
In Harmonie mit dem eigenen Körper sein.
by Karsten
In dieser angeleiteten Meditation mit 15 Minuten stillem Sitzen zu Beginn bauen Sie eine harmonische Beziehung zu Ihrem eigenen Körper auf. Die Meditation wird von Meditationslehrer Karsten Spaderna angeleitet.
Transkription
Meditationslehrer EU Karsten Spaderna So,
Okay,
Dann beginnen wir mit dem Timer.
Dann erlaubt ihr zunächst einmal etwas mehr körperliche Empfindungen wahrzunehmen.
Wärme oder Kälte am Körper oder im Körper,
Ein Pochen oder Kitzeln,
Vielleicht kribbelt es irgendwo im Körper,
Oder ein Muskel zuckt,
Oder Du spürst Deine Brust,
Wie sie sich bewegt,
Wenn Du atmest,
Oder Deinen Bauch.
Widme etwas mehr Aufmerksamkeit Deinem Körper,
Fühlen,
Spüren,
Wahrnehmen,
Vielleicht spürst Du auch Deine Stirn,
Druck an der Stirn,
Kühle oder ein Pochen,
Vibrieren oder pulsieren Achte auf Empfindungen,
Nimm sie wahr,
Bemerke Empfindungen im Körper,
Eine Empfindung könnte auch ein angespanntes Gesicht sein,
Dass Du Anspannung im Gesicht spürst,
Oder die Schultern,
Wie Du sie anspannst,
Oder den Kiefer,
Wie Du ihn zusammenpresst,
Könnte auch eine Empfindung sein,
Die Du wahrnimmst,
Oder Du spürst Dein Herz pochen,
Oder Deinen Puls in den Händen oder am Hals,
Oder Luft,
Wie sie durch Deine Nase ein- und ausströmt,
Vielleicht spürst Du das,
Bleib bei Deinem Körper,
Beim Spüren,
So ganz nebenbei,
Ohne Anstrengung,
Du hörst meine Stimme,
Geräusche in Deiner Umgebung,
Gedanken sind vielleicht auch da,
Aber der Körper mit seinen Empfindungen ist auch da,
Das bemerkst Du,
Darauf achtest Du,
Sehr gut so,
Lass alles,
Was in Dir vorgeht,
Jetzt interessanter sein als alles Äußere,
Bleib bei Dir,
Mit dem,
Wie Du Dich fühlst,
Mit den Empfindungen,
Die Du wahrnimmst,
Die Art,
Wie Du sitzt,
Dein Atem,
Die Bilder vor Deinen Augen,
Die Helligkeit oder Dunkelheit,
Die Wärme und die Kühle im Körper oder am Körper,
Alles,
Was Du fühlst,
Wahrnimmst,
Bemerkst,
Die Stille,
Beobachte weiterhin alles,
Bemerke weiterhin alles,
Nimm weiterhin alles wahr,
Was geschieht,
Mit Dir,
In Dir,
Ungeduld,
Langeweile,
Aufgeregtheit,
Stress,
Gelassenheit,
Wut,
Traurigkeit,
Alles da sein lassen,
Alles beobachten und auf alles,
Was einen Reiz in Dir auslöst,
Zum Beispiel der Drang,
Sich bewegen zu müssen oder zu wollen,
Dem lassen wir keine Reaktion folgen,
Wir lassen den Reiz da sein,
Da ist vielleicht der Drang,
Etwas tun zu wollen,
Eingreifen zu wollen,
Aber wir machen es nicht,
Wir üben uns in Gelassenheit,
In Geduld,
Im Entspanntsein,
Lass die Schultern locker,
Kiefer locker,
Den Bauch loslassen,
Den Mund entspannen,
Den Atem einfach geschehen lassen,
Bleib im Körper,
Nicht im Kopf gehen,
Nicht so weit in die Gedanken gehen,
Bleib beim Fühlen,
Wenn Du mit Deiner bewussten Aufmerksamkeit anfängst,
Nachzudenken,
Dann bekommst Du nicht mit,
Was geschieht,
Wir wollen Zugang zu dem haben,
Was wir normalerweise nicht bemerken,
Warum bemerken wir etwas nicht,
Weil wir beschäftigt sind mit Nachdenken,
Überlegen,
Jetzt überlegen wir nicht,
Wir denken nicht nach,
Wir fühlen,
Spüren und beobachten,
Nehmen wahr,
Bleib wach,
Bleib ganz bewusst bei dem,
Was geschieht gerade,
Die Geräusche,
Dein Atem,
Die angespannte Wirbelsäule,
Nacken locker lassen,
Fühlen,
Sehr gut so,
Erlaub Dir mit Deiner Aufmerksamkeit zu Deiner Atmung zu gehen und beobachte eine Weile Deine Atmung und übe dabei,
Bewusst und in Ruhe auszuatmen,
Atme entspannt aus,
Als hätte man Dir gesagt,
Dass Du jetzt vier Wochen Urlaub hast,
Als würde man Dich von jeglicher Last befreien,
Von jeder Verantwortung,
Von jeder Schuld,
Atme so aus,
Als hätte man die Tragik aus Deinem Leben genommen,
Die Tragödie,
Den Kampf und lass die Erleichterung beim Einatmen in Dein Leben kommen,
Die Tragödie atmest Du aus und die Erleichterung kommt beim Einatmen in Dein Leben,
Lass die angestrengten Augen auch los,
Fühlen,
Bleib bei der Atmung,
Komm schon,
Lass Dein Nervensystem locker,
Atme aus,
Weicher ausatmen,
Sanfter,
Bemerkst Du es,
Obwohl Du relativ ruhig bist,
Ist der Geist innerlich noch so aufgewühlt,
Als könne man nicht so ganz loslassen,
Erkenne das und sei okay damit,
Mit der Unruhe,
Im Hintergrund oder vorne an der Stirn oder vor Deinen Augen und atme weiter bewusst aus,
Durch beide Nasenlöcher ganz ruhig,
