
Einschlafgeschichte Für Kinder Über Freundschaft
Eine liebevolle Kindermeditation zum Einschlafen über Freundschaft, Anderssein und Geborgenheit. Diese sanfte Einschlafgeschichte mit dem kleinen Wolf und dem kleinen Fuchs ist für dich, dein Kind und dein inneres Kind. Music: Music of Wisdom
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du da bist und mir jetzt gerade lauscht.
Ich bin Franzi und ich liebe es,
Meditationen zu machen.
Und heute habe ich eine ganz besondere Geschichte für dich,
Bei der du einschlafen kannst.
Und in dieser Geschichte begleitest du einen kleinen Wolf auf ein kleines Abenteuer in den Wald,
Wo er einen Fuchs trifft.
Die beiden sind so unterschiedlich.
Du wirst aber erleben,
Dass Freundschaft,
Freude und ein gutes Herz viel wichtiger sind,
Als all die Unterschiede,
Die es zwischen den Lebewesen und den Menschen gibt.
Mach es dir also gerne so richtig,
Richtig gemütlich in deinem Bettchen.
Schau mal,
Ob du alles hast,
Was du jetzt zum Einschlafen brauchst.
Und dann lass uns beginnen.
Nimm dir gern erst einmal einen Augenblick lang für dich und spür mal,
Wie du hier in deinem Bettchen liegst.
Kannst du spüren,
Wo dein Körper die Matratze von deinem Bett berührt?
Du brauchst nichts verändern,
Einfach nur beobachten.
Und jetzt beobachte mal deine Atmung.
Sie ist immer da.
Die Atmung kommt und geht ganz automatisch.
Beobachte mal für einen kleinen Augenblick,
Wo du deine Atmung spüren kannst.
Vielleicht kribbelt es in der Nase,
Vielleicht atmest du durch den Mund.
Schau mal,
Ob du spüren kannst,
Wie sich die Luft nach dem Einatmen in deinem ganzen Körper verteilt.
Und dann schau mal,
Ob du dich ganz gemütlich fühlst oder noch einmal anders hinlegen möchtest.
Ob die Decke und das Kissen ganz genau so sind,
Wie du es jetzt gerade brauchst.
Und wenn du dich richtig wohl fühlst,
Schließe gerne deine Augen.
Du kannst meinen Worten einfach lauschen und du darfst jederzeit gerne dabei einschlafen.
Atme einmal tief durch die Nase ein und ganz langsam wieder aus.
Und noch einmal einen tiefen Atemzug ein und atme ganz langsam wieder aus.
Und ganz langsam kannst du dir vorstellen,
Dass du in einem wunderschönen Wald bist.
Auch in diesem Wald wird es langsam Abend.
Die Sonne wirft ihr warmes Abendlicht in die Blätter der Bäume.
Du kannst die Tiere sehen,
Die sich gegenseitig Gute Nacht sagen.
Der Himmel beginnt immer mehr dunkelblau zu leuchten.
Zwischen den Bäumen glitzern kleine Sterne.
Und du kannst auch einen ganz sanften Wind spüren,
Der durch die Blätter streift.
Alles ist ruhig.
Alles ist friedlich.
Und mitten in diesem schönen Wald lebt ein kleiner Wolf.
Du siehst ihn da hinten.
Er hat weiches graues Fell,
Neugierige große Liebeaugen und ganz flinke Pfoten.
Er liebt es,
Durch den Wald zu laufen,
Neue Wege zu entdecken und viele spannende Dinge zu finden.
Du kannst ihn beobachten,
Wie er ganz alleine durch den Abendwald läuft.
Fröhlich,
Neugierig und ganz mutig.
Du hörst,
Wie seine sanften Pfoten ganz leichte,
Leise Geräusche auf dem Waldboden machen.
Und während er durch die Gegend streift,
Sieht er auf einmal durch die Blätter ein anderes Tier.
Auch dieses Tier hat vier Pfoten,
Ein Schwanz,
Zwei Ohren.
Es ist kleiner als er.
Der Wolf bleibt stehen und denkt,
Oh,
Was ist das denn?
Das ist bestimmt auch ein anderer,
Viel kleinerer Wolf.
Da schaut ihn das andere Tier neugierig an und lächelt freundlich.
Hallo,
Sagt das andere Tier.
Hallo,
Sagt der kleine Wolf zurück.
Weil sie beide so neugierig sind,
Laufen sie zusammen weiter durch den Wald.
Sie springen über kleine Äste.
Sie schnuppern zusammen an den Blumen und sie hören hier und da den Wind zu.
Sie entdecken glitzernde Steine.
Und sie schauen den Sternen am Himmel zu.
Beide merken sofort,
Es ist total schön,
Hier zusammen im Wald zu sein.
Sie lachen viel und du kannst sehen,
Wie sie beginnen,
Fange zu spielen.
Zwischen den Bäumen,
Die Hügel rauf und runter.
Und sie beginnen,
Sich Dinge zu erzählen,
Die sie mögen.
Ich mag den Mond,
Sagt der kleine Wolf.
