
Self-Check-In in Körper, Geist & Seele
by Anna Hahn
Wie geht es mir gerade körperlich? Welche Gedanken beschäftigen mich? Welche Gefühle sind präsent? Oft sind wir mit unserer Aufmerksamkeit so sehr im Außen verhaftet, dass wir ganz vergessen, nach Innen zu lauschen, wie es uns gerade wirklich geht. Diese Meditation ist der ideale Self-Check-In. Ich führe dich durch die Hüllen deines menschlichen Daseins (Yogakonzept: 5 Koshas) - Körper, Gedanken- & Gefühle und lade dich zum Abschluss ein, in Verbindung mit deinem wahren Kern zu treten (Seele).
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du da bist und dir die Zeit nimmst für diese kleine Meditation.
Such dir einen ruhigen Platz,
An dem du ungestört bist und dann setz dich ganz gemütlich hin.
Roll deine Schultern noch mal nach hinten.
Achte darauf,
Dass der Rücken schön aufgerichtet ist,
Wie so ein Faden,
Der dich vom Scheitel nach oben zieht.
Und wenn du dann soweit bist,
Dann schließe deine Augen.
Nimm einen tiefen Atemzug durch deine Nase ein und dann atme lösend durch den Mund aus.
Wiederhole es noch einmal,
Durch die Nase ein und lösend durch den Mund aus.
Dann darfst du deinen Mund schließen und den Atem ganz anstrengungslos durch deine Nase ein- und ausfließen lassen.
Und dann richte deinen Fokus jetzt zuallererst mal auf deinen Körper,
Auf deine grobstofflichste Hülle,
Dein Fahrzeug.
Bring die Aufmerksamkeit mal in deine Füße,
In deine Beine,
Also den Unterkörper.
Schau mal,
Wie sich der Unterkörper anfühlt und nimm auch die Verbindung deines Gesäßes,
Deiner Beine,
Deiner Füße mit dem Boden,
Mit der Unterlage wahr.
Und dann wandere mit der Aufmerksamkeit ein kleines Stückchen weiter nach oben über dein Gesäß,
Deinen Rücken bis nach oben zu deinen Schultern.
Spür mal in den Bauch,
In den Brustkorb rein.
Nimm mal den ganzen Oberkörper auf einmal wahr.
Wander mit deiner Aufmerksamkeit jetzt über die Oberarme,
Die Unterarme bis in deine Hände.
Vielleicht liegen deine Hände überhin an deinem Schoß oder auf den Oberschenkeln.
Spür mal die Wärme,
Die sie ausstrahlen.
Und dann lass deine Schulter nochmal nach unten sinken.
Bring die Aufmerksamkeit zu deinem Kopf,
Zu deinem Gesicht.
Deine Gesichtszüge dürfen weich werden,
Dein Kiefer ist entspannt.
Deine Stirn ist glatt.
Und deine Augendeckel,
Die liegen ganz,
Ganz schwer auf den Augen auf.
Mit jedem Ausatmen darf sich dein Körper,
Deine grobstoffliche Hülle ein kleines bisschen mehr entspannen.
Schau mal,
Wie du mit jedem Ausatmen Anspannung an den Boden abgibst.
Und dann lausche nochmal in den Körper rein,
Ob es vielleicht irgendwo eine Stelle gibt,
Ein Körperteil,
Ein Organ,
Das gerne noch deine Aufmerksamkeit hätte.
Vielleicht kribbelt es an der Stelle oder macht in irgendeiner Form auf sich aufmerksam.
Spür da mal rein.
Wenn es einen Bereich,
Eine Stelle im Körper gibt,
Dann bring die Aufmerksamkeit nochmal genau dorthin und schicke ein paar tiefe und liebevolle Atemzüge in den Bereich.
Und dann löse deine Aufmerksamkeit von deinem Körper,
Von deiner grobstofflichen Hülle und bring den ganzen Fokus mal zu deinem Kopf,
Zu dem Bereich hinter deiner Stirn.
Das ist der Sitz deines Verstandes,
Auch deiner Intuition,
Deiner inneren Weisheit.
Und jetzt schlüpfe mal in die Beobachterrolle und schau mal,
Welche Gedanken gerade in dem Augenblick ganz präsent sind bei dir.
Schau mal,
Ob du deine Gedanken beobachten kannst,
Wahrnehmen kannst.
Du kannst dir das so vorstellen,
Als wäre jeder Gedanke ein Buch.
In dem Moment,
Wo dir bewusst wird,
Wo du bemerkst,
Dass du einen Gedanken hast,
Kannst du dir vorstellen,
Als würdest du ein Buch aus dem Schrank nehmen,
Aufschlagen,
Den Gedanke einmal anschauen,
Beobachten,
Wahrnehmen.
Und dann stell dir vor,
Wie du das Buch wieder zusammenschlägst und zurück ins Regal stellst.
Und dann beobachte weiter,
Ob vielleicht ein neuer Gedanke auftaucht.
Und dann darfst du deinen Fokus von den Gedanken wieder lösen und als nächstes mal zu deinen Gefühlen,
Deinen Emotionen bringen.
Hör mal rein und schau mal,
Wie du dich gerade fühlst.
Ob es irgendein Gefühl gibt,
Das gerade ganz präsent ist,
In erster Reihe tanzt.
Unsere Reise,
Die hat uns über den Körper und den Geist geführt.
Das heißt,
Die Gedanken,
Die Emotionen,
Gefühle.
Und jetzt schau mal,
Ob du bei dir ankommen kannst,
Bei deinem wahren Kern,
Deiner wahren Essenz.
Bring deine beiden Hände mal zu deinem Herzen,
Gerne die linke Hand nach unten,
Die rechte oben drauf.
Spür mal deinen Herzschlag in deiner linken Handfläche und verbinde dich mit dem Herzen,
Mit dem Motor deines Lebens.
Und dann lade ich dich ein,
Das kleine Sanskrit,
Also altindische Mantra Soham.
Ein paar Augenblicke zu wiederholen und wirklich tief sinken zu lassen,
In dein Herz einzuladen.
Es bedeutet so viel wie Ich bin.
Punkt.
Du bist genau richtig,
So wie du bist.
Du bist reines Bewusstsein.
Deine wahre Essenz ist pure Liebe,
Pures Bewusstsein.
Daran erinnert dich das kleine Mantra.
Wiederhole es einige Male im Stillen für dich.
So ham.
So ham.
Ich warte so lange auf dich.
Und dann lass das kleine Mantra wieder gehen und deine Hände nach unten sinken,
In den Schoß auf deine Oberschenkel.
Spüre für einen kleinen Augenblick mal nach,
Ob du jetzt wieder ein bisschen mehr in Verbindung mit dir treten konntest,
Mit deinem Körper,
Deinem Geist,
Deiner Seele.
Und dann nimm noch einen tiefen Atemzug durch deine Nase in den Bauch,
Versorg dein System mit Sauerstoff.
Und wenn du soweit bist,
Dann öffne langsam wieder deine Augen.
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