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Bewusstseinserforschung: Ich kann es niemandem Recht machen

by Matthias Weh

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Ich teile in dieser Aufnahme mit euch einige meiner Erkenntnisse zu dem Glaubenssatz "ich kann es niemandem Recht machen", den ich in meinem eigenen Bewusstsein hatte und welche Funktion er eingenommen hat, zudem zeige ich euch den Weg wie ich dahingekommen bin ihn loszuwerden. Hilft um aus dem Opfermodus in die Größe zu kommen!

Transkription

Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Vom Seelenwissen.

Nummer 11 ist es jetzt.

Heute möchte ich mit euch über einen Satz sprechen,

Den sicher jeder von euch schon mal gehört hat.

Und zwar geht es um den Satz,

Ich kann es euch eh nicht recht machen oder ich kann es eh niemandem recht machen oder ich kann es niemandem recht machen.

Genau,

Ich habe heute morgen ein wenig,

Also eine Theta-Healing-Sitzung bei mir selbst gemacht.

Ich habe festgestellt,

Ich habe diesen Satz,

Ich hatte diesen Satz in mir und zwar auf drei Ebenen.

Also im Theta-Healing sprechen wir von verschiedenen Bewusstseinsebenen,

Wo wir diese Sätze haben können.

Kernebene ist eben die,

Die in diesem Leben präsent ist,

Also was wir aus unserer Kindheit aufgesogen haben.

Genetische ist die von unseren Vorfahren,

Eltern,

Großeltern noch länger her und historische ist die Kollektiv-Ebene und auch von vergangenen Leben.

Und die Seelenebene ist eben die,

Wofür die Sätze schon echt lange mit uns rumtragen,

Weil unser Bewusstsein,

Unsere Seele,

Die aus irgendeinem Grund für ziemlich nützlich hält.

Und das ist ja der Fokus bei Theta-Healing und auch bei der Bewusstseinsarbeit,

Die wir mit Theta-Healing machen.

Deswegen wollen wir uns in dieser Folge mal ganz genau anschauen,

Wie funktioniert dieser Satz im Bewusstsein.

Dafür würde ich euch gerne mal einladen,

Auch eure Augen zu schließen und euch einfach mal jemanden,

Den ihr kennt,

Der diesen Satz vielleicht schon gesagt hat,

Oder jemanden überhaupt vor Augen zu führen und euch mal vorzustellen,

Dass er gerade irgendwie ein bisschen in Fahrt ist und diesen Satz sagt.

Ich kann es ja eh niemandem recht machen.

Spürt einfach mal nach.

Was ist die Wirkung?

Was für Gefühle liegen da mit drin?

Was für mich da super dominant ist,

Ist erst mal Frustration,

Enttäuschung,

Auch so ein Stück weit Gehässigkeit.

Es steckt für mich so drin,

Also wenn das jetzt zum Beispiel irgendwie ein Elternteil sagt,

Dann habe ich so das Gefühl,

Da steckt drin,

Ihr seid eh undankbar.

Ihr seid undankbar.

Ich kann es,

Egal was ich mache,

Es ist vergebens.

Ihr hört mir ja nicht mehr zu.

Ihr seht ja gar nicht meine Leistung.

Es steckt auch so ein bisschen Groll drin,

So ein bisschen Ressortiment eigentlich.

Boah,

Lasst mich doch einfach in Ruhe.

Ich bin hier die ganze Zeit am Schaffen und ihr gebt mir gar nichts zurück.

Wo ist denn meine Anerkennung?

Es wird überhaupt nicht wertgeschätzt,

Was ich mache.

Und da steckt dann schon wieder so ein bisschen Selbstmitleid auch drin,

Hinter diesem Groll und hinter diesen ganzen Sachen.

Das fand ich schon mal ziemlich krass,

Das heute Morgen herauszufinden.

Erst mal,

Was stecken da eigentlich,

Was für ein explosives Emotionsgemisch steckt in diesem Satz drin?

Und jetzt,

Was wir ja bei Theta Healing ganz viel gucken,

Erst mal,

Okay,

Dieser Satz,

Den haben wir aber aus irgendeinem recht guten Grund in unserem Bewusstsein.

Wenn der jetzt erst mal nur nervig wäre und nur doofe Emotionen dabei wären,

Hätten wir den nicht.

Und erst mal,

Also genau,

Der erste Nutzen für uns ist ja in dem Moment schon auch erst mal,

Wenn ich jetzt diesen Satz benutze,

Dann kann ich diesem ganzen Gefühl Raum geben.

Kann ich erst mal sagen,

Wie mich das alles ankotzt.

Ich kann meiner Frustration Raum geben,

Ohne direkt den Finger auf jemanden zeigen zu müssen.

Ohne sagen zu müssen,

Wegen dir,

Wegen dir,

Wegen dir ist es so,

Dass ich mich so fühlen muss.

