
Achtsamkeitsmeditation Umgang mit Widerständen
Die Meditation Umgang mit Widerstand hilft dir, dich deinen Widerständen freundlich und annehmend zuzuwenden und mit ihnen einen Umgang zu finden, der dir mehr Freiheit und Frieden schenkt. Wir können nicht alles mögen und wir müssen auch nicht alles mögen, aber wir brauchen nicht unsere ganze Energie in den Widerstand geben.
Transkription
Meditation,
Umgang mit Widerständen.
Ich lade dich ein,
Zunächst einmal hier anzukommen,
Da wo du gerade sitzt und dich innerlich niederzulassen,
Das Gewicht deines Körpers zu spüren,
Die Auflageflächen zur Unterlage und dir bewusst machen,
Dass du jetzt in diesem Moment hier sitzt,
Atmest und dann spüre einmal zu deinem Herzen hin.
Damit ist nicht das anatomische Herz gemeint.
In der Achtsamkeit sprechen wir vom Herzensraum und er umfasst den ganzen Brustkorb,
In dem dein Herz geschützt durch die Rippenbögen schlägt.
Richte deine Aufmerksamkeit jetzt wie ein warmes helles Licht auf deinen Herzraum.
Vielleicht kannst du dich in deinen Herzraum hinein entspannen,
Deinem Herz lauschen von Moment zu Moment,
Dich deinem Herzen liebevoll zuwenden,
So wie es dir gerade möglich ist.
Nichts erzwingen.
Ruhe in deinen Erfahrungen,
Wie sie sich zeigen.
Dann lade ich dich ein,
Dir den Widerstand,
Den es vielleicht gerade in deinem Leben,
In deinem Erfahren gibt,
Einmal in Erinnerung zu rufen,
Dich innerlich mit ihm verbinden,
Ihn zu spüren,
Zu empfinden.
Vielleicht magst du dich noch mal an die Situation erinnern,
In der er auftauchte.
Das kann ein großer Widerstand sein,
Das kann aber auch ein ganz kleiner sein.
Vielleicht hast du eine Meditation abgebrochen oder etwas nicht erledigt,
Was gemacht werden sollte.
Vielleicht ist es auch ein größerer Widerstand,
Der Leid bedeutet,
Der schwierig für dich ist im Umgang.
Verbinde dich damit,
Spüre noch mal die Atmosphäre nach,
In der dieser Widerstand stattgefunden hat oder jetzt auch vielleicht präsent ist.
Vielleicht gab es Geräusche,
Als du ihn erfahren hast.
Und dann schau mal,
Ob du den Widerstand,
Seine Erscheinungsform jetzt auch im Herzraum nachspüren kannst,
In anerkennendem Herzen,
Dass er im Moment da ist,
Dass es ihn gibt,
Ohne ihn mögen zu müssen.
Und du hast weniger darüber nachzudenken über den Widerstand,
Sondern lass ihn einfach da sein,
In deinem Herzen ruhen und ihn spüren.
Und dann möchte ich dich jetzt einladen,
Diesen Widerstand mit einer Frage zu begegnen.
Was ist eigentlich das Schlimme an diesem Widerstand?
Und schau mal,
Was von alleine auftaucht,
Wenn du dir diese Frage stellst.
Was ist eigentlich das Schlimme an diesem Widerstand?
Vielleicht magst du die Antwort auch deinem Herzen überlassen.
Und wenn nichts auftaucht,
Dann lass das zu und nimm das als die Erfahrung des gegenwärtigen Momentes hin.
Nichts erzwingen,
Mit deinem Herzen verbunden bleiben und schauen,
Was von alleine passiert.
Und das,
Was auftaucht an Körperempfindung,
Vielleicht Gefühlen oder die Gedanken im Gewahrsein halten.
Und eine weitere Frage lautet,
Was würde eigentlich gut tun,
Wenn dieser Widerstand da ist?
Was wäre ein freundlicher Umgang mit mir selbst und dem Widerstand in der Situation?
Und überlass dich auch hier wieder ganz den Erfahrungen.
Schau,
Was auftaucht,
Nimm hin,
Wenn sich nichts zeigt,
So wie es gerade ist.
Dem gewähren,
Das da sein lassen.
Und zum Abschluss lade ich dich ein,
Zu den körperlichen Empfindungen,
Die mit dem Widerstand einhergehen,
Noch einmal bewusst hinzuspüren.
Und innerlich diese Körperstellen dazu einzuladen,
Ein wenig weicher zu werden,
Loszulassen.
Vielleicht kannst du dich tief in sie hinein entspannen,
Loslassen,
Ausatmen und lass dich überraschen,
Was passiert.
Vielleicht lässt die Anspannung oder Festigkeit nach,
Vielleicht verändert sich ihre Intensität,
Vielleicht bemerkst du auch etwas anderes,
Was ich hier nicht genannt habe,
Aber was in deinen Erfahrungen gerade präsent ist.
Lass das zu und verweile bei den körperlichen Empfindungen.
Vielleicht kannst du mit ihnen atmen,
Ihnen Raum geben,
Sie da sein lassen.
Atemzug für Atemzug.
Dann bereite dich nun innerlich auf das Ende der Übung vor.
Mach dir noch einmal bewusst,
Was in der Übung unterstützend für dich war.
Vielleicht magst du dir selbst gegenüber auch anerkennen und würdigen,
Dass du dir die Zeit für diese Übung genommen hast,
Für dich.
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