
Das ist was du bist
by Cosmo Bloom
Advaita Meditation. Ich bin nicht mein Körper, noch meine Gedanken. Nicht meine Gefühle, noch meine Empfindungen. Ich bin nicht meine Rollen, noch meine Beziehungen. Nicht meine Fähigkeiten, noch mein Besitz. Ich bin nicht meine Erlebnisse, noch meine Verletzungen. Nicht meine Gesundheit, noch meine Krankheit. Ich bin das Wesen, dass über dem und unabhängig davon existiert. Der Himmel an dem die Wolken der Erfahrungen erscheinen und wieder vergehen.
Transkription
In diesem Moment bitte ich dich einfach,
Den Empfindungen deines Körpers gewahr zu sein.
Der Natürlichkeit und Einfachheit dieses Gewahrseins.
Es ist einfach hier.
Weder etwas tun,
Noch etwas nicht tun.
Der Körper kann nur deswegen wahrgenommen werden,
Weil zuerst das Gewahrsein hier ist.
Und dieses Gewahrsein ist,
Was wir sind.
Was wir zu sein scheinen,
Sind unsere Funktionen von Körper und Geist.
Und der Sinn von Persönlichkeit.
Doch auch diese werden im Gewahrsein betrachtet.
Was auch immer im Geist oder im Körper erscheint.
Oder auch außerhalb unseres Körpers erscheint.
Alles das wird mühelos im Gewahrsein wahrgenommen.
Welches unbewegt ist.
Du bist dir dessen auf natürliche Weise gewahr.
Aber in diesem Moment sollte es sehr klar sein für dich.
Da ist kein Funktionieren des Gewahrseins.
Aber die Funktionen von Körper und Geist und allen Bewegungen finden statt.
Sie werden vom Gewahrsein selbst wahrgenommen.
Du bist hier.
Du bist weder vor,
Noch hinter dem Gewahrsein.
Du bist das Gewahrsein selbst.
Als reines Gewahrsein hast du kein Selbstbild.
Ein Bild erscheint nur in deinem Gewahrsein und wird von diesem beobachtet.
Stelle keine Beziehung her zu dem,
Was in dir erscheint.
Bleibe selbst gewahr.
Der Sinn von Kommen und Gehen ist auch eine Bewegung,
Die nur in dir erscheint.
Weil Gedanken und Gefühle kommen und gehen in diesem Raum des Gewahrseins.
Lass das,
Was erscheint,
Für sich erscheinen.
Es gibt keinen Grund,
Dem zu folgen oder es zu interpretieren.
Auf diese Weise wird dich nichts beunruhigen.
Du bist nicht das,
Was kommt und geht.
Nichts,
Was erscheint,
Kannst du sein.
Es kommt und geht.
Erscheint und vergeht.
Du bist Zeuge von Beidem.
Erscheinen und Vergehen.
Aber jetzt müssen dich diese Dinge nicht kümmern.
Da ist eine Präsenz,
Eine Ruhe und eine Stille.
Sie ist von alleine hier.
Da gibt es niemanden,
Der sie produziert oder erschafft.
Sie ist einfach hier.
In dir und mit dir.
Das ist der Duft deines eigenen Selbst.
Da gibt es nichts zu tun.
Es ist auf natürliche Weise präsent.
Es ist der Duft von Frieden und Raum.
Der Duft deines eigenen Seins.
Du hast keine Form.
Du bist ein formloser Raum.
Und Jenseits von Raum und Leere.
Und wenn es eine Leere gibt,
Dann wird sie von deinem Selbst wahrgenommen.
Dein eigenes Selbst,
Das reine Gewahrsein,
Wird nicht von jemand anderem wahrgenommen.
Es ist selbst gewahr.
Du bist der Zeuge von allen Namen und Formen.
Sie erscheinen vor dir und berichten deiner Gegenwart.
Du bist der Zeuge der Zeit.
