
Loslassen und einschlafen
Schenke dir einen Moment der Ruhe und lass den Tag sanft hinter dir. Diese geführte Schlafmeditation begleitet dich mit einer achtsamen Atemwahrnehmung in den gegenwärtigen Moment. Anschließend entspannst du Schritt für Schritt deinen gesamten Körper, sodass Anspannung weichen und dein Nervensystem zur Ruhe kommen darf. Zum Abschluss führt dich eine beruhigende Visualisierung in einen inneren Raum des Friedens. Dort darfst du neue Kraft schöpfen und dich von nährender, friedvoller Energie erfüllen lassen. So kannst du loslassen, Geborgenheit erfahren und sanft in einen tiefen, erholsamen Schlaf gleiten. Ich wünsche dir eine ruhige Nacht und einen erholsamen Schlaf.
Transkription
Willkommen zu dieser Meditation.
Für einen guten Schlaf.
Hast dich bequem hingelegt.
Und schließt sanft deine Augen.
Es gibt jetzt nichts mehr zu tun.
Nichts mehr zu erledigen.
Nichts mehr zu erreichen.
Dieser Tag darf langsam zu Ende gehen.
Spüre,
Wie dein Körper von der Unterlage getragen wird.
Muss nichts halten.
Du musst nichts kontrollieren.
Mit jeder Ausatmung darfst du ein wenig mehr loslassen.
Nimm einen ruhigen Atemzug durch die Nase ein.
Langsam wieder aus.
Noch einmal tief einatmen.
Und vollständig aus.
Lass deinen Atem nun ganz natürlich fließen.
Ohne ihn zu verändern.
Er kommt und er geht.
Wie Wellen auf dem Meer.
Und dann lenke deine Aufmerksamkeit zu den Füßen.
Spüre ihre Schwere.
Vielleicht bemerkst du Wärme.
Vielleicht kühler?
Vielleicht gar nichts.
Alles ist vollkommen in Ordnung.
Mit der nächsten Ausatmung dürfen deine Füße vollkommen entspannen.
Die Entspannung breitet sich langsam in deinen Unterschenkeln aus.
Wahnsinn.
Schienbeine.
Knochen.
Jeder Muskel darf weicher werden.
Nun entspannen sich deine Knie.
Deine Oberschenkel.
Die Hüften.
Vielleicht sinkt dein Becken noch ein wenig tiefer in die Matratze.
Du spürst,
Wie du getragen bist.
Lass deinen Bauch ganz weich werden.
Du musst sie nicht halten.
Mit jeder Einatmung hebt er sich sanft.
Mit jeder Ausatmung sinkt er wieder zurück.
Ganz natürlich.
Entspanne den unteren Rücken.
Den mittleren Rücken.
Den oberen Rücken.
Stell dir vor,
Jede Ausatmung nimmt Spannung mit sich.
Immer mehr.
Immativa.
Nun wird dein Brustkorb weich.
Das Herz darf zur Ruhe kommen.
Du musst heute niemand mehr sein.
Du musst heute nichts beweisen.
Für diesen Moment genügt es vollkommen,
Einfach da zu sein.
Spüre beide Hände.
Die Finger.
Die Handflächen.
Die Unterarme.
Die Oberarme.
Die Schultern.
Lass die Schultern schwer werden.
Als würden sie langsam schwelzen.
Jetzt entspannt sich dein Nacken.
Der Hals.
Der Kiefer.
Löse die Zunge vom Gaumen.
Dass die Lippen weich werden.
Die Wangen.
Die Augenlider.
Die Stirn.
Den Raum zwischen den Augenbrauen.
Gesamte Kopfhaut.
Der ganze Körper ist tief entspannt.
Stell dir nun vor,
Du liegst auf einer weichen Wiese.
In einer warmen Sommernacht.
Über dir ein weiter Sternenhimmel.
Die Luft ist angenehm.
Still.
KABARU Jeder Atemzug verbindet dich mehr mit dieser Ruhe.
Vielleicht hörst du in der Ferne den Wind.
Oder das sanfte Rascheln der Blätter.
Alles ist friedlich.
Du bist sicher.
Du bist getragen.
Während du dort liegst.
Beginnt der Himmel langsam heller zu werden.
Nicht vom Magen.
Sondern von einem sanften silbernen Mondlicht.
Dieses Licht fällt ganz behutsam auf deinen Körper.
Es erinnert deinen Körper daran.
Loszulassen.
Das Licht fließt durch deinen Kopf.
In den Nacken.
Durch die Schultern.
In die Arme.
Bis in jede Fingerspitze.
Fließt weiter durch Brust und Herz.
Durch den Bauch.
Das Becken.
Die Beine.
Bis in deine Zehenspitzen.
Der ganze Körper rot in einem stillen,
Sanften Licht.
Vielleicht tauchen Gedanken auf.
Du musst ihnen nicht folgen.
Stell dir vor,
Jeder Gedanke ist wie eine Wolke.
Sie erscheint.
Sie zieht weiter.
Auch der Himmel dahinter bleibt immer weit und ruhig.
Dieser ruhige Himmel bist du.
Mit jedem Atemzug singst du etwas tiefer.
Tiefer in den Untergrund.
Tiefer in die Ruhe.
Tiefer in die Stille.
Nichts hält dich mehr fest.
Du sagst dir gedanklich die Worte.
Ich bin sicher.
Ich darf loslassen.
Ich vertraue der Nacht.
Ich ruhe.
Und während dein Körper immer tiefer entspannt.
Schaffst du ganz sanft in einen erholsamen Traum.
Schlaf hin��ber gleiten.
Gute Nacht.
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