
Stress-Essen: Meditation bei Heißhunger auf Süßes
Der Stress ist auf dem Höhepunkt, und plötzlich ist da dieses Verlangen nach etwas Süßem. Das bedeutet nicht, dass dir die Disziplin fehlt. Es ist ein einfaches Verlangen deines Körpers nach schneller Energie. Diese Meditation hilft dir, kurz zu unterscheiden: Ist das gerade echter Hunger, oder ist es Stress, der nach Beruhigung sucht.
Transkription
Heiru.
Vielleicht kennst du diese Situation.
Du.
Bist enorm gestresst?
.
.
.
Und .
.
.
Plötzlich ist da dieses Verlangen nach etwas Süßem.
Nach Schokolade.
Nach irgendetwas Schnellem.
Setz oder leg dich einen Moment hin.
Und schließe deine Augen.
Oder halte einen weichen Blick nach unten.
Atme einmal ganz bewusst ein und aus.
Wenn Cortisol dauerhaft erhöht ist,
Meldet sich der Körper oft mit einem ganz bestimmten Verlangen.
Dein Körper will unter Stress bleiben.
Schnell verfügbare Energie.
Und Zucker.
Liefert die am schnellsten.
Evolutionär gesehen.
War das mal ein kluger Mechanismus!
In einer akuten Gefahrensituation.
Schnell Kraft zu haben.
Heute wird dieser Mechanismus meistens durch ganz andere Dinge ausgelöst.
.
.
.
Ein Streit.
Oder Auseinandersetzung.
Ein zu enger Terminkalender.
Und trotzdem läuft immer noch dieselbe alte Reaktion ab.
Dein Nervensystem.
Steht gerade unter Strom.
Wenn also gerade wieder das Verlangen nach Schokolade oder Chips kommt.
Bedeutet das nicht,
Dass du zu wenig Disziplin hast?
Fokussier dich einmal ganz auf deinen Atem.
Einatmen.
Und ausatmen.
Leg dazu gerne eine Hand auf deinen Bauch.
Frag dich einmal kurz.
Habe ich gerade tatsächlich Hunger?
Oder ist es eher der Stress,
Der nach einer schnellen Beruhigung sucht?
Beide Antworten sind völlig in Ordnung.
Es geht nicht darum,
Zu bewerten.
Sondern um kurz hinzuschauen.
Während du ganz bewusst weiteratmest.
Hier noch ein kleiner Hinweis für dich.
Echter Hunger baut sich meistens langsam auf.
Während Verlangen durch Stress oft plötzlich und sehr dringlich auftaucht.
Fast wie ein Alarm.
Dieser Unterschied lässt sich mit etwas Übung immer besser erkennen.
Atme ruhig und in deinem Tempo ein und aus.
Besonders,
Wenn du gerade festgestellt hast,
Dass du durch Stress das Verlangen nach Zuckerhass.
Nimm dir diesen Moment des Atmens.
Um ein bisschen Entspannung in deinen Körper einzuladen.
Atme ein und wieder aus.
Und lasst beim Ausatmen ganz bewusst die Schultern sinken.
Es geht jetzt nicht darum.
Dir das Verlangen zu verbieten.
Dich dafür zu verurteilen.
Oder dich schuldig zu fühlen.
Nimm diese Meditation als eine kleine Übung,
Um zu merken,
Wenn es wirklich um Hunger geht.
Und wann um etwas anderes.
Bleib noch etwas bei deiner Atmung.
Wenn das Verlangen bleibt.
Auch nachdem du kurz bewusst geatmet hast.
Erlauben,
Hier zu essen.
Es geht hier nur darum.
Was du weißt und verstehst.
Woher das Verlangen gerade kommt.
Atme weiter in deinem Rhythmus ein.
Und aus.
Mit der Zeit wird dieser kurze Check Hunger.
Oder Stress.
Zur Gewohnheit.
Und dann triffst du die Entscheidung bewusster.
Egal wie sie ausfällt.
Nutze dazu gerne diese Meditation,
Um zu üben.
Einatmen.
Ausatmen.
Bleib gerade noch ganz bei dir.
Einem Atem.
Einem Körper.
Nur ein paar Augenblicke.
Einatmen.
Ausatmen.
Wenn es sich gut für dich anfühlt.
Öffne langsam deine Augen.
Wir kommen wieder zurück in diesen Moment.
In diesen Raum.
Setz ein Lächeln auf und bedanke dich einmal bei dir selbst.
Für diese bewussten und achtsamen Minuten für Dich.
Bis bald.
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