Zeit kann dich nicht bezeugen.
Weder deine Sinne,
Deinen Geist,
Noch deine Gefühle.
Alle diese erscheinen auf natürliche Weise in dir.
Du bist auf natürliche Weise dessen gewahr.
Aber nichts davon bleibt.
Alles kommt und geht.
Sogar die Aufmerksamkeit.
Deine Aufmerksamkeit wird von dir wahrgenommen.
Und wenn ich sage,
Die Aufmerksamkeit wird von dir wahrgenommen,
Dann ist das nicht auf eine persönliche Weise.
Denn die Person selbst ist nur eine Idee.
Das Wahrnehmen der Idee von der Person,
Die du bist,
Erscheint auch.
Du bist das Ungeborene.
Du hast kein Geburtsdatum und es gibt auch kein Datum deines Endes.
Du bist ungebundener Raum.
Es gibt weder Tod noch Leben für dich.
Du bist reines Gewahrsein.
Es gibt weder hoch noch tief.
Weder innen noch außen.
All diese erscheinen durch deinen Geist.
Der Geist ist nur Ideen,
Die in deinem Selbst erscheinen.
Lass alles erscheinen.
Bleibe losgelöst davon.
Alles geschieht mühelos für dich.
Bleibe ohne Identifikation.
Identifikation fügt nichts von Wert für dich hinzu.
Sie limitiert deine Offenheit.
Denn du bist reines Sein.
Da ist eine Stille,
Sie ist präsent und untrennbar von dir.
Ein subtiler Strom deiner Freude.
Da ist niemand,
Der sie festhalten noch verlieren kann.
Sei dir dessen gewahr.
Wenn du das weißt,
Kannst du nicht beunruhigt werden.
Bleibe in deinem natürlichen Raum.
Und wenn ich sage bleibe,
Heißt es einfach,
Bleibe dir einfach deiner selbst gewahr.
Es gibt niemand anderes,
Der das tun kann.
Es gibt niemand,
Der das werden kann.
Du bist es schon.
Erschaffe keine Verbindung mit einem Objekt oder mit irgendetwas,
Was erscheint.
Erschaffe auch keine Idee.
Von der Idee,
Dass du Subjekt bist oder jemand.
Lass Objekt und Subjekt entstehen.
Halte keine Beziehungen für dich fest.
Bleibe,
Der du bist.
Du bist das Ungeborene und das Unsterbliche.
Das Zeitlose.
Du wurdest nie geboren.
Was geboren wurde,
Ist diese Form und deine Namen.
Diese sind zum Leben gekommen.
Und dieses,
Was zum Leben gekommen ist,
Erscheint in deinem zeitlosen und unendlichen Selbst.
Du bist reines Bewusstsein.
Jenseits von Worten,
Namen und Formen.
Sie sind entstanden.
Jenseits dessen,
Was kommt und geht,
Bist du.
All dieses,
Was erscheint,
Wird mühelos von deinem Selbst wahrgenommen.
Und wenn du dich nicht identifizierst,
Wird deine Zeitlosigkeit sich zeigen.
Du bist der Zeuge von allem,
Was erscheint.
Von allen Phänomenen.
Von allem,
Was es gibt.
Du bist die Augen,
Die alles sehen.
Aber diese Augen,
Die alles sehen,
Können nicht gesehen werden.
Denn sie sind ohne Form.
Ideen wie du selbst werden oder das Wissen,
Wie du sein musst,
Lass diese Ideen gehen.
Und diese Ideen werden dich verlassen.
Sie nützen dir nicht.
Verbinde dich nicht mit irgendeiner Absicht.
Noch mit irgendeiner Zeit.
Noch mit irgendeinem Ort.
Noch mit irgendeiner Person.
Warte nicht darauf,
Irgendetwas und irgendjemand in der Zukunft zu werden.
Dann wird sich dein wahres,
Zeitloses Wesen klar offenbaren.
Bleibe so.
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