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Meditation Nervensystem-Regulation: Körper & Gefühl (Teil 2)

by Katja Schütz

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Diese geführte Meditation lädt dich dazu ein, Gefühle nicht nur gedanklich zu betrachten, sondern seine körperlichen Empfindungen bewusst wahrzunehmen. Du gibst dem Gefühl Raum, sich durch den Körper zu bewegen und nach und nach zu verändern. Dabei kehrst du immer wieder zu einem stabilisierenden Anker zurück. Dieser Wechsel unterstützt dich darin, auch intensivere Empfindungen dosiert wahrzunehmen, ohne dich darin zu verlieren. So kann sich festgehaltene Spannung allmählich lösen, während du deine Körperwahrnehmung stärkst und dein Nervensystem dabei unterstützt, wieder mehr Ruhe und Sicherheit zu finden. Der begleitende Vortrag „Übung zur Regulation des Nervensystems – Körper & Gefühl (Teil 1)“ erläutert die Hintergründe und die Zusammenhänge zwischen Gefühlen, Körper und Nervensystem. Die Meditation kann jedoch auch unabhängig davon praktiziert und regelmäßig wiederholt werden.

Transkription

Meditation – Gefühle sanft im Körper wahrnehmen.

Finde jetzt eine Position,

Die sich stabil und angenehm anfühlt.

Einen Ort,

An dem dein Körper weich werden darf.

Einen Ort,

An dem du dich getragen fühlst.

Und für einen Moment einfach zur Ruhe kommen darfst.

Gib dein ganzes Gewicht an die Unterlage ab.

Lass deinen Atem seinen eigenen Rhythmus finden.

Rüge Natürlich.

Ganz mit Leichtigkeit.

Erlaube jetzt deiner Wahrnehmung,

Sich ganz sanft auf den Raum um dich auszudehnen.

Spüre die Luft auf deiner Haut.

Die Temperatur im Raum.

Die Geräusche in deiner Umgebung.

Die Stille zwischen ihnen.

Lass deine Aufmerksamkeit sanft weiter werden.

Damit sich dein Nervensystem im Hier und Jetzt orientieren kann.

Lenke deine Wahrnehmung nun langsam nach innen.

Zu deinem Brustraum und zu den feinen Bewegungen deines Atems.

Vielleicht bemerkst du dort etwas.

Wehe amel.

Engel.

Schwere oder ein leises Schwingen von Gefühlen.

Was auch immer sich zeigt,

Es darf da sein.

Du musst es nicht benennen.

Du musst nichts verändern.

Es reicht nur so viel wahrzunehmen,

Wie sich im Moment sicher und gut anfühlt.

Bleibe für einige Atemzüge bei dieser Empfindung.

Beobachte einfach.

Wie fühlt sie sich an?

Ist sie warm oder kühl?

Hat sie klare Grenzen oder bewegt sie sich im Körper?

Du musst nichts verändern,

Darfst einfach nur beobachten.

Ohne zu bewerten.

Ohne zu analysieren.

Du gibst deinem Körper die Möglichkeit,

Gefühle Schritt für Schritt zu verarbeiten.

Lenke deine Aufmerksamkeit nun wieder zurück zu deinem Anker.

Spüre dafür den Kontakt deines Körpers mit der Unterlage.

Spüre,

Wie dein Atem kommt.

Und wieder geht.

Nimm wahr,

Wie mit diesem Zurückkehren wieder etwas mehr Ruhe entsteht.

Nach einem Moment richte deine Aufmerksamkeit noch einmal auf dieselbe Empfindung wie zuvor.

Und spür jetzt mal.

Hat sich was verändert?

Vielleicht wirkt sie leichter.

Vielleicht klarer.

Vielleicht ist sie aber auch genau so wie zuvor.

Alles davon ist vollkommen in Ordnung.

Alles darf so sein.

Lenke deine Aufmerksamkeit nun zu deinem Bauch.

Oft sammeln sich Gefühle genau hier.

Als Spannung.

Als Wärme.

Als sanftes Flattern.

Oder als stille Ruhe.

Im Einfach-Wahr,

Was gerade da ist.

Ohne alles auf einmal öffnen zu müssen.

Höre nur so viel,

Wie dein Nervensystem im Moment gut tragen kann.

Und dann kehre er neu zu deinem Anker zurück.

Lass deine Schultern weicher werden.

Entspanne deinen Kiefer.

Lass deinen Atem etwas tiefer in deinen Bauch fließen.

Mit jeder dieser kleinen Bewegungen gibst du deinem Nervensystem das Signal.

Du bist sicher.

Du musst dich gerade nicht schützen.

Und auf sein kleines Stückchen mehr fühlen.

Passgefühle auftauchen und lass sie wie eine sanfte Welle kommen.

Nicht wie das ganze Meer.

Muss nicht tief eintauchen.

Es reicht,

Die Oberfläche zu berühren,

Sie wahrzunehmen und sie wieder weiterziehen zu lassen.

Bewegen sich Gefühle durch den Körper.

Langsam.

Behutsnamen.

Im eigenen Tempo.

Wenn es sich stimmig anfühlt,

Dann leg jetzt eine Hand auf deinen Brustkorb.

Oder auf Dein BAU.

Und spüre den Kontakt.

Lass diese Berührung zu einem sanften Signal für dein Nervensystem werden.

Ein Zeichen von Sicherheit.

Eine leise Erinnerung daran,

Dass du bei dir bist.

Dass du nichts von dem,

Was sich in dir zeigt,

Alleine tragen musst.

Verweile noch für einige ruhige Atemzüge hier.

Spüre,

Wie dein Inneres reagiert.

Die den Körper weicher werden darf.

Wie dein Atem rüger fließt,

Wenn alles einfach sein darf.

Und dann,

Wenn du soweit bist,

Beginne deinen Atem zu vertiefen.

Bewege es langsam auf deine Finger.

Deine Hände.

Bewege deine Zehen.

Eine Füße.

Lass die Welt nach und nach wieder zu dir zurückkehren.

Langsam.

Bye.

Und wenn der richtige Moment gekommen ist,

Öffne deine Augen.

Lass dieses Gefühl von Verbundenheit.

Sicherheit.

Und innere Ruhe noch ein wenig nachklingen.

Du kannst jederzeit zu diesem Anker in deinem Körper zurückkehren.

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