Und dann merkt man auch schon,

Es ist so ein bisschen dieser Opfermodus steckt da auch drin,

In diesem Satz,

Wo ich opfer mich so auf.

Dann,

Genau,

Spüren wir mal weiter rein,

Was steckt da für eine Funktion drin.

Genau,

Was bei mir so ganz manifest da ist,

Ist Schutz.

Weil wenn ich jetzt sage,

Boah,

Ich kann es eh niemandem recht machen,

Dann befreie ich mich damit automatisch davon,

Wirklich auf die Bedürfnisse anderer eingehen zu müssen.

Da haben wir es wieder,

Ich muss irgendwas,

Opfermodus.

Und das ist super anstrengend,

Immer auf die Bedürfnisse von anderen eingehen zu müssen.

Boah,

Voll kein Bock.

Kann aber gut sein,

Dass dieser Satz drin ist.

Also,

Wenn ihr möchtet,

Testet mal den Satz.

Ich muss auf die Bedürfnisse anderer eingehen.

Genau,

Und schaut,

Ob ihr nach vorne oder hinten kippelt.

Das ist ja die Teterheli-Methode.

Und guckt dann mal,

Ob ihr diesen Satz vielleicht auch drin habt.

Und da könnt ihr dann dahinter stecken.

Also,

Wenn wir da mal reinspüren.

Ich muss auf alle Bedürfnisse anderer eingehen.

Genau,

Dann bekomme ich Anerkennung.

Dann werde ich gemocht.

Ich weiß nicht,

Ob da Respekt so passend ist.

Das fühlt sich für mich nicht so stimmig an,

Weil es ja auch so ein bisschen so eine Aufopferungstendenz hat.

Aber so vom Gefühl her,

Genau,

Es hat so etwas Entgegenkommendes,

Was Wertschätzung bringt,

Aber eben auch so ein Nicht-auf-die-eigenen-Bedürfnisse-Hören so richtig.

Und da,

Also Respekt bekommt man schon auch dafür,

Dass man für sich einsteht.

Und deswegen ist es da so ein bisschen schwierig.

Genau,

Ich habe mir ein paar Notizen gemacht.

Da gucke ich mal eben noch drauf.

Genau,

Was noch in diesem Satz drin steckt,

Ich kann es euch ja eh nicht recht machen,

Ist ein Schutz vor Kritik.

Und ganz oft ist Kritik mit,

Ich werde persönlich angegriffen,

Verbunden.

Und das geht ganz tief direkt in den Selbstwert rein.

Für manche Leute ist Kritik sehr schwer auszuhalten.

Und das ist auch der Fall,

Wenn sie sich in ihrer Person kritisiert fühlen und nicht etwa in dem Verhalten,

Was sie getan haben,

Was sie verändern können.

Ihre Person,

So auch eine Misskonzeption,

Können sie nicht verändern.

Und deswegen ist es auch Machtlosigkeit,

Die da sofort getriggert wird.

Und das macht die Leute wahnsinnig wütend,

Wenn sie kritisiert werden.

Habt ihr sicher auch schon mal erlebt.

Okay,

Also es schützt mich vor persönlichem Angriff.

Es schützt mich vor Kritik.

Und genau,

Ich habe auch noch mal weitergespürt.

Man kann nämlich zugleich auch noch den Satz,

Den ich auch drin hatte,

Ich muss es allen recht machen.

Okay,

Das klingt jetzt ein bisschen paradox.

Ich kann es niemandem recht machen und ich muss es allen recht machen.

Was passiert?

Hamsterrad der Frustration.

Ist doch ein Kack,

Oder?

Aber auch hier fragen,

Wie dient uns dieser Satz?

Da sind wir eben schon ein bisschen eingegangen.

Ich muss es allen recht machen.

Man bekommt Liebe,

Man bekommt Fürsorge,

Man merkt auch selbst.

Vielleicht auch sogar,

Man ist ein guter Mensch,

Wenn man es allen recht macht.

Man hilft allen.

Das sind alles auch wieder so Selbstwertsachen.

Ich bin was Besonderes.

Ich bin wertvoll,

Ich bin wichtig,

Die da eine Rolle spielen bei diesem Satz.

Genau.

Und genau,

Was auch spannend war,

Ich habe da noch mal nachgegraben,

So ein bisschen tiefer,

Was denn da an der Wurzel liegt.

Und zwar,

Was ja bei diesem Satz mitschwingt,

Sozusagen,

Ich kann es niemandem recht machen.

Meine Größe wird nicht anerkannt von den anderen.

Das,

Was ich alles leiste,

Meine Gaben,

Meine Handlungen,

Alles,

Was ich tue,

Mein ganzer Effort,

Meine Größe wird von den anderen nicht anerkannt.

Die sehen gar nicht,

Wie toll ich bin.

Auch wieder krass,

Krasser Satz.

Hatte ich auch drin auf allen vier Ebenen.

Und da spürt man jetzt noch mal nach,

Okay,

Aber wie dient mir denn das,

Wenn meine Größe nicht anerkannt wird?

