
Bindungsmuster? Bindungstrauma? #5 Martinas Harmoniestreben
Martinas Geschichte: Wenn Harmonie schon immer wichtiger war als du selbst. Von außen lief bei Martina alles. Job, Familie, Freundschaften. Nichts, worüber man sich hätte Sorgen machen müssen. Und trotzdem war da diese Sehnsucht und auch Schmerz, die sie viel zu lange übergangen hatte. In dieser Folge nehme ich dich mit in eine echte Fallstudie aus meiner Arbeit, anonymisiert, aber real. Wie sich ein Muster über Jahrzehnte in drei völlig unterschiedlichen Lebensbereichen zeigt, das je älter wir werden, immer mehr zum Problem wird. Und was sich verändert hat, als Martina angefangen hat, genauer hinzuschauen. Das erwartet dich in dieser Folge: > Wie sich ein einziges Muster gleichzeitig im Job, in der Partnerschaft und in einer engen Freundschaft zeigen kann > Warum Harmonie manchmal teurer ist, als man denkt > Ein konkreter Einblick, wie die Arbeit mit dem eigenen Körper dabei tatsächlich aussieht > Die ersten kleinen Veränderungen, die bei Martina alles ins Rollen gebracht haben
Transkription
Du hörst Mindful Minutes mit mir,
Daniela Barchasch,
Der Gründerin von Evakuora.
Jede Woche spreche ich mit dir darüber,
Wie du dein Leben bewusster und glücklicher gestalten kannst.
Wie schaffen wir es,
Uns von alten belastenden Prägungen,
Gefühlsmustern,
Verletzungen und Glaubenssätzen zu befreien?
Das Ganze machen wir auf der Basis von Mindful Way.
Das ist Persönlichkeitsentwicklung basierend auf therapeutischen Elementen,
Coaching-Tools und Körperarbeit.
Lass uns ein glückliches Leben leben,
Denn das ist meiner Meinung nach kein Zufall.
Und du kannst das auch.
Und ich bin hier,
Um dir das zu zeigen.
Hallo ihr Lieben,
Bevor es losgeht nochmal ein ganz kleiner Blick darauf,
Womit beschäftigen wir uns eigentlich gerade.
Wir sind in unserer Bindungsreihe und was wir uns ganz intensiv angeschaut haben in den letzten Folgen ist,
Was wir im Inneren tun müssen,
Um hier eine Bindungsfähigkeit aufzubauen.
Und dann wollen wir aber natürlich auch schauen,
Das haben wir in der letzten Folge gemacht,
Was müssen wir im Äußeren tun,
Denn beides zusammen ergibt meine Beziehungsfähigkeit,
Meine Bindungskompetenz.
In den letzten Wochen haben wir uns die Bausteine einzeln angeschaut.
Wir haben uns angeschaut,
Welche Anteile es gibt,
Ja.
Drei große haben wir identifiziert.
Wir haben uns angeschaut,
Woher sie kommen.
Wir haben gesehen,
Warum wir so viel verstehen können über Bindungsmuster,
Aber eben das alleine nicht reicht,
Damit sich auch wirklich etwas verändert.
Und wir haben uns auch angeguckt,
Wie kann ich dann überhaupt,
Wenn ich dann im Inneren mit mir gearbeitet habe,
Wie kann ich ins Äußere gehen?
Und da gibt es das Thema Bedürfnisse,
Das Artikulieren,
Das auch in Gespräche reingehen,
In denen es vielleicht einen Konflikt gibt,
Also die nicht so einfach sind,
Wo nicht mein Gegenüber auf einmal sagt,
Ja cool,
Du weißt jetzt endlich,
Was du brauchst,
Ich werde dir dabei helfen,
Dich dabei unterstützen,
Diesen Weg zu gehen zu einem erfüllten Leben.
Nein,
Das passiert ja in der Regel im Äußeren nicht.
Also mit einigen schon,
Aber mit anderen eben nicht.
Gerade wenn wir viele Menschen um uns herum platziert haben,
Die es gewohnt sind,
Dass es gar nicht uns und unsere Bedürfnisse geht und unsere Gefühle geht,
Weil wir uns immer rausgenommen haben.
Okay,
Lange Rede,
Kurzer Sinn,
Heute möchte ich das alles für dich zusammensetzen,
Nämlich in einer Geschichte,
Die genau zeigt,
Wie sich das denn im echten Leben anfühlt,
Wenn wir anfangen daran zu arbeiten und wie die Arbeit denn auch tatsächlich aussieht,
Nicht nur in der Theorie.
