
Sei nicht so streng zu dir
Diese geführte Meditation beschäftigt sich mit dem Umgang mit uns selbst. Oftmals sind wir geliebten Mitmenschen gegenüber offener und hilfsbereiter als uns selbst gegenüber. Diese Meditation zielt darauf ab, die Strenge uns gegenüber langsam abzubauen und herauszufinden, wie wir uns selbst hingebungsvoll begegnen können. Wir können nur geben, was wir selbst besitzen. Viel Freude mit der Meditation, die einen wunderbar entspannenden Effekt auf unser Nervensystem hat!
Transkription
Hallo und herzlich Willkommen zu dieser geführten Meditation.
Ich bin Christine Karall und ich freue mich sehr,
Dass wir nun gemeinsam meditieren werden.
Für diese Meditation bitte ich dich,
Dass du dich ganz bequem hinsetzt an einem Ort,
An dem du dich wohl fühlst und du kannst dich wirklich ganz bequem hinsetzen.
Du kannst auch gerne den Rücken anlehnen.
Es ist wichtig,
Dass du dich jetzt wohl fühlst und wenn du sitzt,
Kannst du dich noch mal kurz im Raum umsehen,
Die Augen umherschweifen lassen.
Dann bitte ich deine Augen zu schließen und wir atmen tief durch die Nase ein und halten den Atem kurz an und durch den Mund ausatmen.
Das machen wir noch zweimal.
Kannst du gerne in deinem eigenen Tempo machen.
Durch die Nase einatmen und den Atem anhalten und durch den Mund ausatmen.
Dann kannst du den Atem kommen und gehen lassen,
Wie er möchte und ich bitte dich eine Hand auf deinen Brustkorb zu legen in der Höhe deines Herzens.
Einfach nur hinlegen und wir bleiben mit der Aufmerksamkeit bei unserem Atem,
Bei unserer Atembewegung.
Wir nehmen wahr,
Wie sich beim Einatmen alles ganz mühelos ausdehnt und beim Ausatmen wieder ganz natürlich zurückzieht.
Wenn du merkst,
Dass deine Gedanken abdriften,
Du an deinen Alltag denkst,
Versuche wieder ganz bewusst zu deiner Körperwahrnehmung und zu deinem Atem zurückzukehren.
Alle Gedanken dürfen sein,
Alle Gefühle dürfen sein.
Wir versuchen nichts weg zu drängen,
Abzuschalten.
Ganz im Gegenteil,
Wir versuchen mit allem,
Was wir sind und mit allem,
Was wir denken und fühlen,
Hier zu sein,
Präsent zu sein.
Mit allem,
Was ist und wir haben jederzeit die Möglichkeit,
Mit der Aufmerksamkeit zurück zum Atem zu gehen,
Zurück zum Körper zu gehen.
Wir nehmen die Berührungspunkte wahr zwischen Körper und dem Möbelstück,
Auf dem wir sitzen,
Nehmen wahr,
Welche Körperstellen berührt werden,
Welche Berührung fühlt sich am angenehmsten an und wir nehmen wahr,
Wo wir uns selbst berühren.
Und vielleicht nimmst du es jetzt bewusst wahr,
Dass deine Hand auf deinem Brustkorb liegt,
Auf der Höhe deines Herzens.
Wir spüren alle Berührungspunkte.
Das ist der Beweis,
Dass die Schwerkraft intakt ist.
Das ist eine wunderbare Erinnerung an uns,
Dass wir gehalten werden und in Sicherheit sind mit allem,
Was ist,
Mit allem,
Was wir sind,
Mit allem,
Was du denkst und fühlst.
Wir atmen weiter ein und aus,
Spüren die Hand,
Die auf dem Brustkorb liegt.
Vielleicht spürst du deine Wärme,
Ein Kribbeln und auch wenn du nichts spürst oder es sich eigenartig anfühlt,
Es ist vollkommen in Ordnung.
Alles darf sein und wenn du hier bist und diese geführte Meditation machst,
Hast du das,
Was du brauchst,
Um mit allem präsent sein zu können.
Die Hand liegt auf deinem Herzen,
Dein Körper wird gehalten,
Es wird für dich gesorgt,
Wo du mit dir in Verbindung bist,
Wo du es zulässt,
Gehalten zu werden.
Entscheide dich für eine Sache,
Die du für dich als Akt der Hingabe tun möchtest.
Was ist es,
Dass du mit allem,
Was du bist,
Brauchst?
Es kann so etwas Simples sein wie mehr Schlaf,
Früher schlafen zu gehen.
Es kann auch so was sein wie,
Heute Abend auf den Alkohol zu verzichten.
Heute nicht über andere zu lästern.
Heute immer wieder inne zu halten und bewusst zu atmen.
Ich werde jetzt einen Moment ruhig sein und dich entscheiden lassen,
Was du heute für dich als Akt der Hingabe tun möchtest.
Dann bitte ich dich tief durch die Nase einzuatmen und den Atem kurz anzuhalten und durch den Mund auszuatmen.
Du kannst nun deine Hand lösen,
Kannst auch beginnen Hände und Füße zu bewegen,
Langsam die Augen aufzumachen,
Kannst den Blick wieder umherschweifen lassen und dann notier dir,
Was du heute für dich als Akt der Hingabe machen möchtest.
Und wenn du Schwierigkeiten hast mit dem Wort,
Es ist ein großes Wort,
Hingabe,
Nimm es an.
Nimm es an,
Dass es für dich schwierig ist und such dir eine Sache,
Die du für dich tun möchtest.
Für dich als Wertschätzung.
Vielleicht ist das ein Wort,
Mit dem du besser umgehen kannst.
Etwas,
Das du heute für dich machst.
Wenn du möchtest,
Kannst du gerne einen Kommentar hinterlassen,
Um mir und auch den anderen,
Die diese Meditation machen,
Zu sagen,
Was denn dein Akt der Hingabe,
Dein Akt der Wertschätzung an dich ist,
Um Inspirationen zu sammeln.
Vielen Dank,
Dass du mit mir meditiert hast und ich freue mich schon aufs nächste Mal.
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