
Ein weites Herz
Nimm Platz in deinem weiten Herzen. Diese Meditation unterstützt dich dabei, inneren Frieden zu spüren, dein Herz zu öffnen, Liebe und Verbundenheit wahrzunehmen, bei Unruhe oder Gedankenkarussellen zur Ruhe zu komme und mehr Freundlichkeit für dich selbst zu entwickeln Ideal für ruhige Morgen, stressige Tage oder als Abendmeditation. Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Meditation Ein weites Herz.
Mach es dir bequem.
Setz dich so hin,
Dass du gleichzeitig entspannt und aufgerichtet bist.
So als würdest du deinem Herzen Raum geben wollen.
Nimm mit dem nächsten Einatmen die Schultern nach oben.
Und mit dem Ausatmen lass sie nach hinten unten fallen.
Nochmal ein mit den Schultern nach oben.
Und aus nach hinten,
Unten,
Sodass du deinem Herzen Raum geben kannst.
Schließ dann deine Augen.
Mach das ganz bewusst,
Indem du deine Augenlider schließt.
Sperrst du die Welt für einen Moment aus?
Die Dinge und Themen,
Die heute wichtig waren,
Dürfen kurz warten.
Nimm dann wahr,
Was du hören kannst.
Vielleicht Geräusche in der Ferne.
Vielleicht Stimmen,
Straßenlärm.
Und nun stell dir vor,
Du drehst langsam den Radius deiner Aufmerksamkeit kleiner.
Immer kleiner.
Von der Ferne hin zu dem Raum,
In dem du gerade bist.
Zu den Geräuschen direkt um dich herum.
Und vielleicht?
Bemerkst du dann deinen Atem.
Ganz ruhig.
Ganz selbstverständlich.
Und dann bring deine Aufmerksamkeit auf deinen Herzraum.
Nicht das Herz als Organ,
Sondern den Raum in deiner Brustmitte,
Den Ort,
An dem wir intuitiv Liebe,
Verbundenheit und Frieden verorten.
Sammle dort deine Aufmerksamkeit,
Die den ganzen Tag im Außen unterwegs ist,
Die Dinge wahrnimmt,
Sortiert,
Bewertet.
Lass sie nun für einen Moment hier gesammelt ankommen.
In deinem Herzraum.
Du kannst dir vorstellen,
Dein Herz sei wie der Himmel.
Der Himmel muss nichts festhalten.
Wolken kommen und gehen,
Licht verändert sich,
Wind zieht vorbei und der Himmel bleibt ungeachtet dessen weit.
Vielleicht tauchen Gedanken auf,
Erinnerungen,
To-Do-Listen.
Das ist vollkommen normal.
Und stell dir vor,
Das zieht weiter wie die Wolken.
Am Himmel deines Herzens.
Darf einfach weiterziehen.
Und unter all dem bleibt die Weite.
Vielleicht magst du dir vorstellen,
Dass ein warmes,
Ruhiges Licht in deinem Herzraum entsteht.
Und mit jedem Atemzug darf dieses Licht ein wenig größer werden.
Es breitet sich in deiner Brust aus.
Vielleicht in deine Schultern.
In deinen Bauch.
In deinen ganzen Körper.
Ein Gefühl von Frieden.
Ein Gefühl von Wärme.
Und vielleicht sogar ein Gefühl von Liebe.
Und wenn sich das noch nicht direkt so anfühlt,
Ist das völlig in Ordnung,
Dann stell es dir einfach vor.
Wie würde es sich anfühlen,
Wenn dein Herz weit wäre?
Friedvoll.
Freundlich.
Manchmal darf Vorstellung der erste Schritt sein.
Bleib noch einen Moment hier in deinem weiten Herzen.
In diesem inneren Raum aus Ruhe.
Frieden.
Freundlichkeit.
Und langsam kommen wir nun zum Ende.
Noch einmal deinen Atem wahr.
Und du kannst einen kleinen Entschluss fassen,
Heute ein wenig mehr aus diesem weiten Herzen herauszuleben.
Ein wenig freundlicher mit dir selbst zu sein?
Und ein wenig weicher mit anderen.
Atme nochmal tief ein.
Und komm dann wieder zurück ins Hier und Jetzt.
Ich wünsche dir einen friedvollen Tag.
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