Und ich erzähle dir heute von einer Klientin,
Das darf ich auch,
Dennoch nennen wir sie Martina,
Das ist für mich Ganz wichtig,
Auch alle Testimonials,
Die ihr bei uns eben auch auf den Seiten seht,
Die sind anonym,
Also die Namen stimmen nicht,
Ja,
Die Geschichten stimmen schon.
Und Martina ist Mitte 40 und ihre Kinder werden gerade selbstständiger.
Und das bedeutet auch,
Dass sie sie nicht mehr in dem Maß brauchen,
Wie sie das all die Jahre gewohnt war.
Und genau das reißt bei ihr etwas auf,
Das schon immer da war,
Aber immer gut überdeckt war.
Genau,
Guckt sie dahin und das tut weh.
Nicht erfüllt im Leben.
Manchmal gab es Tage,
An denen ging tatsächlich auch einfach gar nichts mehr,
An denen war sie sich selbst fremd,
An denen sie sich auch immer wieder fragte,
Warum fühlt sie sich denn so niedergeschlagen,
Ohne dass tatsächlich etwas Schlimmes passiert war.
Was sie damals,
Als wir angefangen haben miteinander zu arbeiten,
Eben noch nicht wusste,
Ist,
Dass diese Lehre daher kam,
Dass sie ihre eigenen Bedürfnisse seit Jahrzehnten praktisch nicht in den Vordergrund gestellt hatte,
Beziehungsweise die auch überhaupt nicht vorkamen.
Und Bedürfnisse hier sprechen wir nicht nur von,
Was Kinder oft wollen,
Oh ich will Schokolade zum Frühstück,
Sondern hier geht es wirklich um die psychischen Grundbedürfnisse.
Und wenn du dich mit Bedürfnissen noch nicht auskennst und weißt,
Warum die überhaupt so wichtig sind,
Dann bist du in diesem Podcast sehr,
Sehr richtig,
Denn wir sprechen hier sehr,
Sehr oft darüber.
Also zu ihren Bedürfnissen zurück.
Zum einen können wir sagen,
Andere haben sie nicht erfüllt.
Aber eben sie auch nicht,
Weil sie sich selbst selbst nie erlaubt hat,
Diese Bedürfnisse überhaupt zu haben bzw.
Zu spüren.
Und irgendwo darunter lag tief eine Sehnsucht bei ihr nach einem ganz anderen Leben.
Und das hat sie überall gespürt.
In ihrem Job,
Der nicht mehr gepasst hat,
In ihrer Partnerschaft,
Die kritisch war,
In ihrem Freundeskreis,
In dem sie sich nicht gesehen gefühlt hat.
Sie hatte aber natürlich für dieses neue Leben gar keinen Plan,
Sondern eher so ein leises Gefühl für ihr jetziges Leben.
Das kann hier doch noch nicht alles gewesen sein.
Was hat ihr damals besonders wehgetan?
Hat sie,
Statt weniger zu tun,
Jetzt wo mehr Zeit da wäre,
Einfach noch mehr übernommen.
Sie hat sich auf Projekte gestürzt,
Die niemand sonst wollte,
Hat auch viel Anerkennung dafür bekommen.
Sie hat Vertretungen gemacht,
Ja,
Sie hat eine unbezahlte Mehrarbeit geleistet und das nicht mal aus dem Ehrgeiz heraus,
Weil sie irgendwas erreichen wollte im Job,
Sondern weil das Gefühl,
Gebraucht zu werden,
Dorther kam,
Wo es einfach zu Hause gerade weggebrochen ist.
In ihrer Partnerschaft hat sie über die Jahre den gesamten mentalen Haushalt,
Nennen wir den mal ja,
Allein getragen.
Aber das eigentliche Problem war nicht,
Dass sie alles trug.
Es war,
Dass sie es nie gesagt hat.
Sie hat nie irgendwie mitgeteilt,
Was denn gerade wirklich in ihr vor sich geht.
Wenn sie überfordert war,
Hat sie es einfach runtergeschluckt,
Statt es anzusprechen.
Aus der alten Angst heraus,
Dass ein Beschweren über ihre Situation zu Streit führt und Streit zu Distanz.
Denn genau das hat sie in ihrer Kindheit erlebt.
