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Trauer annehmen

by Matthias Weh

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4.5
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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In dieser Meditation führe ich dich zunächst zu deinem Atem und in deinen Körper. Dann führe ich dich zu deinem Herzen und dahin wo es noch Trauer wahrzunehmen gibt und gebe dir begleitet von der Körpertambura den Raum dir deine Trauer anzusehen, sie zu fühlen und sie zu akzeptieren.

Transkription

Herzlich willkommen zu einer Trauermeditation.

Finde einmal einen schönen,

Gemütlichen Platz und setz dich auf ihm nieder.

Und dann spür einmal zu deinen Schultern den Schulterblättern und sie ruhig einmal ein bisschen links und rechts erheben und wieder senken lassen.

Und schau einmal,

Ob du gerade sitzt und spür deine Wirbelsäule.

Du kannst sie gerne ein bisschen kreisen lassen,

Aber ganz bewusst mit geschlossenen Augen und einen natürlichen Platz für sie finden,

Sodass du aufrecht und zugleich bequem in deinen Sitz hineinkommst.

Und dann nimm einmal deinen Atem wahr und nimm einmal wahr,

Wie der Atem über deine Nasenflügel langsam in dich hineindringt.

Und spür einmal ganz bewusst diese Berührung in deinen Nasenflügeln und in den Nebenhöhlen und auch wie sich dein Atem sanft den Weg den Hals hinunter bahnt bis in deine Lungen hinein und wie er sich dort dann genüsslich ausbreitet.

Und dann wende deine Aufmerksamkeit einmal deinem Magen und deinem Bauch zu und atme einfach in sie hinein.

Bleib einfach mit deiner Aufmerksamkeit in deinem Bauchraum und zugleich bei deinem Einatmen und spür dabei einmal,

Wie sich dein Bauchraum mit dieser Atemluft und der frischen Energie füllt.

Und dann lass deinen Atem sich noch weiter ausdehnen,

Ganz bis zu deinem Gesäß und die Beine hinunter bis zu deinen Füßen und den Fußsohlen.

Und dann nimm einmal ganz bewusst deine Fußsohlen wahr,

Die Verbindung zum Boden und zur Erde und spür die Fußsohlen und zugleich deine Handflächen.

Und dann stell dir einmal vor,

Wie kleine lichtvolle Wurzeln aus deinen Fußsohlen langsam in die Erde hineinwachsen,

Wie sie sich dort ihren Platz schaffen und sich sanft hineingraben und wie auch aus deinen Handflächen kleine lichtvolle Wurzeln bis hinunter zum Boden und in die Erde hineinwachsen.

Und diese kleinen Lichtwurzeln sind wie feine Sinne,

Mit denen du jetzt den Herzschlag und die Wärme der Erde wahrnehmen kannst.

Dann nimm dir einen Moment und spüre diese Verbindung zur Erde ganz bewusst.

Und in dieser Verbindung liegt die Gewissheit,

Dass du sicher bist,

Dass du geborgen bist und dass du genährt bist und geliebt bist.

Und dann richte deine Aufmerksamkeit einmal langsam deinem Herzen zu und deinem Herzraum.

Und dann fühle einfach mal in diesen Raum hinein und schaue einmal für dich,

Ob es hier eine Trauer gibt.

Und wenn du da eine wahrnehmen kannst,

Dann lad sie einmal ganz bewusst ein,

Sich zu zeigen und ans Licht kommen zu dürfen.

Und spüre einmal ganz bewusst zu dieser Trauer hin und nimm sie einmal in deinen Arm und sag ihr einmal ganz bewusst,

Dass sie willkommen ist und dass deine Trauer nun genau den Raum einnehmen darf,

Den sie gerade benötigt.

Und du kannst in deinem Herzraum ein kleines Licht entstehen lassen,

Das alles,

Was ich nicht zeigen mag,

Zu sich einlädt,

Zu dem sanften,

Liebevollen Leuchten.

Und all das darf sich jetzt zeigen und sanft von dir berührt und angenommen werden.

Du kannst dich einfach in dieses Gefühl hineinbegeben.

Du bist gehalten und du bist sicher und geliebt.

Und lass dieses kleine Licht in deinem Herzen ganz sanft alles annehmen,

Was sich da zeigt und fühle einmal diese Geborgenheit in deinem Herzraum.

Diese Trauer und diese Tränen sind einfach Ausdruck deiner Liebe,

Deiner Fürsorge und deinem Wunsch,

Ein schöner Mensch zu sein.

Und ganz tief in dir weißt du,

Dass du ein schöner Mensch bist.

Dann nimm dir einen Augenblick Zeit und zeig der Trauer deine Dankbarkeit.

Und auch dir selbst kannst du Danke sagen,

Dass du dir deine Trauer erlaubt hast.

Komm langsam wieder zurück zu deinem Atem und atme immer ganz bewusst frische Lebensenergie zu deinem Herzen.

Und dann nimm noch einmal einen tiefen Atemzug bis ganz hinunter zu deinen Füßen und Händen,

Deren Wurzeln sich jetzt auch wieder langsam lösen können und ganz zu den Handflächen und Fußsohlen zurückkommen dürfen.

Und spür einmal zu deinen Schultern,

Die du wieder leicht bewegen kannst.

Du kannst dich aufrichten und die Hände in die Höhe strecken und dich ein bisschen recken und strecken und dann langsam die Augen wieder öffnen und dir Danke dafür sagen,

Dass du dir Zeit für dich genommen hast.

Danke.

4.5 (20)

Neueste Bewertungen

Tina

March 23, 2024

Die sanfte ruhige Stimme hat mich gut abgeholt in meiner Trauer um unsere Hündin, die wir bald gehen lassen müssen… 😔

Oli

February 14, 2023

Danke

Stefan

October 3, 2021

Sehr angenehm Stimme und eine wertvolle Zeit. Danke dafür.

Sindy

September 22, 2021

Danke

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