36:00
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Hinter deinen Gedanken – Yoga Nidra für stille Bewusstheit

by Kelly Bell

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Meditation
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Gedanken kommen und gehen – doch was ist da, das sie wahrnimmt? Diese Yoga Nidra lädt dich ein, deine Aufmerksamkeit von den Inhalten deiner Gedanken hin zur Wahrnehmung selbst zu lenken. Nach einer tiefen körperlichen Entspannung beobachtest du Atem, Gedanken, Empfindungen und die feinen Räume dazwischen. Schritt für Schritt öffnet sich eine weitere Perspektive: weg vom einzelnen Gedanken und hin zu der stillen Bewusstheit, in der er erscheint. Eine ruhige, tiefgehende Praxis für Präsenz, Selbstwahrnehmung, innere Weite und bewusstes Beobachten. Besonders geeignet für eine bewusste Auszeit am Tag oder Abend. Die Session endet mit einer vollständigen Rückkehr.

Transkription

Herzlich willkommen zu dieser Yoga Nidra Session.

Schön,

Dass du da bist.

In den kommenden Minuten darf deine Aufmerksamkeit sich nach innen wenden.

Weg von all den Dingen,

Die im Außen deine Aufmerksamkeit fordern.

Hin zu dem,

Was in dir geschieht.

Zu deinem Körper.

Zu deinem Atem.

Zu deinen Gedanken.

Und schließlich zu etwas,

Das so selbstverständlich da ist,

Dass wir es im Alltag leicht übersehen.

Zu dem Bewusstsein,

Dass all das warnen.

Gedanken begleiten uns durch beinahe jeden Moment unseres Tages.

Sie erinnern.

Sie planen.

Sie bewerten.

Sie erzählen Geschichten.

Manchmal sind sie leise.

Und manchmal so präsent,

Dass wir kaum noch bemerken,

Wie sehr wir uns in ihnen bewegen.

In dieser Yoga Nidra Session geht es nicht darum,

Deine Gedanken zum Schweigen zu bringen.

Du darfst sie vielmehr aus einer anderen Perspektive kennenlernen.

Als etwas,

Das auftaucht.

Wahrgenommen wird.

Und sich wieder verändert.

Und während du das beobachtest,

Öffnet sich möglicherweise eine ganz einfache Frage.

Was ist da?

Dass all diese Gedanken bemerkt werden.

Mach es dir nun so bequem wie möglich.

Wenn du liegst,

Lass deine Beine entspannt auseinanderfallen.

Deine Füße dürfen ganz natürlich nach außen sinken.

Lege deine Arme mit etwas Abstand neben deinem Oberkörper.

Die Handflächen geöffnet oder so,

Wie es sich für Dich angenehm anfühlt.

Richte dich noch einmal so ein,

Dass dein Körper sich für die nächste Zeit vollkommen unterstützt fühlt.

Schließe sanft deine Augen.

Spüre für einen Moment die Unterlage unter dir.

Nimm wahr,

Wo dein Körper getragen wird.

An deinen Fersen.

Deinen Beinen.

Deinem Becken.

Deinem Rücken.

Deinen Armen.

Deinem Kopf.

Mit jedem Ausatmen darf etwas mehr Gewicht an die Unterlage übergehen.

Dein Körper wird schwerer.

Getragener.

Ruhige.

Mit jedem Atemzug darf deine Aufmerksamkeit ein Stück mehr hier ankommen.

In diesem Moment.

In deinem Körper.

Nimm nun die Geräusche,

Um die ich herum war.

Länge der Ferne.

Engel in deiner Nähe.

Alle Geräusche dürfen Teil dieses Moments sein.

Und während du sie wahrnimmst,

Darf dein Körper ruhig werden.

Lenke deine Aufmerksamkeit nun wieder zu dir.

Fokussiere dich auf deinen rechten Daumen.

Den Zeigefinger.

Den Mittelfinger.

Den Ringfinger.

Der kleine Finger.

Nehme den Raum zwischen all deinen Fingern wahr.

Die Handfläche.

Den Handrücken.

Das Handgelenk.

