
Das Tor im Herzen – Hüter*in des inneren Tempels
Diese geführte Reise lädt dich ein, nach Innen zu gehen: Du betrittst durch ein Tor im Herzraum die Weite deines inneren Universums und begegnest dort der Hüterin oder dem Hüter deines Tempels. In dieser stillen Begegnung darfst du loslassen, was dir nicht mehr dient – und stärken, was dich in deinem Leben unterstützt. Diese Meditation schenkt dir: - Erdung und Klarheit - liebevolle Selbstfürsorge - das Gefühl, im Einklang mit dir selbst zu sein Nimm dir etwa 30 Minuten Zeit, finde einen ruhigen Platz, und lass dich Schritt für Schritt in die Tiefe führen.
Transkription
Finde einen bequemen Platz,
Schließe sanft deine Augen,
Lass die Hände weich ruhen,
Atme tief ein und langsam wieder aus,
Noch einmal ein und aus,
Spüre wie dein Atem dich in diesem Moment verankert.
Lass deinen Körper nach und nach weicher werden.
Entspanne die Augen,
Den Kiefer,
Lass die Schultern sinken,
Sich den Brustraum weiten,
Lass den Bauch los,
Spüre die Schwere deiner Beine,
Die Verbindung deiner Füße mit dem Boden.
Mit jedem Atemzug darf mehr Anspannung gehen,
Mit jedem Ausatmen findest du tiefer in deine Mitte.
Lenke nun deine Aufmerksamkeit in die Mitte deiner Brust,
Dorthin,
Wo du den Raum deines Herzens spürst.
Stell dir vor,
Dass dort ein leuchtendes Tor ist,
Still,
Wie verborgen in der Tiefe deines Wesens.
Schau dieses Tor an,
Vielleicht ist es aus Licht,
Vielleicht aus Stein,
Vielleicht trägt es Flügel,
Die sich aneinander schmiegen.
So wie es sich dir zeigt,
Ist es richtig.
Spüre die Erwartung,
Die Stille,
Die Kraft dieses Tores.
Und wenn du soweit bist,
Sieh,
Wie es sich langsam zu öffnen beginnt.
Ganz behutsam öffnet sich das Tor.
Seine Flügel schwingen auseinander und dahinter wird ein unendlicher Raum sichtbar.
Weit,
Dunkel,
Tief,
Wie das Universum selbst.
Woran erinnert dich diese Dunkelheit?
Es ist die Dunkelheit der Vergangenheit,
Die Tiefe,
Aus der alles Leben geboren wird.
Vor dir breitet sich nun ein dunkler,
Schimmernder Strahl aus.
Sanft wirst du eingeladen,
Auf diesem Strahl nach innen zu gehen.
Langsam,
Schritt für Schritt,
Getragen von deinem Atem,
Gehst du durch das Tor.
Spüre,
Wie du tiefer und tiefer in dich selbst eintauchst.
Schicht für Schicht löst sich das Außen auf.
Gedanken dürfen verblassen.
Hier gibt es nichts zu tun,
Nur zu sein.
Vielleicht erscheinen Bilder,
Vielleicht Gefühle,
Vielleicht nur Stille.
Nimm wahr,
Was sich zeigt.
Alles darf da sein.
Und dort in der Tiefe tritt eine Gestalt hervor,
Eine Hüterin,
Ein Hüter deines inneren Tempels.
Sie ist ruhig,
Voller Liebe.
Spüre ihre Gegenwart.
Schau,
Wie sie den Raum ordnet.
Sie legt sanft zur Seite,
Was dir nicht mehr dient.
Sie hebt hervor,
Was wesentlich ist.
Mit ruhigen Händen bringt sie Klarheit und Einklang.
Vielleicht zeigt sie dir,
Welche Gewohnheit,
Welchen Gedanken,
Welche Last du loslassen darfst.
Vielleicht zeigt sie dir auch,
Welche Kraft,
Welche Gabe,
Welches Licht in dir gestärkt werden möchte.
Vertraue dieser inneren Führung.
Verweile einen Moment in dieser Begegnung.
Nun wird es Zeit,
Dich von deiner Hüterin,
Deinem Hüter zu verabschieden.
Wisse,
Du kannst jederzeit zurückkehren.
Der Tempel in dir ist immer da.
Langsam trittst du wieder auf den dunklen Strahl.
Du gehst den Weg zurück,
Schritt für Schritt,
Bis du wieder vor dem Tor im Herzen stehst.
Sieh,
Wie es sich sanft schließt.
Und spüre,
Dass es doch in dir bleibt,
Als Raum der Klarheit,
Der Liebe,
Der Ordnung.
Atme tiefer.
Spüre wieder deinen Körper.
Den Boden unter dir.
Deine Hände.
Deine Füße.
Nimm noch drei tiefe Atemzüge.
Und wenn du soweit bist,
Öffne langsam deine Augen.
Nimm die Stille und die Klarheit dieses Tempels mit in dein Leben.
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