Konflikte,
Ihre eigenen Gefühle,
Ihre eigenen Bedürfnisse sind nicht gut.
Bedürfnisse und Gefühle führen zu Konflikten,
Führt wiederum zur Distanz des Anderen.
Und Bindung ist etwas,
Was wir so dringend brauchen und jedes Kind möchte Bindung sicherstellen.
Über die Jahre ist daraus ein stiller Groll entstanden.
Kennst du vielleicht auch,
Ja,
Wenn du was nicht aussprichst.
Und das hat sie ganz lange nicht als Groll erkannt,
Sondern nur als eine gewisse Müdigkeit.
Und sie hat sich selbst auch noch kritisiert,
Weil sie sich fragte,
Wieso kann ich denn nicht einfach mal dankbar sein?
Und wenn sie dann mal was für sich haben wollte,
Einen Abend allein,
Ein eigenes Hobby,
Dann hat sie sich das meistens schon im Kopf selbst vorher ausgeredet,
Bevor es überhaupt zur Sprache kam und sie sich diesen so wichtigen Raum genommen hat.
Das heißt,
Ganz klassisch,
Sie und ihr Mann lebten nebeneinander her,
Ohne dass es je wirklich einen Streit dazu gegeben hätte.
Es gab keine Dramen,
Sondern es gab nur eine langsam gewachsene Distanz.
Und bei ihrer langjährigen Freundin war es genauso.
Ja,
Martina war immer diejenige,
Die sich kümmert,
Die nachfragt,
Die da ist.
Und als sie selbst einmal was gebraucht hätte,
In einer schwierigen Zeit,
Hat sie nicht einmal geschafft,
Es auszusprechen.
Als wir dann gemeinsam geschaut haben,
Woher das kommt,
Wurde ganz schnell klar,
Martina ist zutiefst harmoniebedürftig.
Als Kind hat sie gelernt,
Dass ein Konflikt die Bindung gefährdet und dass schon alleine,
Wenn sie sich mitteilt und sagt,
Sie braucht etwas,
Das zu einem Konflikt geführt hat,
Also war für sie klar,
Lieber harmonisch bleiben,
Auch wenn es sie selbst gekostet hat.
Bedeutet natürlich,
Das Kind versteht das in diesem Moment gar nicht,
Sondern es geht einfach den einfacheren Weg der Bindung sichern.
Und das genau,
Dieses Muster,
Zieht sich durch alle drei Bereiche,
Durch Job,
Partnerschaft und Freundschaft.
Konflikt fühlt sich gefährlicher an als diese eigene Erschöpfung,
Die sie immer mehr gespürt hat,
Aber ehrlicherweise schon ganz,
Ganz lange wahrgenommen hat.
Wie haben wir nun also daran gearbeitet?
Und jetzt will ich dir erstmal zeigen,
Wie das eben konkret aussieht,
Was in den ganzen letzten Wochen einfach nur als Idee oder Theorie im Raum stand,
Weil genau das ist der Teil,
Der eben oft in Gesprächen zu kurz kommt.
Wir haben nicht damit angefangen,
Über ihre Kindheit zu reden,
Sondern wir haben angefangen,
Etwas im Jetzt zu gestalten.
Wären wir gleich in die Kindheit reingegangen,
Bedeutet das,
Dass wir uns oft ausgeliefert fühlen,
Aber weil wir traumasensibel arbeiten,
Machen wir das auf gar keinen Fall.
Das heißt,
Wir haben angefangen,
Dass Martina lernt,
Den Moment in ihrem eigenen Körper zu erkennen,
In dem ihre alten Muster übernehmen.
Ich arbeite grundsätzlich körperorientiert,
Das wisst ihr,
Weil nur das wirklich etwas verändern kann.
Das heißt,
Wir haben gemeinsam zum Beispiel in Situationen aus ihrem Alltag nochmal reingeschaut,
Die noch einmal aufgerufen.
Einen Moment im Job,
Ja,
In dem sie schon wieder Ja gesagt hat,
Obwohl sie eigentlich innerlich Nein gefühlt hatte,
Auch wenn das Nein noch nicht in ihrem Kopf angekommen ist.
War und dann eben geschaut,
Was passiert in deinem Körper genau in diesem Moment und hier eine Selbstwirksamkeit zurückgeholt.
