
Mindful Bites - Wer weiß, was morgen ist. Wie du das Beste aus heute herausholen kannst.
Morgen morgen, nur nicht heute... den Spruch kennst du bestimmt. Aber was ist, wenn es Morgen so nicht mehr geben wird? Was ist, wenn auf einmal alles anders ist? Es gibt Dinge im Leben, die solltest du einfach nicht aufschieben. Und da muss nicht erst ein Schicksalsschlag um die Ecke kommen, damit du das kapierst. Diese Folge ist ein dringlicher Appell an dich.
Transkription
Du hörst Mind for Minutes mit mir,
Daniela Barchasch,
Der Gründerin von Evakuera Coaching und des Mind for Members Clubs.
Jede Woche spreche ich mit dir darüber,
Wie du dein Leben grundlegend bewusster positiv gestalten kannst,
Auch wenn die Umstände und Vorbedingungen nicht unbedingt so prickelnd sind.
Und das Ganze machen wir auf der Basis von Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und Achtsamkeit und der buddhistischen Psychologie.
Wie kannst du also ein glückliches Leben leben?
Denn das ist meiner Meinung nach überhaupt kein Zufall.
Und du kannst das auch.
Und ich bin hier,
Um dir das zu zeigen.
Hallo,
Hier ist Dani.
Und heute habe ich für dich eine neue Folge von Mindful Bytes vorbereitet.
Und zwar aus dem Grund,
Weil ich gestern eine E-Mail bekommen habe,
Noch ziemlich spät,
Eine E-Mail von Manuela.
Und diese E-Mail hat dazu geführt,
Dass ich unmittelbar danach meinen Computer ausgemacht habe und ins Bett gegangen bin,
Zu meiner Familie,
Zu meiner Tochter und einfach,
Ja,
Den Moment wieder mehr genossen habe und mich mehr darauf fokussiert habe,
Was ich alles habe und nicht,
Was noch alles vor mir liegt.
Und deswegen kommt diese Folge oder diese Podcast-Folge etwas später als sonst,
Weil ich einfach die Priorität ein bisschen anders gestern gesetzt habe.
Nichtsdestotrotz möchte ich dir gerne heute etwas mitgeben,
Was mehr mit Wissen zu tun hatte als mit Praxis,
Was allerdings natürlich auch eine Umsetzung in deinem Leben braucht,
Weil das nur zu wissen ändert nichts.
Manuela hat mir gestern Abend geschrieben oder hat mir von ihrem Leben erzählt,
Ihrer Leukämie-Erkrankung,
Sie ist momentan in Reha,
Und wie sie sonst Dinge in ihrem Leben erfahren hat,
Wie ihre Schwangerschaften,
Die einfach nicht optimal gelaufen sind.
Nicht optimal gelaufen ist da wahrscheinlich noch sehr schön formuliert,
Auf eine Art gelaufen,
Die sie eben damit konfrontiert hat,
Dass das Leben endlich ist.
Dass das Leben nicht nur endlich ist,
Sondern eben auch unsere Lebensqualität und das Gefühl von Zufriedenheit.
Denn wir alle begegnen früher oder später diesen Situationen und Momenten im Leben,
In denen wir sehen,
Dass es eben kein Film ist,
Dass es kein Disney-Märchen ist und dass es eben Emotionen bereithält für uns,
Von denen wir denken,
Wir können sie überhaupt nicht tragen,
Wir können sie überhaupt nicht händeln.
Vorweg,
Ich habe gerade zu dieser Folge,
Weil sie mir so wichtig ist,
Ein kleines Freebie für dich erstellt,
Einen kleinen Planer.
Und zwar,
Ich habe ihn Better-Life-Planner genannt,
Den kannst du dir sehr,
Sehr gerne runterladen.
Der zeigt dir nochmal Schritt für Schritt auf eine sehr anschauliche Art und Weise,
Was du umsetzen musst,
Nicht nur was du wissen musst,
Sondern was du umsetzen musst,
Um dein Lebensqualität einfach zu verbessern,
Damit es dir besser geht,
Damit du ein besseres Leben hast,
Ein nahezu perfektes Leben,
Unabhängig von äußeren Umständen,
Weil wir wissen einfach nicht,
Was morgen ist.
Und ich möchte dir gar nicht ein schlechtes Gewissen machen,
Beziehungsweise dir die Zukunft schwarzmalen,
Um dir eben zu zeigen,
Dass du den Moment mehr genießen sollst.
Das ist auch nicht meine Absicht.