Bei mir kam ganz gleich,

Okay,

Wenn meine Größe anerkannt wird,

Dann muss ich ja den anderen dienen.

Dann muss ich ja den anderen ihre Bedürfnisse alle erfüllen.

Dann muss ich mich ja aufopfern.

Da haben wir es wieder.

Und aufopfern ist total scheiße,

Weil das auch wieder mit Machtlosigkeit,

Müssen,

Erschöpfung,

Frustration und so weiter verbunden ist.

Okay,

Spüren wir mal weiter nach.

Also,

Was ich dann in dem Fall immer ganz gerne mache,

Wir sind ja zum Glück mit Schöpfung verbunden immer in unserer Arbeit,

Also spüren wir doch mal nach.

Was bedeutet denn wirklich Verantwortung?

Was bedeutet denn Größe?

Was bedeutet denn auch wirklich,

Seine Größe zu zeigen?

Das hat nämlich gar nichts mit Aufopfern zu tun.

Und genau,

Mein Lieblingsbeispiel,

Was ich immer heranziehe,

Ist Jesus.

Also spüren wir mal nach.

Genau,

Was bedeutet denn für Jesus Größe?

Wie hat Jesus seine Größe gelebt?

Genau,

Und also wenn wir in dieses Verständnis reinkommen,

Also spürt ihr auch einfach mal rein.

Genau,

Was da kommt,

Bei mir ist einfach genauso ganz viel Selbstliebe und Selbstwertschätzung und Selbstachtung,

Dass sich so eine richtige Aura um ihn bildet,

Dass er seine Größe anerkennt und seine Achtung und dass er sehr bedacht und liebevoll mit seinen Jüngern umgeht,

Dass er auf alles eingeht,

Was sie sagen,

Dass er aber zugleich seine eigenen Grenzen respektiert einfach und dass er sagt,

Also genau,

Dass wenn da Fragen kommen,

Wenn da Kritik kommt,

Hilft er ihnen,

Auf sich selbst aufmerksam zu werden.

Also er gibt ihnen sozusagen die Möglichkeit,

Ihre eigenen Fehler zu sehen.

Dadurch,

Dass er mit ihnen in den Austausch geht,

Also er hilft ihnen sozusagen ähnlich wie bei der Bewusstseinsarbeit,

Die eigenen Fallstricke,

Die sie sich in ihrem Denken gebaut haben,

Aufzulösen und das gibt ihm Respekt.

Also er geht sozusagen liebevoll da rein,

Mit Verständnis,

Versteht ihre Themen,

Ihre Probleme,

Ihre Fallstricke und gibt ihnen aber was an die Hand,

Womit sie sich sozusagen selbst helfen können.

Also eine Haltung und er lebt auch eine Haltung vor und das ist wahre Größe.

Also in der Selbstliebe sein,

Für sich sorgen,

Den anderen helfen,

In die Selbstliebe zu kommen,

Sodass sie sich selbst helfen können.

Aufopfern tut man sich,

Wenn man andere als Opfer sieht und denkt,

Man müsse ihnen helfen die ganze Zeit und das ist so eine riesen Problematik.

Von diesem Bewusstsein wollen wir weg.

Und dann spüren wir einfach noch mal diese wunderbare,

Selbstliebevolle Haltung der Größe von Jesus und es hat sowas Liebevolles einfach und Großartiges und Schönes.

Also in so einer ganz großen Selbstachtung und Selbstwürde und Würde und Respekt mit sich selbst,

Erreicht er seine Liebe weiter und seine Weisheit.

Und bei mir,

Genau,

War das der Schlüssel.

Also man sagt eigentlich bei der Glaubensarbeit,

Man muss sozusagen den alten Glaubenssatz dann entfernen und dann einen neuen dafür einsetzen.

Aber für mich habe ich gemerkt,

Wenn ich dieses neue Verständnis von Größe,

Von Größe leben,

Von Größe weitergeben,

Von Größe anerkennen,

Einfach spüre und mich an dieses Gefühl erinnere,

Dann ist dieser Satz von ganz alleine gegangen.

Weil mein Bewusstsein in diesem Prozess verstanden hat,

Hey,

Der dient mir überhaupt nicht.

Der ist eigentlich total Mist,

Totaler Mist für mich.

Und in diesem Sinne wünsche ich euch,

Dass ihr euch auch alle von diesem Satz,

Ich kann es eh niemandem recht machen,

Nun verabschieden könnt und wünsche euch einen ganz wundervollen Tag heute.

Mit ganz viel Liebe und von Herzen,

Euer Matthias von Lebensbegleitung.

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Stephanie

May 21, 2021

Danke, lieber Matthias! Deine Worte haben mir sehr gut getan und gut gefallen. Du hast eine schöne Stimme und es hat Spaß gemacht,dir zuzuhören. Eine befreiende Lektion. LichtundLiebe von Stephi

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