
Atemmeditation 20min
by Emina Sommer
Teils geleitet, teils alleine, in Stille. Eine liebevolle Konzentrationsübung, um mit Leichtigkeit und Freundlichkeit eine Beziehung zur eigenen Atmung aufzubauen. Ich freue mich auf die Live Sessions, wo wir das Gelernte gemeinsam in Echt-Zeit üben. Viel Freude beim Üben! Alles Liebe & bis bald, Emina
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zur Atemmeditation.
Mein Name ist Emina und ich freue mich sehr,
Dass du dabei bist.
Je mehr Menschen Bewusstsein erfahren,
Wirklich ganz bewusst in ihrem Körper sind mit ihrer Atmung,
Desto mehr Menschen sind dann bei sich zu Hause,
Freundlich mit sich selbst und automatisch auch mit anderen.
Damit tragen wir,
Damit trägst du,
Ich und alle,
Die uns begegnen,
Mit uns mit meditieren oder einfach nur in unserer Nähe sind,
Wir tragen zu einer schöneren,
Friedlicheren Welt bei.
Also lass uns beginnen.
Die Basis für jede Meditation ist Konzentration.
Durch die Atemmeditation bauen wir Konzentration auf,
Wie einen Muskel.
Es kann am Anfang vielleicht auch frustrierend sein oder vielleicht auch demotivierend.
Deswegen möchte ich mit dir diese liebevolle Selbstversorge während der Atemmeditation üben,
Dass egal was passiert,
Dass du liebevoll zu dir selber bleibst.
Erinnere dich,
Es ist wie einen Muskel zu trainieren.
Wir fangen langsam an,
Vielleicht mit nur einem Liegestütz oder einem halben Liegestütz und irgendwann,
Irgendwann macht es uns Spaß und wir sind bei 50 Liegestützen oder 100,
Ganz langsam jeden Tag ein bisschen mehr.
Also setze dir eine Intention.
Vielleicht,
Dass du jeden Tag eine Minute lang meditierst.
Immer um 6 Uhr in der Früh oder 6 Uhr am Abend schreib es dir auch wirklich in den Kalender.
Was wichtig ist,
Ist nicht die Dauer,
Es ist die Regelmäßigkeit.
Das hast du sicher schon einmal gehört.
Und dann machen wir weiter.
Wenn du dich gut eingerichtet hast mit dem Sitzen,
Dann schau oder spür in deine Sitzbeinhöcker hinein und richte dich ganz lang und aufrecht.
Mach deine Wirbelsäule lang,
Spür einen starken,
Stabilen Rücken,
Gut geerdet in der Unterlage,
Die Sitzbeinhöcker gut verwurzelt.
Du brauchst nur ganz wenige Muskeln,
Um aufrecht zu sitzen.
Und dann heb ganz leicht dein Brustbein an,
Ganz wenig,
Ganz sanft.
Das öffnet automatisch deine Schultern,
Lässt die Schultern nach hinten unten sinken und du kannst freier und leichter atmen.
Schieb deinen Kopf nach oben,
Ganz ganz sanft,
Sodass die Halswirbelsäule lang wird.
Zieh dein Kinn ganz sanft an und lass die Arme entspannt auf den Oberschenkeln oder im Schoß Platz nehmen.
Und dann konzentrier dich auf die Atmung.
Nimm deine Atmung wahr,
So wie sie jetzt gerade ist.
Erinnere dich,
Es geht um eine ganz liebevolle Beziehung zu deiner eigenen Atmung.
Wenn dir bewusst wird,
Was für eine Fülle in dieser wundervollen Atemluft da ist und dass wir diese Fülle mit jedem Atemzug trinken,
Dann können wir fast schon demütig und dankbar jeden Atemzug genießen,
Wie Nektar,
Das wir trinken.
Öffne dein Herz und sei dankbar für deinen Körper,
Dass er atmen kann.
Sei dankbar für die Luft,
Für das O2 um dich herum und dann bauen wir den Muskel auf.
Wir fangen ganz langsam an mit einer Aufwärmübung.
Vielleicht kennst du das von Kindern,
Sie atmen manchmal doppelt ein oder auch von dir,
Wenn du emotional sehr aufgewühlt bist oder öfter ein doppelt und wir werden versuchen doppelt auszuatmen.
