
Meditation: Gedankenkarussell stoppen
Mit dieser geführten Meditation kannst du dein Gedankenkarussell (versuchen zu) stoppen. Es ist eine geführte Meditation, die deinen inneren Prozess begleitet und unterstützt und je nach dem, wo du dich gerade befindest, wird sie auf dich wirken. Sie geht sehr tief - wie ich finde - und gleichzeitig entscheidest du, wie tief sie gehen darf. Für mich hat auch diese geführte Meditation das Ziel, sich selbst zu entdecken, etwas Wahrhaftiges über sich selbst zu erfahren und erahnen zu können, wie wertvoll dieses SELBST ist. Und wenn wir dabei das Gedankenkarussell verlangsamen oder sogar anhalten können, haben wir uns zusätzlich mit einem magischen Moment beschenkt.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen bei dieser geführten Meditation.
Ich bin Christine Karall und ich freue mich sehr,
Dass ich dich nun durch diese Meditation begleiten darf.
Ich bitte dich,
Dass du dich an einem ruhigen Ort ganz bequem hinsetzt,
So wie es für dich jetzt bequem und machbar ist.
Und dann lade ich dich gleich mal ein,
Die Augen zu schließen.
Mit geschlossenen Augen kannst du nochmal deine Position verändern,
Nochmal überprüfen,
Ob du eine angenehme Position gefunden hast,
Ob du nochmal was verändern möchtest.
Ich habe gerade gemerkt,
Ich möchte nochmal was verändern.
Dann lade ich dich ein,
Nochmal die Außengeräusche wahrzunehmen.
Das ist okay,
Dass sie da sind,
Das Leben darf stattfinden.
Wir entscheiden uns,
Nur mit dem Fokus nach innen zu gehen.
Nimm gern erstmal deine Gedanken wahr,
So umgefiltert,
Wie sie gerade sind.
Sie dürfen sein,
So wie sie sind.
Wenn du das Gefühl hast,
Die prasseln gerade so auf dich ein,
Lass sie mal prasseln.
Ich merke gerade,
Ich habe eine Reaktion auf all die tausend Gedanken in meinem Kopf.
Lass das auch gerne zu.
Versuch nicht zu bewerten,
Ob das positive Gedanken sind oder negative,
Sondern lass sie mal zu,
So wie sie sind.
Vielleicht merkst du,
Dass sich langsam etwas an der Geschwindigkeit der Gedanken ändert.
Vielleicht ist sie auch noch genauso hoch wie am Anfang,
Vollkommen okay.
Deine Gedanken jetzt in diesem Moment,
Das sind sie.
Dann lade ich dich ein,
Mit dem Fokus weiter nach unten zu gehen innerhalb deines Körpers.
Und zwar gehen wir zur Atembewegung.
Nimm wahr,
Wie sich beim Einatmen den Bauch ganz mühelos ausdehnt und beim Ausatmen wieder ganz natürlich zurückzieht.
Und so wie du gerade vorhin den Gedanken die Aufmerksamkeit geschenkt hast,
Darfst du nun deinem Atem die Aufmerksamkeit schenken.
Vielleicht grummeln die Gedanken im Hintergrund noch rum oder sie versuchen sich wieder in den Vordergrund zu drängen.
Du kannst jedes Mal neu und bewusst entscheiden,
Mit dem Fokus zu deiner Atembewegung zu gehen.
Zu der Bewegung,
Die du im Brustkorb und im Bauch spürst.
Dann lade ich dich ein,
Noch tiefer zu gehen und die Berührungspunkte zu spüren zwischen Körper und Möbelstück,
Körper und Boden.
Vielleicht hast du auch deinen Rücken angelehnt.
Nimm auch da die Berührungspunkte wahr.
Wenn es für dich angenehm ist,
Kannst du auch gern den Rücken gegen die Lehne drücken oder gegen die Wand drücken,
Den Po nochmal gegen die Sitzmöglichkeit drücken,
Füße gegen den Boden,
Wenn die Füße auf dem Boden stehen.
Nur wenn es angenehm ist für dich,
Wenn es sich stimmig anfühlt,
Nochmal ganz bewusst in die Berührung rein zu gehen.
Nimm auch wahr,
Wo du dich selbst berührst.
Nimm wahr,
Wo es angenehm ist,
Berührt zu werden,
Wo vielleicht nicht so angenehm oder ob du am liebsten gar nicht berührt werden möchtest.
Einfach mal cool wäre,
Zu schweben,
Keinen Kontakt zu haben,
Schwerelos zu sein.
Ich lade dich ein,
Wenn du Lust hast,
In diesen Raum,
Den du jetzt geschaffen hast,
Diese Aufmerksamkeit,
Die Gedanken wahrgenommen,
Die Atmung,
Die Berührungspunkte,
Also die Schwerkraft haben wir uns bewusst gemacht.
Und da hinein,
In diesen Raum hinein,
Spür mal nach.
Was fühlst du da?
Was empfindest du?
Kann Wärme sein,
Hitze,
Ruhe,
Unruhe?
Was empfindest du,
Wenn du dich jetzt in diesem Moment mit deinem eigenen Sein beschäftigst?
Wenn du mit deinem eigenen Sein in Berührung kommst,
Was empfindest du dabei?
Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch,
Hier gibt es dich in diesem Moment.
Und was auch immer du gerade empfindest,
Es ist wertvoll,
Weil es deine Empfindung ist.
Es kann dir helfen,
Weiterzumachen,
Kann dich auf eine Idee bringen,
Es kann dir etwas über dich selbst erzählen.
Das bist du in diesem Moment.
Und bevor wir die Meditation beenden,
Lade ich dich ein,
Hier immer wieder zurückzukommen,
Zu deinem Sein,
Deinen Empfindungen,
Deinen Gedanken,
Deinen Berührungspunkten.
Das hier ist der Start für alles.
Du bist dein Anfang.
Du bist dein Ursprung.
Du bist dein Zuhause.
Und wenn es sich unfassbar grässlich anfühlt,
Auch das ist in Ordnung.
Nichts ist wertvoller,
Weil es schön ist oder angenehm ist.
Alles an dir ist wertvoll.
Alles an dir ist von Wert.
Und von hier aus kannst du überall hingehen,
Wollte ich schon sagen.
Vielleicht.
Vielleicht kannst du von hier aus überall hingehen.
Jetzt in diesem Moment möchte ich daran glauben.
Jetzt in diesem Moment empfinde ich diese Hoffnung,
Dass wir,
Dass du und ich,
Wir Menschen,
Wenn wir von uns aus starten,
Wir überall hingehen können.
Dann lade ich dich ein,
Gemeinsam mit mir diese Meditation zu beenden.
Atme dafür tief durch die Nase ein und halte den Atem kurz an.
Und durch den Mund ausatmen.
Ganz gern beginnen,
Deinen Körper zu bewegen,
So wie es angenehm ist.
Gerade,
Dass ich mich am Ohr kratzen möchte.
Dann kannst du ganz langsam deine Augen öffnen.
Nimm dir gerne noch einen Moment Zeit.
Und wo auch immer du jetzt hingehst,
Nimm dich selbst und dein Sein mit.
Vielen Dank,
Dass du mit mir meditiert hast.
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