
Die innere Stimme sprechen lassen
Manchmal bringt Fokus nicht automatisch Klarheit... In dieser Meditation nimmst du Kontakt mit deiner inneren Stimme auf. Du kannst mit einer eigenen konkreten Frage in diese Übung gehen oder die Frage nutzen, die ich dir anbiete. Beobachte was passiert, wenn eine möglicherweise überraschend klare Antwort aus den Tiefen deiner intuitiven Seite auftaucht.
Transkription
Für diese Übung achte darauf,
Dass du eine angenehme Position hast.
Es kann im Liegen sein,
Es kann aber auch eine Position im Sitzen sein.
Und dann lenkt deine Aufmerksamkeit zunächst auf den Atem.
Nimm ein paar ganz bewusste Atemzüge.
Lass jeden Atemzug eine angenehme Länge und Tiefe haben.
Und während du den Atem spürst,
Den Fokus zur Ausatmung bringen.
Mit jeder Ausatmung loslassen,
Was gerade an Spannung im Körper spürbar ist.
Mit jeder Ausatmung enge und schwere aus dem Körper heraus fließen lassen.
Mit jeder Ausatmung den Körper ein bisschen mehr entspannen lassen.
Loslassen und entspannen mit jeder Ausatmung.
Mit jedem Atemzug innerlich stiller werden.
Und von hier aus stelle dir vor,
Du könntest jetzt deine volle Aufmerksamkeit von den Gedanken aus dem Kopf heraus langsam tiefer in den Körper sinken lassen.
Deine Aufmerksamkeit im Bereich des Solaplexus oder deines Bauches ruhen lassen.
In diesem Bereich den Atem wahrnehmen und mit jeder Ausatmung die Aufmerksamkeit tiefer in den Körper sinken lassen.
An einen ruhigen,
Tiefen Ort.
Mit jedem Atemzug tiefer sinken bis zu dem stillsten Ort,
Den du in dir wahrnimmst.
Es ist hier an diesem tiefen stillen Ort in dir selbst,
Wo du ganz natürlich Zugang zu deiner intuitiven inneren Stimme,
Deiner inneren Führung oder Weisheit hast.
Sie weiß genau,
Was du brauchst in jedem Moment.
Und genau hier frage dich selbst,
Was ist in diesem Moment das Wichtigste,
Über das ich mir bewusst sein kann?
Was ist in diesem Moment das Wichtigste?
Was auch immer auftaucht,
Eine Erinnerung,
Ein Gedanke,
Ein inneres Bild,
Eine Idee.
Abstrakt oder klar?
Es ist nicht wichtig,
Es zu verstehen.
Mit Offenheit empfangen,
Was ich gerade zeigen möchte.
Vielleicht hast du das Gefühl,
Dass nichts passiert.
Das ist okay.
Versuche nicht etwas zu forcieren,
Denn dieser Versuch stört den Prozess.
Wenn nichts passiert,
Nimm weiterhin den Atem wahr und sei mit dem Atem.
Wenn jedoch ein Gefühl,
Ein inneres Bild,
Ein Gedanken oder ähnliches empfängst,
Dann bleib noch eine Weile damit und lass es wirken.
Was ist in diesem Moment das Wichtigste,
Über das ich mir bewusst sein kann?
Sobald diese Übung sich für dich komplett anfühlt,
Lenkt deine Aufmerksamkeit zurück zum Atem.
Nimm wahr,
Wie dein Körper sich gerade anfühlt,
Welche Bereiche des Körpers du gut spüren kannst und beobachte,
Was du von deiner Umgebung wahrnehmen kannst.
Die Unterlage,
Auf der du sitzt oder liegst,
Die Temperatur im Raum,
Geräusche und dann ganz langsam,
Wenn du soweit bist,
Öffne deine Augen wieder.
Wenn du magst,
Kannst du dir Notizen zu deiner Erfahrung machen,
Zu dem Bild oder der Nachricht,
Die dir gekommen sind.
Vielleicht gab es etwas,
Das dich überrascht hat.
Vielleicht macht das,
Was dir gerade kam,
Aber auch erst mal gar keinen Sinn.
Lass es wirken und schau,
Ob die Bedeutung sich später erschließt.
Je mehr du übst,
Deine Intuition zu schulen,
Sei es mit Übungen wie dieser oder auf ganz andere Art und Weise,
Desto klarer und leichter wird es werden,
Die Zeichen zu verstehen und sie für dich zu nutzen.
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