
Körperempfindungen wahrnehmen
In dieser Meditation geht es darum, dich deinen Körperempfindungen zu widmen. Ganz offen und neugierig widmest du dich dem. was dein Körper dir zeigt und bleibst dabei, bis dein Geist zu der nächsten Empfindung springt. Versuche wahrzunehmen, wenn du anhaftest oder in eine Ablehnung kommst.
Transkription
Eine achtsame Praxis mit dem Fokus auf Körperempfindungen.
Nimm für dich eine Körperhaltung ein,
In der du für ein paar Minuten verweilen kannst.
Sei das im Sitzen,
Im Liegen oder im Stehen.
Versuche dir wirklich die Zeit für dich zu nehmen.
Mit welcher Absicht praktizierst du heute?
Was ist deine Motivation?
Versuche den Körper in deiner gewählten Position wahrzunehmen.
Vielleicht sind es die Füsse,
Die den Boden berühren.
Der Kontakt der Haut der Füsse in den Socken,
In den Schuhen.
Oder Körperteile,
Die den Stuhl und den Boden berühren.
Versuche,
Ganz in diesem Moment anzukommen.
Mit einer annehmenden Haltung.
Offen für alle Körperempfindungen.
Es kann sein,
Dass du nichts spürst,
Dass du ein Kribbeln,
Eine Druckstelle,
Ein Beissen,
Ein Ziehen,
Wärme,
Kälte oder ganz etwas anderes und nicht definierbares spürst,
An verschiedenen Stellen im Körper.
Versuche,
All diesen Körperempfindungen mit Offenheit und Neugier zu begegnen.
Egal,
Ob die Körperempfindungen angenehm sind oder vielleicht unangenehm oder neutral.
Vielleicht kannst du gleich feststellen,
Dass du am Beurteilen,
Am Bewerten bist.
Versuche nicht,
Auf diese Körperempfindungen zu reagieren,
Sondern sie einfach nur zu beobachten.
Im Wissen darum,
Dass alles irgendwann stärker oder schwächer wird oder vielleicht sogar vorbeigeht.
Gehe mit deiner Präsenz,
Mit deiner Aufmerksamkeit dort hin,
Wo diese Körperempfindung hinzieht.
Unterstützend kann sein,
Wenn du dort eine Hand hinlegst und wenn die andere Körperstellung die Aufmerksamkeit auf sich zieht,
Dass du dann die Handposition wechselst.
Es kann sein,
Dass andere Phänomene ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Sei es ein Gedanke,
Geräusche im Raum oder draussen.
Ist es eine Stimmung in dir?
Ein Gefühl von Nervosität,
Unruhe.
Dort einfach beobachten,
Wahrnehmen und zurückkommen zu dieser Körperempfindung,
Die sich gerade im Körper zeigt.
Was ist jetzt präsent bei dir in diesem Moment?
Erinnere dich daran,
Dass immer wenn du abschweifst und es merkst,
Dass du abschweifst,
Du achtsam bist und dich ganz freundlich zurückholst zu der Körperempfindung von diesem Moment.
Was gibt es zu spüren in diesem Moment?
Neugierig und offen.
Wie fühlt sich das Kribbeln an?
Das Beissen?
Das Ziehen?
Der Socken auf der Haut oder die warmen Hände,
Die ineinander sind?
Und wie ist meine Reaktion darauf?
Versuche zum Abschluss den ganzen Körper wahrzunehmen von deiner Scheitelkrone am obersten Punkt des Kopfes bis zu den Zehenspitzen.
Den Körper als Ganzes spüren.
Und dann langsam die Praxis abschliessen.
Deinem Körper diese Bewegung schenken.
Bis zum nächsten Mal.
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