Der Unterarm.

Der Ehrbogen.

Der Oberarm.

Die rechte Schulter.

Lenke deine Aufmerksamkeit nun in deine rechte Hüfte.

Den Oberschenkel.

Das rechte Knie.

Der Unterschenkel.

Der rechte Knöchel.

Der große C.

Der zweite Ziel.

Der 13c.

Der vierte C.

Der kleine Zeh.

Nehme den Raum zwischen all deinen Zehen wahr.

Bringe deinen Fokus nun in deinen linken Daumen.

Den Zeigefinger der Mittelfinger.

Der Ringfinger.

Der kleine Finger.

Nehme den Raum zwischen all deinen Fingern wahr.

Die Handfläche.

Den Handrücken.

Das Handgelenk.

Der Unterarm.

Der Elbow.

Der Oberarm.

Die linke Schulter.

Bringe deinen Fokus nun in deine linke Hüfte.

Der Oberschenkel.

Das linke Knie.

Der Unterschenkel.

Der linke Knöchel.

Der große C.

Jetzt weitert sie.

Der dritte C.

Der vierte Zeh.

Der kleine See.

Nehme den Raum zwischen all dein Zehen wahr.

Richte deinen Fokus nun auf deine Schulterblätter.

Der Raum zwischen deinen Schulterblättern.

Die Wirbelsäule.

Der untere Rücken.

Der Bauchraum.

Der Brustraum.

Der Herzraum.

Der Hall.

Der Kiefer.

Die Zunge.

Die Augenlider.

Die Stirn.

Der Raum zwischen den Augenbrauen.

Lass nach der Körperreise deine Aufmerksamkeit wieder weiter werden.

Spüre deinen Körper.

Nicht mehr die einzelnen Punkte.

Nicht mehr einzelne Körperbereiche.

Den ganzen Körper gleichzeitig.

Dein Körper liegt hier.

Getragen von der Unterlage.

Der Atem bewegt sich durch ihn.

Und du bemerkst all das.

Lenke deine Aufmerksamkeit nun langsam zu deinem Atem.

Spüre,

Wo du ihn gerade am deutlichsten wahrnehmen kannst.

Vielleicht an deine Nasen flügeln.

Im Brustraum.

Oder in deinem Bauch.

Beobachte eine Einatmung von ihrem Anfang bis zu ihrem Ende.

Und beobachte eine Ausatmung von ihrem Anfang.

Bis zu ihrem Ende.

Der Atem geschieht.

Ganz natürlich.

Nun lass auch deinen Atem mehr und mehr in den Hintergrund treten.

Deine Aufmerksamkeit darf weiter werden.

Vielleicht ist gerade ein Gedanke da.

Vielleicht ein Bild.

Eine Erinnerung.

Ein Satz.

Eine Planung.

Etwas vollkommen Belangloses.

Du brauchst nicht nach einem Gedanken suchen.

Warte einfach.

Und sobald einer auftaucht.

Bemerke ihn.

Ein Gedanke erscheint.

Du nimmst ihn wahr.

Und irgendwann verändert er sich.

Oder ein anderer Gedanke tritt an seine Stelle.

Beobachte für einige Momente einfach dieses Kommen und Gehen.

Du kannst dir deine Gedanken vorstellen wie Wolken an einem weiten Himmel.

Manche sind klein und ziehen schnell vorbei.

Andere erscheinen größer.

Manche bleiben eine Weile.

Doch hinter jeder einzelnen Wolke bleibt der Himmel.

Affen.

Unberührt von den Formen,

Die durch ihnen durchziehen.

Und so darfst du nun weniger darauf achten,

Was du denkst.

Und mehr darauf,

Dass du bemerkst,

Dass du denkst.

Da ist ein Gedanke.

Und da ist die Wahrnehmung dieses Gedankens.

Spüre den Unterschied.

Vielleicht erscheint ein neuer Gedanke.

Sobald du ihn bemerkst.

Bleibe einen Moment genau dort.

Nicht bei seinem Inhalt.

Sondern bei dem Moment des Bemerkens.