Ich möchte dir ein klein wenig einen Einblick in meine Welt liefern,
Beziehungsweise in Menschen wie mich oder eben auch Manuela,
Die Dinge erlebt haben,
Die äußerst unschön sind und die eben nicht in Zukunft sich ein Leben ausmalen können,
Wie es denn am besten ist und wie es eben unproblematisch ist.
Denn es gibt doch das ein oder andere Leben,
Das ist mit Problemen durchzogen.
Und da ich ja für Lufthansa mal gearbeitet habe und weiß,
Dass Probleme oder das Wort schon ein Problem für sich ist,
Möchte ich lieber sagen,
Es gibt Leben,
Die sind herausfordernder als andere.
Als meine Tochter vor zwei Jahren,
Mittlerweile zweieinhalb Jahren geboren wurde,
Sind wir in diesen Albtraum reingerissen worden von,
Ja,
Wer weiß,
Was morgen ist.
Wir wussten nicht,
Wird sie am nächsten Tag noch da sein?
Wir wussten nicht,
Wie sieht unser Leben in einer Woche aus?
Wir wussten nicht,
Wie sieht unser Leben in einem Jahr aus?
Und selbst als wir uns an gewissen Dingen festgehalten haben und gedacht haben,
Okay,
Positiv denken,
Clara hat die Probleme,
Nämlich Fehlbildungen auf organischer Ebene,
Aber dafür hat sie keine Probleme mit ihrer Atmung,
Mussten wir nach einer gewissen Weile feststellen und das war eben wie ein Schlag ins Gesicht,
Weil wir uns so sehr daran festgehalten haben,
Nee,
Nee,
Nee,
Clara atmet gut,
Dass das eben nicht der Fall ist und dass Claras Atmung etwas sein wird,
Was uns einfach noch an den Rand von dem treiben wird,
Von dem wir denken,
Wir können es psychisch aushalten.
Was machst du oder wie baust du dein Leben auf?
Welche Nebeneffekte hat das,
Wenn du immer wieder mit solchen Situationen konfrontiert wirst,
Dein Kind könnte sterben,
Wenn du denkst,
Du könntest sterben?
Und ich bin keine,
Die sagt,
Okay,
Sieh das doch positiv,
Ja,
Das finde ich sogar anmaßend,
Dass jemand zu sagen,
Der einer sehr belastenden Situation ausgesetzt ist,
Ihn so ein bisschen auf diesen spirituellen Trip zu bringen,
Auf diesen Kalenderspruchweg,
Ja,
Aber schau doch auf das Positive,
Beziehungsweise alles wird gut,
Beziehungsweise es kommt ja darauf an,
Was du daraus machst.
Das kann sogar teilweise sehr herablassend sein.
Doch was ich eben dir jetzt zeigen möchte,
Und da ist es so egal,
Ob du gesund bist,
Ein tolles Leben hast oder nicht,
Was ich dir jetzt zeigen möchte ist,
Was du in dein Leben tagtäglich,
Regelmäßig integrieren musst,
Dass du einfach ein sehr viel besseres Leben hast,
Dass du jeden Tag deines Lebens sagen kannst,
Okay,
Dieses Leben,
Diese Momente sind gut und es ist perfekt,
So wie es gerade ist,
Mit all seinen Einschränkungen,
Obwohl ich nicht weiß,
Was morgen ist,
Was morgen passieren wird.
Die Krankheit meiner Tochter hat mich eine Menge gelernt und sie hat mir ganz,
Ganz viel gezeigt.
Und eines der großen Dinge,
Die ich durch sie lernen durfte,
Also durch die Krankheit und meine Tochter ist,
Dass ich mehr auf meine eigenen Grenzen und meine eigenen Bedürfnisse schauen muss.
Manuela hat mir auch in ihrer E-Mail geschrieben,
Dass sie das ganz,
Ganz lange vernachlässigt hat,
Dass sie viel für den Job gelebt hat,
Für ihre Kinder und für ihren Mann,
Aber nicht für sich.
Und jetzt bereut sie das,
Jetzt bekommt sie die Quittung dafür.
Und bei mir war das auch so,
Ich habe einen Großteil meines Lebens für andere Menschen gelebt,
Weil ich eben zum einen tatsächlich auch,
Wenn ich für jemand anderen was getan habe,
Das hat mir auch Positives gegeben,
Aber es war auch so,
Dass ich natürlich so eine Persönlichkeit aufgebaut habe,
Durch meine Kindheit eben,
Die liebenswert sein musste.
