole dies für einige Augenblicke.
Deine Gesichtszüge sind jetzt ganz weich,
Dein Kiefer ist locker,
Deine Stirn ist entspannt und glatt und deine Augendeckel liegen ganz schwer auf den Augäpfeln auf.
Lege deine Hände jetzt auf dein Herz,
Gerne die linke Hand nach unten,
Die rechte oben drauf und spüre für einen Augenblick dein Herzschlag,
Den Motor deines Lebens.
Dein Herz schlägt in deiner linken Handfläche.
Die letzten zwei Wochen hat die Mondin kontinuierlich an Fülle zugenommen und heute am Tag der Vollmondin ist der Höhepunkt ihrer Energie.
Lass die letzten zwei Wochen Revue passieren vor deinem inneren Auge.
Was ist alles passiert seit dem letzten Neumond?
Was durfte wachsen?
Gibt es etwas,
Für das du ganz besonders dankbar bist?
Ein besonderes Ereignis,
Ein inspirierendes Gespräch,
Ein lieber Mensch,
Der dich begleitet?
Wähle jetzt eine Sache,
Was auch immer dir in den Sinn gekommen ist,
Für das oder für den oder für die du dankbar bist und bleibe mit deiner ganzen Aufmerksamkeit dabei.
Spüre das Gefühl der Dankbarkeit und auch der Fülle in deinem Herzraum wachsen.
Nachdem dein Herz jetzt etwas geöffnet und mit ganz viel Dankbarkeit gefüllt ist,
Beantworte dir die folgende Frage.
Gibt es etwas,
Das nicht so gut gelaufen ist,
Das dich zurückhält,
Über das du grübelst,
Glaubenssätze,
Die dich limitieren?
Lass dir auch hier einen Augenblick Zeit,
Dir bewusst zu machen,
Was du gerne loslassen möchtest.
Mit dem nächsten Einatmen nimm noch einmal ganz bewusst das Licht und die Energie der Mondin in dich auf und beim Ausatmen wiederhole den folgenden Satz im Stillen für dich.
Ich lasse all das los,
Was mich zurückhält.
Mit dem Einatmen nimm Licht und Energie in dich auf.
Mit dem Ausatmen wiederhole den Satz.
Ich lasse all das los,
Was mich zurückhält.
Lass deine Hände wieder nach unten auf deine Oberschenkel sinken und spüre für einen Augenblick nach.
Bleibe und verweile in der Stille ganz bei dir und dann verabschiede dich von dem Plätzchen auf der Wiese und auch der Mondin,
Die die letzten Minuten über dich gewacht hat und wenn du soweit bist,
Dann öffne langsam wieder deine Augen.
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