16:07

Mit Atemzählen meditieren

by Achim Blackstein

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Bewertet
4.4
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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232

Sobald wir zur Ruhe kommen, erinnert uns unser Gehirn an all das, was noch unerledigt oder nicht gut gelaufen ist. Darum biete ich diese Übung im Atemzählen an. Eher für Anfänger gedacht, hilft es, bei der Meditation fokussiert zu bleiben. So schweifen wir gedanklich nicht so schnell ab

Transkription

Herzlich Willkommen zu einer neuen Meditation.

Danke,

Dass wir miteinander meditieren können.

Nimm also Platz auf deinem Meditationskissen,

Deiner Bank oder einem Stuhl.

Ganz so wie du es magst.

Nimm Platz und lass deinen Atem fließen im eigenen Rhythmus ein und aus.

Gönne dir ein wenig Zeit,

Um anzukommen in dem Raum,

In dem du dich befindest,

Auf dem Platz,

Auf dem du sitzt,

In der Zeit,

Die du dir jetzt nehmen kannst.

Ich möchte gerne mit dir den Atem beobachten und die Meditation unterstützen,

Indem wir auf unseren Atem achten.

Vielleicht geht es dir so wie mir.

Ich sitze,

Ich meditiere und dann wandern doch meine Gedanken schnell davon.

Ich denke an den nächsten Termin oder das,

Was gerade gewesen ist.

Das,

Was ich längst schon getan haben wollte,

Kommt mir plötzlich in den Sinn.

Mein Gehirn erinnert mich an all das,

Was ich gehört habe,

Gesehen habe,

Gefühlt habe,

Gedacht habe.

Ausgerechnet jetzt,

Wo ich zur Ruhe kommen möchte,

Wird mein Gehirn so aktiv.

Und ich habe festgestellt,

So wie viele andere auch,

Dass die Beobachtung,

Das bewusste Wahrnehmen des Atems hilft,

Den Gedankenkreis zu unterbrechen und zurückzufinden zu einer inneren Ruhe.

Dieses möchte ich gerne heute mit dir üben.

Wir beginnen mit einem tiefen Atemzug.

Atme ein,

So tief du kannst,

Erfüllend,

Entspannend.

Atme das Leben ein,

Die Ruhe,

Die Kraft und lass den Atem wieder aus dir heraus fließen,

Lang und langsam,

Bis du gar keine Luft mehr in dir spürst,

Die noch ausgeatmet werden könnte.

Versuche das ohne Druck.

Lass deinen Atem fließen,

Intensiv ein und wieder aus.

Und so meditieren wir ja.

Wir lassen unseren Atem fließen,

Ein und aus,

So wie er kommt und geht,

Im ganz eigenen Rhythmus.

Die ersten ein,

Zwei Atemzüge sind bei mir häufig etwas tiefer.

Und dann pendelt sich mein Atem ein in seinen natürlichen Gang,

In seine natürliche Schwingung und ich lasse ihn kommen und wieder gehen.

Wunderbar.

Und wenn es dir bei der Meditation auch so geht,

Dass deine Gedanken irgendwann,

Nach ein paar Sekunden vielleicht schon oder nach ein paar Minuten abschweifen und du an etwas ganz anderes denkst und dich sozusagen selber heraus rufst,

Herausreißt manchmal auch aus deiner Meditation,

Dann probiere doch bitte folgendes.

Sprich innerlich,

Für dich selbst,

Bei jedem Einatmen das Wort ein und bei jedem Ausatmen das Wort aus.

Zwei Worte,

Ein Anker,

Um bei der Meditation zu bleiben.

Vielleicht magst du das jetzt einmal probieren.

Ein und aus.

Ein und aus.

Und ein und aus.

Vielleicht hast du das die letzte Minute probiert.

Ich würde jetzt gerne hören,

Wie das bei dir gewesen ist.

Vielleicht hat es dir ein bisschen schon geholfen,

Konzentrierter bei dir selbst zu sein,

In der Meditation zu bleiben und deinem Gehirn zu helfen,

Es zu unterstützen,

Nicht abzuschweifen.

Vielleicht aber war das auch noch nicht genug.

Darum möchte ich dir gerne noch ein zweites anbieten.

Vielleicht magst du deinen Atem zählen.

Das ist eine gute bewährte Hilfe,

Um in der Meditation zu bleiben und nicht so schnell abzuschweifen.

Zähle deine Atemzüge,

Das Ein- und das Ausatmen kontinuierlich von 1 bis 10 und dann fange wieder bei 1 an.

Das erste Einatmen 1,

Das erste Ausatmen 2,

Einatmen 3,

Ausatmen 4,

5,

6,

7,

8,

9,

10,

1.

Wir zählen immer nur bis 10,

Denn es geht gar nicht ums Zählen.

Und wenn wir weiter zählen wollten,

Müssten wir uns viel zu sehr auf dieses Zählen konzentrieren.

Wir wollen ja nur unserem Gehirn einen Anker geben.

Darum zählen wir nur bis 10 und fangen wieder von vorne an.

Es soll uns nur ein Geländer sein,

An dem wir,

Soweit wir mögen,

Uns festhalten können,

Um in der Meditation zu bleiben,

Um unseren Geist zu beruhigen,

Um die Gedanken zu zügeln.

Und manchmal passiert es selbst beim Zählen,

Dass wir von unserem Gehirn einen Gedanken präsentiert bekommen,

Eine Erinnerung an einen anderen Termin oder was auch immer.

Wenn immer du das bemerkst,

Hole dich liebevoll,

Sanft und freundlich wieder zurück und beginne erneut bei der 1 mit dem Zählen oder bei dem Wort ein mit dem Einatmen,

Mit dem Wort aus beim Ausatmen.

Zwei Möglichkeiten,

Wie du dich selber in deiner Meditation begleiten kannst.

Ich danke dir,

Dass wir miteinander meditieren konnten und ich wünsche dir ein gutes weiteres Entdecken.

Bleib behütet.

4.4 (10)

Neueste Bewertungen

Tanja

December 15, 2019

Danke

Sonja

December 15, 2019

Sehr angenehme Stimme, sehr ruhige Atmosphäre, tolle Meditation mit genügend Zeit zum Ausprobieren! Vielen Dank dafür!

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