
Yoga Nidra für Klarheit
Diese Yoga Nidra Einheit soll dir einen klareren, frischeren Geist sowie Entspannung schenken. Yoga Nidra ist eine wunderbare Technik um angeleitet in einen tiefenentspannten Zustand zu kommen. Lehne dich zurück und tanke auf.
Transkription
Willkommen zu deinem Yoga Nidra.
Der Körper schläft,
Der Geist ist hellwach.
Finde nun eine bequeme und stabile Position im Sitzen oder im Liegen mit ungekreuzten Händen und Füßen.
Schau,
Dass du es hier für die nächsten ca.
30 Minuten gemütlich hast.
Achte darauf,
Dass du es gut warm hast.
Am Anfang darf es dir sogar etwas zu warm sein.
Denn dein Körper wird im Laufe der Praxis durch die ruhige Position tendenziell leicht abkühlen.
Nimm dir gerne noch ein Hilfsmittel,
Wenn du es benötigst.
Vielleicht legst du dir ein Bolster unter deine Kniekehlen.
Achte darauf,
Dich weder zu hart noch zu weich zu positionieren.
Deine Beine sind hüftbreit geöffnet,
Die Füße fallen locker nach außen.
Deine Arme liegen mit einem Abstand zum Körper,
Damit dein Brustkorb gut Raum für deinen Atem hat.
Lass deine Handinnenflächen nach oben schauen,
Sodass deine Finger entspannen und die Schultern gut aufliegen.
Schließe nun deine Augen und folge aufmerksam meinen Worten.
Beim Yoga Nidra brauchst du dich nur auf Hören und Wahrnehmen einstellen.
Erinnere dich daran,
Wach und aufmerksam zu bleiben.
Erlaube dir,
Dich vertrauensvoll auf die Praxis einzulassen.
Sage dir innerlich ganz klar und deutlich,
Ich bleibe wach und ganz ruhig liegen.
Ich vertraue der Anleitung und erlaube mir,
Ohne zu analysieren,
Zu folgen.
Ich gebe mich voller Vertrauen dem Spüren hin.
Wenn du dich jetzt noch mal bewegen möchtest,
Dann tu das gerne,
Denn während Yoga Nidra sollte dein Körper sich möglichst nicht mehr bewegen.
Bleibe dann so regungslos liegen wie möglich,
Ganz entspannt und gelöst.
Atme jetzt dreimal tief und gleichmäßig durch deine Nase ein und deinen Mund wieder aus.
Mit jedem Ausatmen kannst du mehr und mehr beginnen,
Dich zu entspannen.
Dein Atem fließt ganz ruhig,
Gleichmäßig,
Einfach von ganz alleine.
Ohne deinen Atem beeinflussen zu wollen,
Ganz ruhig ein und aus.
Erlaube dir,
Dich nun ganz auf deine Praxis von Yoga Nidra einzulassen.
Man sollte zwischendurch Gedanken auftauchen,
Dann ärgere dich nicht.
Komm einfach zurück zu meiner Stimme und mach da weiter,
Wo die Übung gerade ist.
Sinke ganz tief mit deinem Ausatmen auf deine Unterlage,
Atme ruhig und entspannt weiter.
Nimm jetzt mit geschlossenen Augen den Raum um dich herum warm.
Welche Geräusche hörst du?
Sind sie nah oder fern?
Werde dir der Geräusche bewusst.
Lass jedes einzelne Geräusch ganz langsam leiser werden,
Bis du nur noch deinen Atem hörst.
Werde dir deiner Atmung bewusst.
Bemerke,
Wie sich mit der Einatmung deine Bauchdecke hebt und bei der Ausatmung wieder senkt.
Sanfte Bewegungen formen deinen Atem.
Fühle den gleichmäßigen Atemfluss durch deinen Körper.
Deine Atmung geschieht ganz natürlich ein und aus.
Dein Atem fließt ruhig und gleichmäßig.
Nun kommen Gedanken vorbei,
So lass sie ziehen wie Wolken am Himmel.
