
Körperreise Meditation - Vom Fuß bis zum Herzen
by Kira Benning
Von Zeh zu Herz – Geführte Körperreise zur achtsamen Selbstwahrnehmung Diese Meditation lädt dich ein, deinen Körper auf neue, nicht-lineare Weise zu erkunden – von Moment zu Moment, geführt von deiner eigenen Wahrnehmung. Wir folgen keinem festen Plan, sondern lauschen achtsam: Wo zieht es dich heute hin? Wo spürst du Verbindung, Erdung, Weichheit? Durch klare Atemimpulse, bewusste Aufmerksamkeit und einen ruhigen Rhythmus entsteht Raum für innere Nähe, Wärme und Selbstwahrnehmung. Dein Körper darf sich zeigen. Du darfst dich spüren. Musik: Midvinter von Scott Buckley – ein langsames, sanftes Piano-Lullaby mit zarten Streichern, perfekt für eine Winter-Atmosphäre bei gemütlichem Kerzenlicht soundcloud.com Direkt herunterladen und mehr Infos: Midvinter (CC-BY 4.0) – https://www.scottbuckley.com.au/libra...
Transkription
Willkommen zu deiner Reise durch deinen Körper auf ganz neue Weise.
Nicht von unten nach oben,
Nicht von außen nach innen,
Sondern in einem liebevollen Tanz,
Der dich staunen lässt,
Wo du überall wohnst.
Mach es dir ganz bequem.
Vielleicht liegst du auf deiner Matte oder auf deinem Bett.
Vielleicht hast du eine Decke über dir,
Ein Kissen unter deinen Knien.
Dein Körper darf sich jetzt sicher fühlen,
Gehalten.
Schließe die Augen,
Wenn du magst.
Spüre den Boden unter dir.
Spüre deinen Atem,
Ganz sanft,
Ganz natürlich.
Atme ein und komm in diesem Moment an.
Atme aus und gib den Tag ein Stück weit ab.
Und nun beginnen wir nicht dort,
Wo du es vielleicht erwartest.
Nicht am Fuß,
Nicht am Kopf,
Sondern beim kleinen Zeh deines rechten Fußes.
Spüre ihn,
Wie kleiner ist und doch Teil deines Gleichgewichts.
So unscheinbar und doch Teil deines Ganzen.
Wie oft hast du ihn vergessen und doch trägt er dich durchs Leben.
Mit dem Einatmen spürst du ihn wach werden und mit dem Ausatmen darf er sich weich und schwer in die Unterlage schmiegen.
Und nun wandert deine Aufmerksamkeit zur linken Handfläche,
Wie sie da liegt,
Offen oder ruhend,
Ganz bei dir.
Vielleicht spürst du ein leichtes Pulsieren,
Ein Kribbeln,
Wärme.
Spür hinein.
Ein Atemzug schenkt dir Präsenz und beim Ausatmen fließt weiter in dich hinein.
Vielleicht zieht dich dein innerer Strom nun zwischen deine Augenbrauen,
Dorthin,
Wo das innere Auge wohnt.
Ein feiner Punkt,
An dem sich oft Gedanken und Spüren begegnen.
Kannst du ein sanftes Pulsieren wahrnehmen?
Einatmend öffnet sich ein Raum für inneres Sehen.
Ausatmend darf Vertrauen entstehen.
Dein Spüren wandert weiter,
Zum linken Oberschenkel.
Ein Ort der Tragkraft,
Stabil,
Verlässlich,
Kraftvoll.
Vielleicht spürst du das Gewicht,
Die Auflagefläche,
Die Wärme unter deiner Haut.
Spür sein Gewicht und wie er dich trägt.
Beim Einatmen Verbindung zur Erde.
Beim Ausatmen Erlaubnis zum Loslassen.
Vielleicht meldet sich nun dein Brustbein,
Dein Herzzentrum.
Wie hebt es sich mit dem Atem und wie sinkt es?
Ein Raum zwischen Schutz und Offenheit.
Mit jeder Einatmung darf sich dein Herz öffnen und mit jeder Ausatmung sinkt Geborgenheit in dich hinein.
Dann wandert dein innerer Fokus zur Wirbelsäule,
Zum Kreuzbein.
Dein Ort des Hals,
Der Mitte,
Der Tiefe.
Vielleicht spürst du die Verbindung zur Unterlage oder ein inneres Pulsieren.
Stell dir vor,
Dein Atem fließt wie ein Strom an ihr entlang,
Von unten nach oben.
Einatmend entsteht Aufrichtung.
Ausatmend schmilzt Vertrauen durch deinen Körper.
Ganz sanft darf deine Wahrnehmung nun zum linken Nasenflügel schweben.
Kaum spürbar berührt der Atem die Haut.
Kühl,
Zart,
Lebendig.
Manchmal ist es dieser eine Punkt,
Der uns ganz ins Jetzt zurückholt.
Einatmend empfange.
Ausatmend hingeben.
Spüre nun die Fußsohle deines linken Fußes,
Wie sie Kontakt aufnimmt mit dem Boden,
Mit dem Moment.
Vielleicht ist da Wärme,
Druck,
Erdung,
Vielleicht einfach nur Dasein.
Ein Atemzug bringt dich ganz hierher und der Nächste lässt dich ruhen.
Deine Aufmerksamkeit darf sich nun zur Schädelbasis bewegen.
Dort,
Wo Nacken und Kopf sich treffen.
Ein Ort,
Wo Gedanken sich sammeln,
Wo Spannung sitzt.
Spür den Übergang,
Den Halt,
Die Empfindsamkeit.
Mit dem Einatmen entsteht Klarheit.
Mit dem Ausatmen darf sich Spannung lösen.
Und zum Schluss spür hinter deine Schlüsselbeine.
Ein Raum,
Der oft vergessen wird und doch so kraftvoll ist.
Hier berühren sich Atem,
Gefühl und innerer Raum.
Einatmend Tiefe.
Ausatmend Sanftheit.
Lass nun deine Aufmerksamkeit ganz weit werden.
So,
Als würdest du deinen Körper nun als Ganzes spüren.
Vom Atem durchströmt.
Vom Leben berührt.
Von dir selbst umarmt.
Vielleicht magst du eine Hand auf dein Herz legen oder beide Hände auf deinen Bauch.
Sei einfach nur da,
Ohne etwas tun zu müssen.
Wie fühlst du dich jetzt?
Spürst du Ruhe,
Vielleicht Lebendigkeit.
Und dann vertiefe langsam deinen Atem,
Ganz behutsam.
Spüre den Raum um dich herum.
Deine Finger.
Deine Füße.
Lass kleine Bewegungen entstehen.
So,
Wie es dir gut tut.
Wenn du magst,
Strecke dich ein wenig.
Recke dich.
Gähne.
Oder bleibe noch einen Moment liegen.
Lächle dir innerlich zu.
Du hast dir Selbstzeit geschenkt.
Raum,
Aufmerksamkeit,
Verbindung.
Du bist nicht nur ein Körper.
Du bist dein Zuhause.
Und wenn du bereit bist,
Öffne sanft deine Augen und nimm dieses Gefühl mit,
In deinen Tag oder in deine Nacht.
Bis bald,
In Stille,
In Bewegung oder einfach hier.
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