Sehr gut so,
Nicht reagieren,
Auch gar nicht,
Jetzt ist es so,
Als wären wir ganz ruhig,
Aber es arbeitet immer noch in uns,
Aber das was da in uns arbeitet,
Auf das reagieren wir nicht,
Wir versuchen schon locker zu bleiben,
Aber keine Überreaktion,
Nur still sein und ausatmen,
Jetzt kommt gleich die Entspanntheit,
Bleib wach,
Damit Du die Entspanntheit mitbekommst und verpasst Du die Entspannung,
Bleib wach,
Aber ruhig,
Bemerke wie Dein Körper jetzt runterfährt,
Das Nervensystem entspannt sich gerade,
Ausatmen,
Achte auf Deinen Nacken,
Dass der locker ist,
Vor allem Deine Halswirbelsäule,
Locker lassen,
Im Kopf locker bleiben,
Gedanken beobachten,
Aber nicht der Denker sein,
Beobachte,
Dass Gedanken da sind,
Als würden die einfach so im Kopf sein,
Genau wie Geräusche die da sind und es könnte sein,
Dass Du jetzt schon besser einatmen kannst,
Überprüfe das,
Ob Deine Einatmung leichter geworden ist und dann erlaube Dir jetzt ruhiger einzuatmen,
Atme still und Entspannung ein,
Ohne Hektik,
Ganz sanft,
Als würdest Du an einer Blume riechen oder den Frühling in der Luft riechen,
Sehr gut so,
Keine Gedanken anfangen,
Bleib bei der Einatmung ruhig bleiben,
Mit dem was in Dir geschieht zurechtkommen und dann stell Dir einmal vor,
Dein Körper wäre jetzt eingefroren,
Du könntest ihn nicht mehr bewegen,
So wie Du sitzt,
Wäre er eingefroren,
Nicht mit der Kälte,
Aber diese Starrheit,
Die Steifigkeit,
Alles wäre ganz hart,
Du könntest Dich nicht bewegen und der Atem funktioniert und der Körper wäre schwer wie Stein,
Ganz schwer,
Erlaub Dir einmal diese Schwere zu spüren,
Der Körper wiegt ja einiges und dieses Gewicht sitzt auf dem Boden,
Steif und schwer auf der Unterlage,
Lass alles richtig schwer sein,
Den Körper,
Schwerer,
Obwohl alles wie eingefroren ist,
Kannst Du immer noch alles fühlen,
Erlaub Dir mal Deinen linken Fuß zu spüren,
Ohne ihn zu bewegen,
In dieser Steifheit kannst Du trotzdem Deinen linken Fuß spüren,
Probier es mal aus,
Hast Dir Zeit den linken Fuß zu finden,
Fühlen,
Sehr gut,
Die linke Hand,
Ohne sie zu bewegen,
In diesem versteinten Körper,
Der ganz schwer ist,
Spürst Du dennoch die linke Hand,
Sehr gut,
Jetzt die gesamte Schulterpartie,
Der ganze Schultergürtel,
Obwohl der Körper wie versteinert ist,
Überprüfe einmal,
Ob Du innerlich immer noch angespannt dort bist und frage Dich,
Ob Du diese Anspannung nicht einfach loslassen könntest,
Gut so,
Gesicht,
Ganz weich,
Alles sinkt nach unten,
Lass den versteinerten Körper jetzt weich wie Wachs werden und zerfließe wie eine Kerze,
Die nach unten abbrennt,
Wo der Wachs runterläuft,
Lass von Deinem Kopf ganz oben Wachs nach unten fließen,
Als würdest Du Dich einmal enthäuten,
Die alte Haut abgeben,
Nach unten fließen lassen,
Alles Alte nach unten fließen lassen,
Weiter runter fließen lassen,
Vorbei an den Schultern und den Armen hinunter,
An der Brust und am Rücken,
Als würdest Du Dich entkleiden,
Lass alles von Dir runtergehen,
Ja,
Weiter,
Noch ein bisschen von den Beinen ganz weggehen lassen,
Nach unten zum Boden und übrig bleibt etwas Helles,
Leeres,
Ganz neu,
Du,
Ganz neu,
Noch ganz leer,
Unbefleckt,
Leeres Bewusstsein und genieß diese Leere,
Noch niemand zu sein,
Ohne Ich,
Leerer Raum,
Ohne Gedanken,
Denken kennst Du noch gar nicht,
Ganz leer,
Nur Sein,
Keine Bilder,
Du kennst noch gar nichts,
Alles leer,
Bleibt ganz leer,
Nichts hinzufügen,
Klares Bewusstsein in einem Raum voller Fülle,
Nichts davon kennst Du,
Alles neu und dann langsam erkennst Du Deinen Atem,
Du erkennst,
Dass Du einen Körper hast,
Der atmet und wenn Du möchtest,
Kannst Du Dir das Ziel nehmen,
Diesen Körper zu pflegen,
Diesen Körper,
Den Du gerade atmen spürst,
Ihn lieben,
Auf ihn achten,
Ihn schätzen,
Ihm ein Freund oder eine Freundin sein,
Auf seine Signale achten,
Mit dem Körper kommunizieren,
Da bist Du mit Deinem Bewusstsein und den Gedanken und da ist der Körper mit seinen Empfindungen und Gefühlen,
Achte auf eine harmonische Kommunikation,
Wenn Du magst,
Lebe in Einklang mit Deinem Körper und dann nimm Dir noch einen Augenblick Zeit für Dich,
Um irgendwann zurückzukehren und die Augen zu öffnen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.7 (43)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