Beobachte,
Wie deine Gedanken kommen und gehen.
Was auch immer durch den Kopf geht,
Ist in Ordnung.
Sei einfach Zuschauer.
Erlaube dir ganz ruhig zu werden.
Nimm die Entspannung in die innere Ruhe wahr.
Bleibe wach und präsent.
Bringe deine Aufmerksamkeit jetzt zu deinem ganzen Körper.
Und spüre,
Wie dein ganzer Körper auf dem Boden liegt.
Spüre den Boden unter dir.
Nimm deinen Körper wahr,
Wie er den Boden berührt.
Und nimm dir ein paar Momente,
Um deinen Körper von oben bis unten zu spüren.
Spüre hinein,
Ohne das,
Was dir begegnet,
Zu beurteilen oder verändern zu wollen.
Nimm die Kontaktpunkte wahr.
Nimm die flächige Verteilung deines Körpers auf der Erde wahr.
Spüre,
Wie du dein Gewicht ganz an die Erde abgeben darfst.
Du wirst getragen und gehalten.
Deine Füße,
Beine,
Becken,
Dein Rücken,
Deine Schultern,
Nacken und Kopf.
Dein ganzer Körper in Kontakt zum Boden.
Der Boden in Kontakt zu deinem Körper.
Jetzt ist es Zeit für einen positiven Vorsatz,
Deinen Sankalpa.
Mit diesem Vorsatz verleihst du dir eine positive Richtung.
Dein Entschluss stärkt dich auf deinem Weg.
Formuliere gedanklich einen klaren und einfachen Satz.
Und diese positive Aussage,
Dieses Sankalpa,
Kann sich von ganz alleine in deinen Gedanken bilden.
Lass einfach ein bisschen Raum und es fließen.
Es kann so ein Satz sein wie,
Ich bin voller Vertrauen.
Ich bin gesund.
Oder ich bin.
.
.
Punkt,
Punkt,
Punkt.
Ich sage dir jetzt diesen positiven Vorsatz,
Deinen Entschluss,
Dreimal für dich auf.
Behalte diesen Vorsatz bei,
Bis es sich erfüllt hat.
Wir beginnen nun mit der Reise durch deinen Körper.
Ich nenne die verschiedenen Teile deines Körpers und du darfst meinen Worten einfach folgen.
Du kannst in Gedanken diese Körperteile wiederholen.
Äußere deine Wahrnehmung von einem Körperteil zum folgenden.
Bleibe dabei ruhig und entspannt liegen.
Bring deine Aufmerksamkeit zur rechten Seite.
Sei dir deiner rechten Hand bewusst.
Dein Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger,
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Die ganze rechte Hand,
Dein Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Rechte Schulter,
Achselhöhle,
Schulterblatt,
Dein ganzer rechter Arm,
Rechte Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Ferse,
Fußsohle,
Fußrücken,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Dein ganzer rechter Fuß,
Dein ganzes rechtes Bein.
Bring deine Aufmerksamkeit zu deiner linken Körperseite.
Sei dir deiner linken Hand bewusst.
Linker Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger,
Handinnenfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Die ganze linke Hand,
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Linke Schulter,
Achselhöhle,
Schulterblatt,
Dein ganzer linker Arm.
Linke Taille,
Linke Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Ferse,
Fußsohle,
Fußrücken,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Dein ganzer linker Fuß,
Dein ganzes linkes Bein.
Sei achtsam,
Bleibe wach.
Komme jetzt mit deiner Aufmerksamkeit zur Rückseite deines Körpers.
Hinterkopf,
Nacken,
Schulterblätter,
Dein ganzer Rücken,
Deine ganze Wirbelsäule,
Rechte Hüfte,
Linke Hüfte,
Rechte Gesäßhälfte,
Linke Gesäßhälfte,
Rückseite des rechten Oberschenkels,
Rückseite des linken Oberschenkels,
Rechte Kniekehle,
Linke Kniekehle,
Rechte Wade,
Linke Wade,
Rechtes Fußgelenk,
Linkes Fußgelenk,
Rechte Ferse,
Linke Ferse,
Deine ganze Körperrückseite.