Bei Martina war es ganz oft eben dieses Zusammenziehen im Bauch und fast zeitgleich mit einem Reflex,
In dem sich der Kiefer richtig angespannt hat.
Und dieser Kiefer und die Anspannung hat dazu geführt,
Dass sie einfach gelächelt hat.
Lächeln und weitermachen.
Und das ist alles passiert,
Bevor ihr Kopf überhaupt registriert hatte,
Dass sie gerade wieder über ihre eigene Grenze gegangen ist.
Und diese Momente bewusst zu spüren,
Ja,
Ohne sie sofort wegzudrücken oder zu bewerten,
Das ist mit der erste Schritt,
Ja,
Nicht um diesen Moment jetzt zu verhindern.
Dafür war es ja in diesem Moment schon zu spät,
Sondern ihn überhaupt erstmal wahrzunehmen und zu erkennen,
Was ist denn ihr Körpermuster,
Weil wir da ansetzen können.
Themen von ihr.
Und danach sind wir rein in den Prozess gegangen und haben geschaut,
Und da gibt es ganz tolle Techniken für,
Wie können wir in diesem Moment einen Raum schaffen,
Und selbst wenn es nur eine Sekunde ist,
Durch Atmung,
Durch irgendeine Art Bewegung,
Durch einen Anker,
Den wir vorgeübt haben,
Der ihr geholfen hat,
Aus diesem Automatismus auszusteigen,
Bevor wir eben reflexhaft wieder in unser altes Muster gehen.
Nichts vormachen.
Das ist keine einmalige Übung,
Sondern das ist eine Wiederholung.
Über Wochen,
In kleinen Alltagsmomenten.
Nicht nur in unseren gemeinsamen Sitzungen,
Denn,
Das ist ganz wichtig,
Das ist auch immer in meiner Arbeit so,
Die Arbeit geht darüber hinaus.
Unsere Sitzung ist ein Teil und der Rest ist eben das,
Was sie im Alltag umsetzen kann mit meiner Unterstützung.
Und damit wird dieser innere Raum zuverlässiger.
Und wir wissen,
Er ist zuverlässiger da.
Und dann erst können wir auch mit dem zweiten Teil beginnen.
Der erste Teil ist meine Arbeit im Inneren.
Der zweite Teil ist,
Wir gehen nach draußen und verändern dort etwas.
Ganz oft haben wir die Worte nicht.
Deswegen müssen wir auch hier daran arbeiten.
Das heißt,
Wir haben das nicht nur einfach besprochen.
Wir haben konkret geübt.
Sie hat konkrete Sätze an die Hand bekommen.
Sie hat Dinge laut ausgesprochen,
Ja,
In einem geschützten Rahmen,
Bevor sie es eben im echten Leben ausprobieren konnte.
Das heißt,
Sie hat sich Gedanken darüber gemacht.
Was ist ihr Gefühl?
Was ist ihr Bedürfnis?
Was möchte sie überhaupt erreichen?
All das ist etwas,
Was in unsere Kommunikation mit reingehört.
In eine achtsame Kommunikation.
Untertitel der Amara.
Org-Community Und wir haben uns sowas angeguckt,
Wie fühlt sich das überhaupt in ihrem Körper an?
Sowas wie ihrer Kollegin zu sagen,
Nee,
Diesmal übernimmst du das bitte.
Wie fühlt sich das an,
Das einfach nur zu sagen,
Ohne gleich einen Rechtfertigungssatz hinterherzuschieben?
Oder aber auch,
Wie hält man Stille aus,
Die danach ansteht,
Ohne sie sofort wieder mit einer Entschuldigung zu füllen?
Bist du auch jemand,
Der Stille nicht aushalten kann?
Ich war das ganz,
Ganz lange.
Aber wenn wir uns und unsere Sicherheit in diesen Momenten zurück Körper holen oder unsere Sicherheit hier immer mehr praktizieren,
Dass wir ein Training sehen,
Dann kann sich etwas verändern.
Und das ist der Teil,
Den die wenigsten von uns erwarten.
Es geht gar nicht nur darum,
Die richtigen Worte zu finden.
Das hatte ich in meinen 20ern zu genügend Kommunikationstraining gelernt.
Sondern es geht darum,
Diese Angst auszuhalten,
Dieses Gefühlssystem drumherum,
Während wir diese Worte tatsächlich aussprechen.
In diesem echten Moment und nicht nur in der Theorie.
Und das ist die große Herausforderung,
Aber meisterbar.
