
Besser fühlen in schwierigen Zeiten
by Petra Hess
In dieser Meditation schenken wir dir gemeinsam Kraft für schwierige Gefühle und Gedanken und laden eine liebevolle, mitfühlende Haltung ein. Du wirst dabei unterstützt, Anspannung loszulassen, dich wieder mit deinem inneren Kern zu verbinden und dich daran zu erinnern: Du bist nicht allein. In dir liegt eine Stärke, die dich tragen kann, auch in herausfordernden Momenten.
Transkription
Schön,
Dass du da bist.
Lehn dich für diese Meditation gerne an.
Du kannst dich halb aufgesetzt auf dein Bett legen und anlehnen oder auch auf einen Stuhl oder deine Couch setzen.
Schaue,
Dass du es richtig gemütlich hast.
Vielleicht magst du dir auch eine Decke nehmen und über die Füße legen.
Und wenn du magst,
Dann schließe deine Augen oder halte sie halb geschlossen.
Du kannst die Augen jederzeit während der Meditation öffnen.
Komm für einen Moment hier an.
Spüre die Verbindung zu deinem Stuhl oder dein Bett.
Diese Momente,
In denen es uns schlecht geht,
Können furchtbar schwer sein.
Es kann sich anfühlen,
Als wären wir in dem,
Was wir fühlen,
Alleine.
Und das würde dieser Zustand nie vorbeigehen.
Lass mich dir sagen,
Du bist nicht alleine in dem,
Was du fühlst.
Auch wenn es viele im Außen vielleicht nicht zeigen.
Lass mich dich daran erinnern,
Dass auch das vorbeigeht.
Dass nichts auf dieser Welt anhält,
So wie es ist.
Wir können das nicht beschleunigen,
Sondern müssen durch diese Phasen hindurch.
Was du tun kannst,
Ist gut für dich zu sorgen,
Dich gut zu begleiten,
Wenn es schwer wird.
Mit Unterstützung,
Mit Dingen,
Die dir gut tun.
Und genau das machen wir jetzt.
Lass uns gemeinsam ein paar tiefe Atemzüge nehmen.
Atme dazu nochmal ein und aus.
Dann atme durch die Nase ein.
Halte den Atem.
Und lange durch den Mund aus.
Halten.
Tief durch die Nase ein.
Halten.
Lange durch den Mund aus.
Halten.
Tief ein.
Halten.
Lange aus.
Einatmen.
Halten.
Durch den Mund aus.
Halten.
Tief ein.
Halten.
Lange aus.
Halten.
Tief ein.
Halten.
Lange aus.
Halten.
Tief einatmen.
Halten.
Lange ausatmen.
Tief ein.
Halten.
Lange aus.
Halten.
Noch einmal tief ein.
Halten.
Lange aus.
Und dann atme wieder ein.
Und aus.
Lass den Atem ganz natürlich sein.
Lass den Atem natürlich fließen.
Atme doch die Nase ein und aus.
Schau einmal,
Ob du dir in diesem Moment selbst ein Freund sein kannst.
Vielleicht magst du dir bewusst mit einer freundlichen,
Mitfühlenden Haltung begegnen.
Mit einer Haltung,
In der du dir sagst,
Ich sehe dich.
Ich sehe,
Dass es gerade schwer ist.
Ich weiß,
Was für ein großartiger Mensch du bist.
Und dass du gerade einfach eine schwere Zeit durchmachst.
Wir stehen das zusammen durch.
Und dann schau einmal,
Ob du die Anspannung,
Die gerade da ist,
Etwas reduzieren kannst.
Ob du ein bisschen Druck rausnehmen kannst.
Entspanne einmal deine Stirn.
Lass dein Gesicht ganz weich werden.
Entspanne deine Beine.
Entspanne deine Schultern.
Lass sie etwas tiefer sinken.
Entspanne den Bauch.
Lass ihn ganz weich werden.
Lass dein Becken etwas tiefer sinken.
Spüre die Füße und die Verbindung zum Boden.
Lass dich von diesem Boden halten und tragen.
Du darfst darauf vertrauen,
Dass du gehalten wirst.
Dass du deinen Weg finden wirst.
Dass gerade in diesen Momenten,
Die so schwer sind,
Der Ursprung von etwas Neuem liegt.
Vielleicht magst du dir für diesen Moment auch etwas Kraft dazu holen.
Dir eine Person,
Ein Tier,
Ein Wesen vorstellen,
Das hinter dir sitzt und dir Halt schenkt.
Stell dir vor,
Wie dich diese Person,
Dieses Tier oder Wesen von hinten stärkt.
Und dich glaubt.
Und spüre einmal genau hin,
Ob du diesen Halt im Körper fühlen kannst.
Vielleicht fühlt sich dein Rücken etwas gestärkt an.
Dein Körper etwas aufrechter.
Mach dir bewusst,
Dass viele andere Menschen hier gerade,
Wie du,
In dieser Meditation sitzen.
Du bist nicht allein.
Und vielleicht hast du schon etwas Raum geschaffen,
Nur ein kleines bisschen.
Genug,
Um etwas loszulassen.
Stell dir einmal vor,
Wie sich mit jeder Ausatmung etwas Druck löst.
Wie eine Wolke,
Die nach oben steigt,
Richtung Himmel.
Ein Atemzug nach dem anderen.
Du kannst dir auch vorstellen,
Wie sich wie eine Faust in deinem Inneren löst.
Du darfst spüren,
Wie du hier gehalten wirst.
Du bist nicht alleine.
Nichts bleibt,
Wie es ist.
Es werden auch wieder andere Zeiten kommen.
Leg dir nun die rechte oder linke Hand auf deinen Bauch.
Spüre die warme Berührung der Handfläche.
Du darfst dir sagen,
Ich schaffe das.
Ich glaube an mich.
Lege nun die andere Handfläche auf deine Stirn.
Spüre die Verbindung zu dir.
Nimm dir selbst gegenüber eine ganz starke und mitfühlende Haltung ein.
Was vor dir liegt und was hinter dir liegt,
Ist nichts im Vergleich zu dem,
Was in dir liegt.
Dieses Zitat von Ralph Waldo Emerson darf dich daran erinnern,
Wie stark du bist.
Du schaffst das.
Atme noch einmal tief durch die Nase ein.
Und lange durch den Mund aus.
Reibe jetzt beide Handflächen aneinander,
Sodass etwas Wärme entsteht.
Und dann lege dir diese Hände auf deine geschlossenen Augen.
Spüre der Wärme nach.
Und dann löse die Hände wieder.
Und in deinem eigenen Tempo öffne langsam deine Augen.
Schön,
Dass du wieder da bist.
Ich hoffe,
Die Meditation hat dir gut getan.
Und ich hoffe,
Dass es dir jetzt ein klein wenig besser geht.
Ich freue mich auf die nächste Meditation mit dir.
Bis dahin,
Mach's gut.
Deine Petra
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.8 (35)
Neueste Bewertungen
More from Petra Hess
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