Stellet ihr nun ganz in Stille die Frage.

Was bemerkt diesen Gedanken?

Keine Antwort muss entstehen.

Es geht nicht darum,

Die Frage mit einem weiteren Gedanken zu beantworten.

Lass sie einfach in dir entstehen.

Was bemerkt diesen Gedanken?

Ein Gedanke kann kommen.

Ein Gedanke kann gehen.

Und du bemerkst beides.

Ein Geräusch kann auftauchen.

Und du bemerkst es.

Eine Empfindung im Körper kann auftauchen.

Und du bemerkst sie.

Der Atem bewegt sich.

Und du bemerkst ihn.

Immer wieder verändert sich das,

Was wahrgenommen wird.

Gedanken verändern sich.

Empfindungen verändern sich.

Geräusche verändern sich.

Der Atem verändert sich.

Und während all diese Erfahrungen kommen und gehen,

Ist Wahrnehmung da.

Richte deine Aufmerksamkeit nun auf die kleinen Übergänge.

Ein Gedanke endet.

Und bevor du bemerkst,

Dass der Nächste begonnen hat,

Liegt da manchmal ein kaum greifbarer Moment.

Ein Augenblick ohne Geschichte.

Ohne Bewertung.

Nur wahrnehmen.

Und nun stell dir vor,

Deine Aufmerksamkeit würde ein Stück zurücktreten.

Als würdest du nicht länger mitten im Strom deiner Gedanken stehen.

Sondern ihn von etwas weiter entfernt betrachten.

Du siehst,

Wie Gedanken entstehen.

Wie sie Formen annehmen.

Wie deine Aufmerksamkeit manchmal von ihnen mitgenommen wird.

Und wie du plötzlich wieder bemerkst.

Mh.

Da war ein Gedanke.

Genau dieser Moment des Bemerkens ist Bewusstheit.

Lass deine Aufmerksamkeit jetzt noch weiter werden.

Geräusche dürfen Teil deiner Wahrnehmung sein.

Dein Körper darf Teil dieser Wahrnehmung sein.

Der Atem.

Geht an.

Bilder.

Stille.

Alles erscheint innerhalb desselben weiten Feldes deiner Wahrnehmung.

Und vielleicht kannst du für einen Moment spüren.

Du bist nicht auf den Gedanken begrenzt,

Der gerade durch deinen Geist zieht.

Da ist mehr Raum.

Raum um den Gedanken herum.

Raum hinter dem Gedanken.

Stilles Bewusstsein.

Bemerken.

Beobachten.

Wahrnehmen.

Wenn du möchtest,

Lass ganz still einen Satz in dir entstehen.

Ich bin mir meiner Gedanken bewusst.

Noch einmal.

Ich bin mir meiner Gedanken bewusst.

Lass auch diese Worte wieder gehen.

Bleibe noch einen Moment in dieser offenen Wahrnehmung.

Gedanken dürfen sich bewegen.

Meine Wahrnehmung bleibt weit.

Komme nun mit deiner Aufmerksamkeit langsam zurück zu deinem Körper.

Vertiefe deine Atmung.

Nimm die Geräusche um dich herum wahr.

Den Raum,

In dem du liegst.

Die Welt außerhalb deines Körpers.

Bewege langsam deine Finger und Zehen.

Wenn du dich danach fühlst,

Darfst du dich gerne strecken.

Wenn es sich gut anfühlt,

Dreh dich für einen Moment auf deine Lieblingsseite.

Lass dir Zeit.

Wenn du bereit bist,

Öffne langsam deine Augen.

Denke daran.

Nimm nochmal wahr.

Gedanken werden kommen.

Gedanken werden gehen.

Und immer wieder kannst du dich daran erinnern,

Dass du sie bemerken kannst.

Bemerken.

Beobachten.

Wahrnehmen.

Nimm dieses Gefühl von Weite und stillem Bewusstsein mit zurück in deinen Tag.

Vielen lieben Dank,

Dass ich dich heute ein Stück begleiten durfte und für dein Sein.

Namaste

© 2026 Kelly Bell. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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