
liebevolle Gedanken (Schweizerdeutsch)
Nach dem Versuch im Jetzt anzukommen windest du dich dem Ort der liebevollen Güte und des Mitgefühls in dir und versuchst von diesem Ort aus liebevolle Gedanken dir selbst zu widmen, so wie anderen Lebewesen.
Transkription
Die Achtsamkeitspraxis zu den liebevollen Gedanken.
Nimm für dich achtsame Haltungen im Liegen,
Im Stehen,
Im Sitzen.
Schau,
Dass es dir so richtig bequem ist und dass du gleich präsent sein kannst.
Wenn es dich unterstützt,
Schliesse deine Augen.
Nimm für einen Moment das Hier-Sein wahr.
Vielleicht sind da noch viele Gedanken an das,
Was war oder an das,
Was kommt.
Versuche,
Mit ein paar tiefen Atemzügen hier anzukommen,
In diesem Moment.
Vielleicht kannst du etwas tiefer in den Stuhl oder in die Unterlage sinken.
Die Schulter etwas mehr lassen.
Lass die Muskulatur im Gesicht weich werden.
Warne,
Wie der Körper hier sitzt,
Liegt oder steht.
Schau,
Was das für eine Stimmung ist.
Der Fokus zum Atmen bringen.
Es kann dich unterstützen,
In das Hier und Jetzt zu kommen.
Du bringst deine ganze Konzentration auf den Atem,
Auf die Atembewegung.
Vielleicht beim Bauch zu halten und zu senken,
Beim Brustkorb.
Oder wie der Atem durch die Nase ein- und ausfliesst.
Wähle deinen Atemanker und verweile für einen Augenblick dort.
Ohne etwas an deinem Atem zu verändern.
Versuche,
Den Fokus zu deiner Herzregion zu bringen.
Sei dort,
Wo du das Gefühl hast,
Dass du sitzt,
Wo dein Mitgefühl,
Deine Liebe ist.
Dein Wohlwollen.
Was kommt dir dort entgegen?
Vielleicht an Körperempfindungen.
Nichts kreieren wollen.
Wahrnehmen,
Was da ist.
Vielleicht Enge.
Vielleicht Offenheit.
Vielleicht ein Pulsieren,
Ein Schlagen.
Vielleicht Weichheit.
Vielleicht unterstützt dich,
Eine Hand auf diesen Bereich zu legen.
Oder beide Hände.
So in Kontakt sein dürfen.
Mit deiner Herzensgüte,
Deinem Mitgefühl.
Auch immer bewusst sein,
Dass im Moment nichts an Mitgefühl oder Wohlwollen da ist.
Auch das ist in Ordnung.
Du hast jederzeit die Möglichkeit,
Zurückzukommen zum Atemzug von diesem Moment.
Und einfach den Atem wahrnehmen.
Versuche dir eine Person oder ein Lebewesen vorzustellen,
Die du magst,
Mit der du eine Verbindung hast.
Vielleicht machst du dieser Person das Lebewesen-Gedanke umarmen.
Und dann fange an,
Dieser Person etwas zu wünschen.
Bleib bei einem Wunsch.
Möchtest du glücklich sein?
Möchtest du gesund sein?
Möchtest du in Sicherheit leben dürfen?
Möchtest du mit Leichtigkeit durch das Leben gehen dürfen?
In Verbindung mit deiner Herzensgüte,
Deinem Mitgefühl,
Deinem Wohlwollen,
Wiederhole diesen Wunsch für die Person,
Für das Lebewesen,
In deinem Geist.
Immer wieder.
Nimm wahr,
Was bei dir passiert,
Während du diesen Wunsch formulierst.
Im Körper,
Im Geist,
In deiner Stimmung.
Es geht nicht darum,
Dass dieser Wunsch in Erfüllung geht,
Sondern es geht darum,
Dass du in deinem Hirn einen neuen Weg anlegst.
Einen Weg von liebevollen Gedanken,
Für andere und für dich.
Dann lass dir diesen Wunsch gehen.
Vielleicht tust du dich von dieser Person,
Von diesem Lebewesen,
Geistig verabschieden.
Versuche,
Deine Herzregion nochmals wahrzunehmen.
Und jetzt für dich selbst einen Wunsch formulieren.
Vielleicht ist es auch hier möglich,
Dich vor deinem inneren Auge zu umarmen.
Und diesen Wunsch zu wiederholen.
Möge ich glücklich sein.
Möge ich gesund sein.
Möge ich in Sicherheit leben dürfen.
Möge ich glücklich sein.
Möge ich mit Leichtigkeit in das Leben gehen dürfen.
Was passiert während diesem Wünschen mit deiner Aufmerksamkeit?
Versuche immer wieder zu diesem Satz,
Zu diesem Wunsch zurückzukommen.
Hier dabei in Verbindung zu bleiben mit deiner Herzregion.
Zu schauen,
Was im Geist und im Körper passiert.
Und dann lasse dich auch diesen Wunsch gehen.
Vielleicht schenkst du dir selbst eine Umarmung vor deinem geistigen Auge.
Oder legst nochmals ganz bewusst die Hand auf deine Herzregion.
Spürst einen Moment nach,
Was dort in diesem Bereich ist.
Jetzt kannst du warnen,
Vielleicht ist es gleich wie vorher,
Vielleicht anders.
Vielleicht schwerer,
Vielleicht leichter.
Es geht einfach darum zu beobachten,
Präsent zu sein bei dem,
Was ist.
Ohne es anders zu wollen.
Und dann schliesst diese Meditation dieser liebevollen Gedanken mit ein paar tiefen Atemzügen ab.
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