
Atem und Körper spüren
Praktiziere eine Basis-Meditation der Achtsamkeitspraxis, bei der es darum geht, den gegenwärtigen Moment mit Offenheit und Akzeptanz zu erfahren. Indem du deinen Atem und deinen Körper spürst, kannst du eine tiefere Verbindung zu dir selbst herstellen und die Ruhe und Klarheit im Geist fördern. Mit regelmäßiger Übung kannst du die Vorteile der Achtsamkeits-Meditation in deinem täglichen Leben erleben, indem du Stress reduzierst, deine Konzentration verbesserst und deine Fähigkeit zur Selbstregulierung stärkst.
Transkription
Meditation,
Atem und Körper.
Finde eine Sitzposition,
Die es dir ermöglicht,
Wach und präsent zu sein.
Die Wirbelsäule aufrecht,
Aber nicht steif,
Der Körper stabil und auch entspannt.
Wenn angenehm und möglich die Augen schließen und ein einfaches Gefühl der Präsenz aufbauen.
Erlaube nun deinem Bewusstsein,
Deinen Körper zu scannen und wo immer möglich offensichtliche Bereiche körperlicher Spannung zu lösen.
Du kannst ein paar volle Atemzüge machen und dann deinem Atem erlauben,
Ganz natürlich zu fließen.
Bringe jetzt deine Aufmerksamkeit dorthin,
Wo du den Atem am leichtesten wahrnehmen kannst oder wo es vielleicht am angenehmsten ist.
Lasse diesen Ort,
An dem du den Atem erfährst,
Deine Heimatbasis sein,
Deinen Anker für den gegenwärtigen Moment.
Diesen Atem wahrzunehmen,
Genau hier.
Wenn der Atem keine gute Ausgangsbasis für dich ist,
Kannst du stattdessen deine Aufmerksamkeit in den Empfindungen in deinen Händen oder den Empfindungen deines ganzen Körpers,
So wie er hier sitzt,
Verankern.
Entdecke jetzt mit entspannter,
Interessierter Aufmerksamkeit,
Wie sich die Empfindungen des Atems oder deines gewählten Ankers anfühlen,
Von Moment zu Moment.
Wo ist deine Aufmerksamkeit jetzt?
Jedes Mal,
Wenn du bemerkst,
Dass dein Geist abgeschweift ist,
Ist dies ein Moment der Achtsamkeit.
Bringe deine Aufmerksamkeit sanft zurück zum Ein- und Ausströmen deines Atems oder zu deinem gewählten Anker.
Bleibe in einer entspannten,
Wachen Präsenz.
Scanne jetzt deinen Körper und nimm wahr,
Ob bestimmte Empfindungen stark sind und lenke deine Aufmerksamkeit genau dorthin.
Wenn ja,
Lasse den Atem oder deine Heimatbasis in den Hintergrund treten und bringe eine interessierte,
Freundliche Präsenz in die Empfindungen.
Wie fühlen sie sich an?
Vielleicht nimmst du Hitze oder Kälte wahr,
Kribbeln,
Schmerzen,
Stechen,
Vibrieren.
Mit einem weichen,
Offenen Gewahrsein fühle die Empfindungen so wie sie sind.
Bemerken,
Sind sie angenehm oder unangenehm.
Wenn du dich voll und ganz auf sie konzentrierst,
Werden sie dann intensiver oder verschwinden sie.
Bemerke,
Wie sie sich verändern.
Wenn die Empfindungen keine starke Erfahrung mehr sind,
Kehre zurück zur Achtsamkeit auf die Atmung oder deinen gewählten Anker.
Wenn es dir schwer fällt,
Bei starken Empfindungen zu bleiben,
Kannst du mit ihnen atmen und dir dabei helfen lassen,
Etwas Gleichgewicht und Offenheit in deiner Mitte zu finden.
Es kann auch hilfreich sein,
Die Empfindungen zu benennen,
Um zu sehen,
Ob es ein Wort gibt,
Das deine Erfahrung beschreibt.
Energiegefühl,
Schmerz,
Hitze,
Druck.
Du musst dich nicht anstrengen,
Um das richtige Wort zu finden.
Nimm wahr,
Welches Wort im Bewusstsein auftaucht und wiederhole es im Geiste in einem sanften Ton.
Lasse die Benennung sanft im Hintergrund sein.
5% deiner Aufmerksamkeit,
95% bei der tatsächlichen Erfahrung.
Du fragst dich vielleicht,
Was geht gerade in mir vor?
Vorherrschende Empfindungen bemerken und dann fragen,
Kann ich damit leben?
Den Fluss der Empfindungen direkt spüren,
Subtil oder stark,
Das Leben so sein lassen,
Wie es ist.
Kehre dann zurück zu deinem Atem oder zu deinem Anker.
Während der letzten Minute starke Empfindungen deine Aufmerksamkeit erregen,
Lasse deinen primären Anker zurücktreten und lenke wieder die volle Aufmerksamkeit auf das,
Was auftaucht.
Benenne,
Was du bemerkst und biete deine Anwesenheit an.
Wenn nichts Starkes deine Aufmerksamkeit erregt,
Ruhe dich weiterhin aus,
Entspannt und wachsam.
Und dann wieder den Atem im Vordergrund spüren,
Dir immer noch des Feldes der Empfindungen im Hintergrund bewusst sein.
Auf diese Art und Weise lernst du,
Für den Atem und die lebendige Welt der Empfindungen zentriert,
Ausgeglichen und präsent zu sein und dir dieser sich verändernden Lebensweise bewusst zu werden.
Und dann beende die Meditation,
Kehre langsam zurück,
Vertiefe sanft deinen Atem.
Vielleicht magst du dich sanft räkeln,
Recken und wenn du soweit bist,
Deine Augen aufblinseln und mit wachem Blick durch dein Leben gehen.
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