Sei achtsam,
Bleibe wach.
Nimm nun die Vorderseite deines Körpers warm,
Der Mittelpunkt deines Scheitels,
Die Stirn,
Rechte Augenbraue,
Linke Augenbraue,
Zentrum zwischen deinen Augenbrauen,
Dein rechtes Auge,
Dein linkes Auge,
Rechtes Ohr,
Linkes Ohr,
Rechter Nasenflügel,
Linker Nasenflügel,
Rechte Wange,
Linke Wange,
Oberlippe,
Unterlippe,
Oberkiefer,
Unterkiefer,
Dein Kinn,
Hals,
Dein ganzer Kopf,
Rechtes Schlüsselbein,
Linkes Schlüsselbein,
Rechte Brust,
Linke Brust,
Die Mitte deiner Brust,
Nabel,
Bauch,
Rechte Leistengegend,
Linke Leistengegend,
Rechter Oberschenkel,
Linker Oberschenkel,
Rechtes Knie,
Linkes Knie,
Rechter Fuß,
Linker Fuß.
Sei dir deiner gesamten Körperteile bewusst.
Dein ganzes rechtes Bein,
Dein ganzes linkes Bein,
Beide Beine zusammen.
Dein ganzer rechter Arm,
Dein ganzer linker Arm,
Beide Arme zusammen.
Die Rückseite deines Körpers,
Die Vorderseite deines Körpers,
Die Seiten deines Körpers,
Dein ganzer Körper,
Dein ganzer Körper.
Nimm wahr,
Wie dein ganzer Körper entspannt und gelöst am Boden liegt.
Werde dir aller Auflagepunkte deines Körpers mit dem Boden bewusst.
Spüre diese Punkte zwischen Körper und Boden.
Fühle dich getragen vom Boden unter dir,
Getragen von der Erde.
Sieh nun deinen Körper von oben.
Gedanklich schaust du deinen Körper von Kopf bis Fuß an,
Wie er jetzt entspannt am Boden liegt.
Sei achtsam,
Bleibe wach.
Bringe nun deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.
Lass deine Atmung natürlich und frei fließen,
Ganz ruhig,
Gleichmäßig.
Nimm wahr,
Wie dein Atem ein- und ausströmt.
Spüre,
Wie dein Atem deinen Bauch sanft wölbt und sanft senkt.
Spüre,
Wie dein Atem dich versorgt.
Werde dir dem Zusammenspiel deines Atems mit deinen Körperbewegungen bewusst.
Atme es gleichmäßig und ruhig ein und aus.
Löse den Fokus nun von deiner Atmung.
Dein Atem fließt ganz von selbst.
Gleichmäßig,
Entspannt.
Wir gehen nun in deine Vorstellungskraft und lass das einfach auf dich wirken.
Probiere aus.
Lass nun das Gefühl von Schwere in deinem Körper entstehen.
Dein Körper wird ganz schwer,
So schwer wie ein Fels.
Ganz,
Ganz schwer liegt er am Boden da.
Spüre jetzt,
Wie dein Körper ganz leicht wird.
So leicht wie eine Feder,
Schwebend leicht.
Du berührst kaum den Boden.
Dein Körper berührt kaum den Boden.
Nun entsteht ein Gefühl von Kälte in dir.
Dein Körper wird ganz kalt.
Eis,
Eis kalt.
Es ist ganz kalt.
Jetzt spüre,
Wie dein Körper ganz warm wird.
Heiß,
Warm,
Ganz,
Ganz warm.
Lass nun das Gefühl von Härte entstehen.
Dein Körper liegt ganz hart.
Der Boden ist steinhart.
Spüre jetzt,
Wie dein Körper ganz weich liegt.
So weich,
Dass du fast in den Boden einsinkst.
Ganz,
Ganz weich.