Und liebenswert war man dann,
Wenn man eben für andere Menschen etwas getan hat,
Wenn man anderen Menschen nicht zurückgewiesen hat,
Eben keine Grenzen gesetzt hat.
Und das hat sich mittlerweile bei mir massiv verändert,
Weil ich weiß,
Wenn ich jetzt nicht die Grenze setze,
Dann habe ich keine Energie für mich und keine Energie für meine Tochter und die Krankheit,
Wenn sie eben wieder mehr zuschlägt,
Als sie es momentan tut.
Was heißt bei mir zum Beispiel Grenzen setzen?
Also erstmal,
Wir alle müssen mehr unsere Bedürfnisse spüren lernen,
Weil unsere Bedürfnisse mit unseren Grenzen zusammenhängen.
Und dann müssen wir natürlich im nächsten Schritt auch uns wagen,
Nein zu sagen und diese Grenzen einzufordern.
Das ist nochmal was ganz,
Ganz anderes,
Weil es ist nochmal ein Stück weit herausfordernder.
Aber Schritt 1 ist zu spüren,
Was ist denn überhaupt dein eigenes Bedürfnis?
Und als großes Beispiel habe ich,
Dass ich und meine Familie,
Meine Kernfamilie vorgehen und Verwandten und Verwandtenbesuch hinten angestellt wird.
Für uns ist Verwandtenbesuch sehr,
Sehr anstrengend.
Ich hatte gerade erst am Wochenende quasi Familie meines Mannes da und das laugt uns einfach aus.
Und da setzt tatsächlich eine Grenze von mir an.
Natürlich kann ich das nicht regelmäßig einfordern,
Ich kann nicht sagen,
Okay,
Da kommt niemand,
Weil ich dann ja auch meiner Tochter etwas nehme,
Ja und meinem Mann was nehme.
Doch ich kann an einem gewissen Punkt sagen und mein Mann möchte das übrigens auch,
Nein,
Das reicht jetzt.
Die Anzahl der Tage reicht,
Die Anzahl der Besuche im Jahr reicht,
Alles darüber hinaus wird mir zu viel.
Also für ein besseres Leben brauchst du es,
Bedürfnisse zu erspüren und diese auch einzufordern.
Das war Nummer 1.
Nummer 2 ist Dankbarkeit.
Dankbarkeit ist ein urbuddhistisches Prinzip und das kam automatisch.
Dankbarkeit für die Momente,
In denen wir gerade drin sind.
Zum Beispiel war ich dafür dankbar,
Wenn wir einen Tag nicht in die Klinik mussten.
Ich war dafür dankbar für jede Situation,
In der es funktioniert hat,
Weil eine Menge Situationen in unserem Leben,
In unserem Alltag,
In der Klinik einfach nicht reibungslos abliefen.
Ich war extrem dankbar dafür,
Dass ich Clara stillen konnte,
Für diese Bindung,
Die ich zu Clara hatte,
Aufbauen konnte und auch immer noch habe.
Ich bin dankbar für die Menschen,
Die uns begleitet haben in dieser Zeit,
Für dieses Mitgefühl und auch die Unterstützung,
Die wir erfahren durften.
Ich bin dankbar dafür,
Dass mein Mann und ich eine gute Basis haben,
Die nicht selbstverständlich dafür ist,
Gerade nicht mit einem kranken Kind,
Wo doch jeder andere Bedürfnisse hat.
Dankbarkeit in deinem Leben brauchst du nicht nur,
Wenn du krank bist oder ein krankes Kind hast oder anderen Herausforderungen begegnest.
Dankbarkeit in deinem Leben tagtäglich verändert die Sicht auf dein Leben und gibt dir ein besseres Lebensgefühl.
Also ist als zweiten Punkt Dankbarkeitpraxis so,
So wichtig.
Und der dritte ist,
Lebe dein Leben,
Solange du es leben kannst.
Du weißt nicht,
Was morgen ist,
Was ich damit meine.
Es gibt zum Beispiel diese Bucket-List-Challenge,
Heißt sie glaube ich im Amerikanischen.
Was dahinter steckt ist,
Es gibt Dinge im Leben,
Die ich unbedingt gerne machen möchte.
Und ich möchte es aber noch ein bisschen weiter,
Ja ein bisschen weiter ausweiten.
Es gibt Dinge im Leben,
Die tun uns einfach wahnsinnig gut und von denen müssen wir mehr machen.
Und hier ist es sinnvoll,
Mal ganz genau zu schauen,
Was tut dir denn gut,
Was brauchst du denn?