Also du atmest ein und dann doppelt aus durch den Mund.
Damit entspannst du ebenfalls dein Zwerfel und tust damit emotionale Blockaden einfach ein bisschen auflockern.
Noch einmal,
Wirklich ganz fest doppelt ausatmen und einmal noch und dann tief ein und aus,
Durch die Nase wieder aus und lass die Atmung los.
Konzentrier dich nun für die nächsten zehn Minuten auf deiner Atmung.
Ich werde dich am Anfang begleiten,
Dann so sieben Minuten alleine lassen mit deiner Atmung.
Was auch immer passiert,
Passiert.
Schweifst du ab in Gedanken,
Dann ist das vollkommen okay.
Wann auch immer du merkst,
Oh ich wollte ja bei der Atmung sein,
Sobald du das bemerkst,
Ganz liebevoll in dich hinein lächeln,
Sagen ah ja und zurückkommen.
Das wichtigste ist,
Dass sich unser Körper merkt,
Wie wir agieren.
Das heißt,
Wenn du liebevoll agierst,
Merkt sich dein Körper das und kommt gerne von selber immer wieder zurück zur Atmung.
Somit machst du dir dein Training leichter.
Also konzentriere dich auf deine Nase,
Spüre mal hinein,
Wo du die Atmung wahrnehmen kannst.
Vielleicht innerhalb der Nasenlöcher oder vielleicht oberhalb der Oberlippe.
Wenn du sie gar nicht wahrnehmen kannst,
Vielleicht kannst du die Atmung hören.
Wenn du Kopfhörer oben hast,
Hörst du dich vielleicht selber atmen oder du spürst deinen Bauch,
Wie er sich hebt und senkt.
Wähle jetzt eine Form,
Bei der du die nächsten sieben Minuten bleibst.
Erinnere dich,
Wenn du einatmest,
Sei dir deiner Einatmung bewusst.
Heiße die Atmung willkommen,
Die Luft.
Wenn du ausatmest,
Sei dir deiner Ausatmung bewusst.
Verabschiede die Atmung,
Die Luft,
Das Prana,
Die Lebensenergie.
Mit jedem Atemzug erlebst du eine Geburt.
Prana-Lebensenergie fließt in dich hinein und einen Tod.
Prana-Lebensenergie,
Die du nicht mehr brauchst,
Die verbraucht ist,
Fließt aus dir heraus.
Einfach diesen Zyklus beobachten,
Ihn spüren,
Wahrnehmen,
Mit ihm sein.
Mit deiner Atmung für ein paar Minuten eine Beziehung aufbauen.
Befreunde deine wundervolle Atmung.
Bis dann.
Wo bist du gelandet?
Wo bist du jetzt gerade in diesem Moment?
Was auch immer du erlebt hast,
Lächle in dich hinein.
Sei dankbar und liebevoll dir selbst gegenüber.
Fürs auftauchen,
Fürs Üben.
Erinnere dich,
Das Wichtigste ist,
Wie wir agieren.
Vergiss Reaktionen.
Der jetzige Moment und wie wir jetzt eine Aktion setzen,
Das zählt.
Was war,
War.
Was sein wird,
Wird sein.
Was wir jetzt in diesem Moment tun,
Denken,
Spüren,
Was wir aussenden und empfangen,
Das zählt.
Für die letzten paar Momente lächle in dich hinein mit einem wundervollen Gefühl der Dankbarkeit.
Fürs Sitzen mit dir selbst,
Mit mir,
Mit all den anderen,
Die gleichzeitig mit dir meditieren.
Lächle und spüre dieses Gefühl von Dankbarkeit.
Lass es einfach da sein,
So wie die Atmung mit dir immer ist.
Und dann nimm die Hände zum Herzen.
Atme tief ein und mit der Ausatmung verbeuge dich vor dir selbst.
Danke dir selbst und verbeuge dich vor allen anderen,
Die jetzt gerade mit dir mit meditieren,
Präsent sind.
Üben,
Nicht nur für sich selbst,
Sondern auch für eine bessere Welt.
Und dann atme wieder ein,
Komm hoch,
Lächle in dich hinein und ich wünsche dir einen wundervollen Tag oder Abend und bis bald.
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