Erlaube dir nun,
In deinen Gedanken Bilder entstehen zu lassen,
Von dem,
Was ich dir nenne.
Beobachte die Bilder.
Beobachte deine Wahrnehmung der Bilder.
Versuche dir die Bilder mit all deinen Sinnen vorzustellen.
Sei einfach Beobachter.
Ein wunderschöner Sonnenaufgang.
Klarer,
Blauer Himmel.
Eine frische Meeresbrise.
Ein tiefblauer Ozean.
Unendliche Weite des Meeres.
Wellenrauschen am Strand.
Hellleuchtender Vollmond.
Die klar funkelnde Sternennacht.
Ein leuchtender Stern.
Wurzeln,
Die tief in die Erde reichen.
Ein großer,
Alter Baum.
Ein klarer Bergsee.
Der weite Blick über eine Bergkette.
Nun lass die Bilder ziehen und verweile einfach in diesen Moment.
Vielleicht driftest du jetzt ab in einen inneren Raum,
Einen Traumraum.
Dieser kann sowohl dunkel als auch ganz hell sein.
Groß oder klein.
Warm oder kühl.
Lass es einfach geschehen.
Genieße die Stille.
Langsam kommst du wieder zurück aus diesem inneren Raum.
Darfst alle Bilder an dir vorbeiziehen lassen.
Einen tiefen Atemzug durch die Nase ein.
Und jetzt ist nochmal Zeit an deinen Sankalpa zu denken.
Diesen positiven Glaubenssatz.
Ich bin.
Erinnere dich an deinen Entschluss.
Vielleicht spürst du auch eine Veränderung deines Sankalpas.
Lass das zu und nimm diese Veränderung an.
Wiederhole deinen Satz für dich nochmal dreimal voller Vertrauen und Zuversicht.
Behalte dir diesen Leitspruch,
Diese Affirmation bei,
Bis sie sich erfüllt.
Löse dich langsam von deinem Satz.
Sei völlig entspannt.
Sei wachsam und präsent.
Erweitere deine Wahrnehmung allmählich von innen nach außen.
Werde dir deine Atmung wieder bewusst.
Ganz natürlich atmest du ein und aus.
Dein Körper ist völlig gelöst und entspannt.
Dein Atem fließt ruhig und gleichmäßig.
Werde dir deines ganzen Körpers wieder bewusst.
Kopf bis zu deinen Füßen.
Nimm den Boden unter dir wahr und wie dein Körper hier liegt.
Kehre mit deinem Bewusstsein allmählich in den Raum zurück,
Der dich umgibt.
Werde dir deiner Umgebung und hinter geschlossenen Augen langsam bewusst.
Belebe mit deinem Atem deinen Körper.
Bewege sanft deine Finger und Zehen.
Bewege deine Hände und Füße.
Aktiviere mit sanften Bewegungen deinen ganzen Körper.
Nimm mit der nächsten Einatmung die Arme über den Kopf und strecke dich in die Länge.
Dehne eine rechte und eine linke Seite aus.
Mach dich lang.
Mit deiner Ausatmung kannst du dich auf eine Seite drehen,
Wenn du gelegen hast.
Sieh deine Knie leicht an.
Darf dein Rücken dabei ganz rund werden.
Nimm dir hier Zeit,
Wieder ganz bei dir anzukommen.
Wenn du soweit bist,
Richte dich auf in eine bequeme Sitzposition und lass für einen Moment deine Augen noch geschlossen.
Lass deine Hände gern auf dein Herz und oder Bauchraum liegen.
Ich bedanke dich bei dir,
Dass du dir Zeit für dich,
Deinen Körper und deinen Geist genommen hast.
Ich schenke dir ein inneres und auch äußeres Lächeln.
Danke für diese gemeinsame Yoga-Nidra-Zeit.
Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag oder Abend.
Lass es dir gut gehen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.7 (26)
Neueste Bewertungen
More from Sydne Brunner
Ähnliche Meditationen
Ähnliche LehrerInnen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