Bei mir war es so,
Letzte Woche,
Auch viel Arbeit,
Ich habe das Webinar Innere Stärke vorbereitet,
Dass ich einen Tag gesagt habe,
Das Wetter ist schön draußen,
Ich möchte mich mit meinem besten Freund treffen,
So dass ich morgens angerufen habe,
Hast du Lust,
Er wohnt 200 Kilometer weit entfernt von hier und wir haben uns auf der Hälfte getroffen und sind an diesem Tag einfach spazieren gewesen,
Haben irgendwo was gegessen und hatten einfach einen total schönen Tag.
Doch was ist es denn mehr,
Was brauchst du in deinem Leben,
Was dir ein gutes Gefühl gibt,
Was du tagtäglich oder auf eine regelmäßige Art und Weise hier unterbringen solltest?
Bei mir ist es gutes Essen,
Bei mir sind es Freunde,
Bei mir ist es meine Familie,
Bei mir ist es abends ins Bett zu gehen und den Luxus genießen zu dürfen,
Ein Familienbett zu haben und auch einfach dahinterstehen zu können,
Zu sagen,
Okay,
Meine Tochter ab nachts jederzeit wachzunehmen und zu spüren.
Und dann sind natürlich diese kleinen Dinge wichtig,
Doch auch die größeren Wünsche.
Ich erinnere mich,
Dass ich vor ein paar Jahren auch wieder mit meinem besten Freund in den USA war und eigentlich waren wir schon durch mit Nationalparks,
Wir haben so viele gesehen,
Doch an diesem Tag war Veterans Day,
Sprich alle Parks waren offen und da dachten wir uns,
Okay,
Dann fahren wir da hin,
Wir mussten sowieso dran vorbeifahren,
Wir waren dann in den Canyonlets und ich hatte den entspanntesten und ruhigsten Tag meines Lebens,
Weil es war so ungeplant und wir sind einen kleinen Weg gelaufen und es war so gut wie nichts los und haben uns dann da an so einen Aufsichtspunkt gesetzt und über diese Canyonlandschaft drüber geschaut und es war so unheimlich leise,
So unheimlich beruhigend und es hat mich so geerdet und es war so ein toller Moment,
Dass ich mir denke,
So etwas hätte ich gerne irgendwann mal wieder.
Das ist jetzt etwas,
Was wahrscheinlich eher später passieren wird als früher.
Was ist es denn für Dich,
Was brauchst Du für Dich?
Was brauchst Du für Dich,
Um ein besseres Leben zu führen?
Setze Grenzen,
Fang an,
Mehr Dankbarkeit in Deinem Leben zu etablieren und unternehme Dinge bzw.
Setze Dinge um auf einer täglichen Basis,
Auf einer regelmäßigen Basis,
Die Dir Lebensqualität geben.
Denn wer weiß,
Was morgen ist und wer weiß,
Ob Du nicht an einen Punkt kommst in Deinem Leben,
Vielleicht bist Du auch schon an diesem Punkt,
Wo Du Dir denkst,
Wow,
So viel Lebensqualität habe ich gar nicht.
Wo Du zurückschaust und einiges einfach nur bereust bzw.
Vielleicht sogar als Verschwendung ansiehst.
Vielleicht kommst Du an diesen Punkt in Deinem Leben,
Wo Du denkst,
Es wäre schön,
Wenn alles anders gelaufen wäre.
An einem Punkt in Deinem Leben,
Wo Du die Energie brauchst,
Die Du aufbaust,
Wenn Du ein Leben lebst,
Das Du wirklich liebst,
Das Du wirklich genießen kannst.
Und vielleicht kommst Du nicht an den Punkt in Deinem Leben,
Wunderbar,
Vielleicht läuft Dein Leben ziemlich reibungslos oder nur mit ein bisschen Reibung,
Dann wird das Dir eine Menge Lebensqualität schenken.
Weniger passiv das Leben leben,
Sondern aktiv es so in die Hand nehmen,
Dass Du morgens aufstehst und denkst,
Ja,
Das ist mein Leben und ich genieße es einfach nur.
Wenn Du also nicht nur Wissen haben möchtest,
Sondern auch die Umsetzung,
Dann lade Dir diesen Better-Life-Planner von mir runter,
Du findest ihn in den Shownotes und dann ändere noch heute etwas.
Es lohnt sich.
Danke,
Dass Du mir zugehört hast heute und Deine so wertvolle Zeit mit mir verbracht hast.
Bis bald.
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