Ich auch,
Sagt das andere Tier.
Oh,
Ich mag die Waldbären so gern,
Sagt der kleine Wolf.
Ich auch,
Sagt das andere Tier.
Ich mag durch Pfützen zu springen,
Das liebe ich so sehr.
Oh,
Ich auch,
Sagt das andere Tier.
Und beide lachen laut.
Dann sind sie ganz müde und setzen sich nebeneinander auf einen großen,
Warmen Stein.
Als sie so sanft und leise in den Himmel schauen,
Fällt dem kleinen Wolf etwas auf.
Er schaut sich das andere Tier zum ersten Mal genauer an.
Hmm,
Denkt er sich.
Irgendwie sieht er doch ganz anders aus als ich.
Der Schwanz ist viel buschiger als meiner.
Die Ohren sind viel spitzer als meine.
Das Gesicht sieht anders aus und die Farbe von seinem Fell.
Nun schaut auch das andere Tier den Wolf an und es sagt leise,
Du siehst auch ganz anders aus als ich.
Du bist viel größer,
Viel mächtiger.
Der kleine Wolf wird auf einmal ein bisschen unsicher.
Sag mal,
Bist du gar kein Wolf?
Das andere Tier schüttelt den Kopf.
Nein,
Sagt es freundlich,
Ich bin ein kleiner Fuchs.
Du bist ein Fuchs,
Sagt der kleine Wolf erstaunt.
Ich habe aber noch nie mit einem Fuchs zusammengespielt.
Ich dachte immer,
Füchse und Wölfe,
Die mögen sich nicht,
Gehen sich aus dem Weg,
Weil sie so anders sind.
Und da wird es ganz still in den beiden.
Man hört nur noch den leichten Wind,
Der leise durch die Bäume raschelt,
Man sieht die Sterne funkeln über ihnen im Nachthimmel.
Und der kleine Wolf beginnt nachzudenken.
Ein Fuchs,
Aber wir haben doch so schön gespielt.
Wir haben so sehr gemeinsam gelacht.
Er mag den Mond genau wie ich.
Er liebt die Pfützen so wie ich.
Und es war so schön zusammen.
Auch der kleine Fuchs denkt nach.
Ein Wolf,
Aber er war doch so freundlich zu mir.
Er war so lustig und auch so mutig.
Und zusammen war es doch so,
So schön.
Und da schaut der kleine Wolf zum kleinen Fuchs.
Der kleine Fuchs schaut zum kleinen Wolf.
Und dann müssen beide plötzlich lachen.
Das ist ja lustig,
Sagte der Wolf.
Ich dachte,
Du bist ein Wolf.
Und ich dachte,
Du bist ein Fuchs,
Sagte der kleine Fuchs.
Sagt der kleine Wolf.
Weißt du was?
Es ist doch eigentlich ganz egal,
Ob du ein Fuchs bist oder ein Wolf.
Und beide lachen.
Denn weißt du,
Viel wichtiger ist doch,
Dass wir uns mögen.
Dass wir zusammen Spaß haben.
Oh ja,
Sagt der kleine Fuchs.
Viel wichtiger ist,
Dass du nett bist zu mir.
Ja,
Sagt der kleine Wolf.
Und du bist so nett zu mir.
Das ist alles,
Was zählt.
Und sie rutschen ein Stück näher auf diesem warmen Stein zusammen und denken,
Das Wichtigste ist doch,
Dass wir uns so wohl miteinander fühlen,
Wie richtige Freunde.
Und da wird es ganz gemütlich und ganz warm in den beiden.
Ihre müden Augen schauen wieder in den Himmel.
Und das ist genau der Moment,
In dem sich die Herzen der beiden erkannt haben.
Denn weißt du,
Ganz egal,
Wie jemand aussieht,
Ganz egal,
Wie jemand heißt,
Wo er herkommt,
Ganz egal,
Ob Fuchs oder Wolf,
Wenn man sich gut fühlt miteinander und sich gut versteht,
Dann ist das was ganz Besonderes und ein wunderbares Geschenk.
Der kleine Wolf wird langsam müde.
Der kleine Fuchs auch.
Die Augen werden immer schwerer.
Die Körper werden immer ruhiger.
Sie kuscheln sich ganz eng aneinander.
Und bevor sie einschlafen,
Sagen sie noch,
Morgen spielen wir wieder miteinander,
Okay?
Ja,
Ganz unbedingt,
Sagt der kleine Wolf.
Und schläft ein,
Sicher,
Geborgen,
Neben seinem Herzensfreund.
Und falls du mir gerade noch lauscht,
Kannst du spüren,
Wie auch deine Beine immer schwerer werden,
Sich immer mehr entspannen.
Dein Bauch wird weich,
Deine Schultern ruhen sich aus.
Deine Arme werden ganz locker,
Ganz weich.
Und du musst nichts mehr tun.
Du darfst hier einfach liegen und atmen,
Einkuscheln und all den Menschen träumen,
Die sich für dich ganz besonders und gut anfühlen.
Es ist so schön,
Dass es dich gibt.
Schlaf schön.
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