Denn was ist dann mit ihr passiert?
Im Job hat sie zum ersten Mal tatsächlich eine zusätzliche Aufgabe abgelehnt,
Ohne sich zu erklären,
Zu rechtfertigen.
Und ich weiß,
Sich erklären,
Rechtfertigen ist ein Traumamuster,
Kenne ich auch von mir selbst,
Dürfen wir gerne daran arbeiten.
In der Partnerschaft hat sich zweierlei verändert.
Als zum Beispiel einmal ein Arzttermin für ihr Kind anstand,
Hat sie zum ersten Mal gesagt,
Diesmal übernimmst du das,
Statt es wieder immer selbst zu organisieren.
Kein Vorwurf,
Keine Erklärung,
Einfach eine Verschiebung.
Und das Eigentliche dahinter,
Sie hat zu ihrem Mann das erste Mal offen gesagt,
Dass sie sich seit Jahren allein fühlt mit dem,
Was sie trägt.
Das heißt,
Sie ist damit nochmal auf eine Meta-Ebene gegangen und oft kommunizieren wir in Beziehung nicht auf einer Meta-Ebene,
Sondern wir gehen in die Vorwürfe rein.
Wir sagen nicht mehr in der Selbstaufenbarung oder Selbstaussage,
Worum es eigentlich geht,
Sondern wir sind rein nur auf der Beziehungsebene.
Das heißt,
Sie hat ihm keinen Vorwurf gemacht,
Ja,
Da war auch eine Wut da,
Mit der haben wir auch gearbeitet,
Aber mit der Wut erreichen wir den anderen in dem Moment nicht.
Sondern sie hat es so gesagt,
Dass sie ihre Aussagen und ihre Gefühle und ihre Bedürfnisse so rüberbringen konnte,
Dass ihr Mann sie in dem Moment nicht nur versteht,
Sondern auch fühlt.
Und er war überrascht,
Weil es ihm nie so bewusst war,
Weil sie sich ja seit Jahren nicht mehr wirklich mitgeteilt haben.
Beziehungsentwicklung drin.
Und das hat eine ganz andere Dynamik,
Eine schöne Beziehung,
Eine sehr viel schönere Beziehung bei denen geschaffen,
Als wenn wir uns ständig zurücknehmen.
Denn es gibt uns die Chance gesehen,
Gehört und gefühlt zu werden.
Bedeutet,
Dass wir aneinander heranwachsen und sich ein echtes Bindungsgefühl zwischen uns entwickeln kann.
Was ist mit ihrer Freundin passiert?
Sie hat das erste Mal gesagt,
Dass sie gerade selbst etwas braucht.
Und ihre Freundin hatte dafür Verständnis,
Hat quasi den Raum dafür geöffnet,
Dass sie etwas brauchen kann.
Es kann natürlich sein,
Das kenne ich aus meiner Arbeit auch,
Dass ich bei meinem Gegenüber keine offenen Türen einrenne.
Aber genau das ist das,
Deswegen sind wir auf diesem Weg.
Ich kann das aushalten.
Und da gucken wir uns übrigens in der nächsten Podcast-Folge mehr zu an,
Ja?
Schwierige bis toxische Beziehungen.
Ich kann das halten,
Auch wenn der andere mir nicht das Okay-Gefühl und die Bestätigung gibt.
Brauchen wir übrigens ganz dringend,
Um ein freies und erfülltes und zufriedenes Leben zu führen.
Vorweggreifen.
Nächste Woche mehr dazu.
Viele Beziehungen mit reinnehmen können,
In unsere eigene Beziehung zu uns selbst,
In unseren Selbstwert mit reinnehmen können.
Das heißt,
Es ist so eine Blaupause dafür,
Was ich eigentlich machen muss,
Damit ich ein gutes und zufriedenes Leben habe.
Und genau das konnte sie immer weiter fühlen.
So,
Es ging also darum,
Dass wir geschaut haben,
Welche einzelnen Komponenten wir brauchen im Inneren,
Im Äußeren.
Und jetzt haben wir uns heute angeschaut,
Was das dann bedeutet für unseren eigenen Weg.
Beim nächsten Mal schauen wir uns an,
Was passiert,
Wenn wir auf Widerstände stoßen.
Es bleibt spannend.
Danke,
Dass du dir deine Zeit heute für mich genommen hast.
Bis zum nächsten Mal.
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