
Nach Hause kommen
by Petra Hess
Diese kurze Meditation hilft dir, wenn du dich in Gedanken oder Emotionen verlierst. Sie lädt dich ein, dich selbst zu spüren und dich mit deinem Inneren zu verbinden. Das kann dir helfen, dich von starken Gefühlen zu lösen und in ein Gefühl von Vertrauen und Verbundenheit zu kommen. Drei kraftvolle Atemübungen beruhigen dein Nervensystem, so dass du innerlich entspannen kannst. Ein Gedicht von Rachel Holstead lädt dich wieder mit deinem Herzraum zu verbinden und sanft mit dir selbst zu sein.
Transkription
Schön,
Dass du da bist.
Komm in einen entspannten Sitz,
In dem du aufrecht sitzen kannst.
Atme einmal tief ein,
Lange aus und nimm dir einen Moment hier anzukommen.
Fühl einmal in die Stirn,
In die Schultern,
In den Bauch.
Spür in dein Becken,
In die Beine,
In die Füße.
Nimm den ganzen Körper wahr,
Wie du jetzt hier sitzt.
Spür das Gewicht auf dem Boden.
Dann atme einmal tief ein und halte deinen Atem.
Und dann atme lange durch den Mund aus.
Tief ein,
Halten,
Lange aus.
Noch ein paar mal tief ein und aus.
Tief durch die Nase ein,
Halten,
Lange durch den Mund aus.
Tief ein,
Halten und aus.
Ein letztes Mal tief ein und aus.
Lass den Atem ganz natürlich fließen.
Wahrnehmen,
Wie der Atem in seinen eigenen Rhythmus kommt und geht.
Stell dir vor,
Wie dein innerer Stresspegel jetzt ganz nach unten gedreht wird.
Atem fließt ruhig ein und bring dir Aufmerksamkeit in deinen Bauch.
Atme einmal tief in den Bauch,
Sodass es sich kraftvoll hebt und atme aus,
Sodass es sich senkt.
Atme tief in den Bauch ein und lange aus.
Tief ein,
Spür die Bewegung im Bauch und aus.
Atme ein und vielleicht spürst du die Berührung der Kleidung auf dem Bauch und aus.
Einatmen und ausatmen.
Ein letztes Mal tief in den Bauch atmen und lange aus.
Und dann atme wieder ganz natürlich.
Lass den Atem kommen und gehen.
Stell dir vor,
Wie du in deinem Bauch ganz weich wirst.
Der Atem fließt ruhig in deinen Bauch ein und aus.
Und dann atme bewusst in deine Brust.
In dem wahr,
Wie sich die Brust mit der Einatmung hebt und mit der Ausatmung senkt.
Atme ein,
Du wirst ein Stück größer.
Atme aus,
Entspann dich.
Tief in die Brust ein und aus.
Atme ein,
Die Brust füllt sich mit Luft.
Atme aus,
Sie macht sich ganz leer.
Atme ein,
Puppenbögen weiten sich.
Atme aus,
Sie ziehen sich wieder zusammen.
Noch einmal tief ein und aus.
Lass den Atem wieder ganz natürlich fließen.
Schau einmal,
Ob du hier in deiner Brust,
In deinem Herzen auch etwas weicher werden kannst.
Und spüre da mal hinein,
Wie es dir geht.
Atme hier einmal tief hinein.
Stell dir einmal vor,
Wie du mit jeder Ausatmung etwas weicher wirst.
Erinnere dich daran,
Dass da etwas Gutes,
Etwas fundamental Gutes in dir selbst ist.
Spüre in deinen Herzraum.
Erinnere dich daran.
Du darfst dich zurücklehnen und ins Vertrauen kommen,
Nach Hause kommen.
Halte die Augen gerne noch geschlossen.
Ich möchte eines meiner Lieblingsgedichte von Rachel Hausdatt mit dir teilen.
Sei sanft.
Sei sanft mit dir in diesen Tagen.
Manchmal bringen die Unterströmungen Verwirrung in unsere Herzen und wir bemerken es nicht und gleiten dahin und wundern uns,
Warum wir müde sind oder ärgerlich oder reizbar.
Lass dich nieder bei deiner weißen Großmutter und erlaube dir,
Wieder ein kleines Kind in ihren Armen zu sein.
Lass kommen,
Was auch immer kommt.
Und wenn die Kindertränen geweint sind,
Die Kleine sanft wieder auf die Füße stellen und sie behutsam wieder zurück in die Welt entlassen.
Sitzen,
So wie Großmütter es können.
Ruhig und geerdet.
Weise und mit einem Augenzwinkern inmitten der Höhen und Tiefen dieser verrückten Welt.
Atme tief ein und lange aus.
Und wenn du soweit bist,
Öffne langsam deine Augen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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