
Deine Eltern loslassen & Frieden finden: innere Freiheit
Auch im besten Elternhaus hast du viele Jahre Ohnmacht und Unfreiheit erfahren, hast dich angepasst und gelernt, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Eines der größten Geschenke, die du dir machen kannst ist, dich aus den inneren Unfreiheiten deiner ersten Prägung zu befreien. Dieses gesunde Herauslösen aus dem Elternhaus ist eine große Lebensaufgabe. Hier findest du eine geführte Meditation, die dir helfen soll, deine Eltern loszulassen - und Frieden zu finden.
Transkription
Herzlich Willkommen zu dieser Meditation.
Diese Meditation ist hilfreich für Dich,
Wenn Du Klarheit in Deine Vergangenheit bringen willst.
Klarheit in Bezug auf Deine Eltern,
Denn die tiefsten Prägungen geschehen in unserer Kindheit.
Hier werden die intensivsten Glaubensmuster geprägt.
Warum das so ist?
Ein Kind ist nach der Geburt ein offenes Wesen.
Das heißt ein vollkommen offenes Energiesystem und besonders offen gegenüber den Eltern.
Jedes Leiden und jede Schwäche berührt das Kind innerlich.
Und mehr noch,
Jedes Kind versucht instinktiv die Eltern dort zu entlasten,
Wo ihre eigenen unverarbeiteten Wunden liegen.
Es sagt innerlich zu ihnen,
Mama,
Papa,
Ich helfe Dir.
Oder ich will Dich retten.
Ich nehme Dein Leiden auf mich und trage es für Dich.
Das tun Kinder nicht aus Liebe,
Sondern ganz einfach aus Gründen der Selbsterhaltung.
Ein Leben ohne Eltern kann sich ein kleines Kind einfach nicht vorstellen.
Das Kind ist in seinem Bewusstsein noch eins mit Mutter und Vater.
Es weiß innerlich noch,
Dass es aus beiden hervorgegangen ist.
Auf diese Weise nehmen wir als Kind eine Menge an Energien von Vater und Mutter in uns auf,
Die wir später als Erwachsene erstmal verarbeiten müssen.
Einige Lebensthemen haben wir also buchstäblich übernommen und sie gehören nicht originär zu uns selbst.
Wenn wir diesen Zusammenhang einmal erkennen,
Können wir diese Dinge auch wieder an unsere Eltern zurückgeben.
Und genau dazu lade ich Dich in dieser Meditation ein.
Möchtest Du als freier Mensch Dein Leben gestalten,
Dann ist die innere Aussöhnung Deiner Kindheit und Deinen Eltern eine ganz zentrale Voraussetzung.
Und die gute Nachricht ist,
Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.
Ich wünsche Dir von Herzen,
Dass Du versöhnt und kraftvoll durchs Leben gehen kannst und in der Liebe wächst.
Und wenn Du jetzt dazu bereit bist,
Dann such eine Haltung,
In der Du entspannt und würdevoll da sein kannst.
Nimm einen ersten bewussten Atemzug und richte dadurch Deine Aufmerksamkeit nach innen.
Tief und bewusst einatmen und ausatmen.
Schau nochmal in Deine Haltung hinein.
Deine Wirbelsäule ist aufrecht.
Und mit dieser aufrechten Haltung ist auch Deine innere Haltung aufrecht und würdevoll.
Mit jeder Ausatmung lässt Du eventuelle Anspannung von Dir fallen und sinkst weiter und weiter in ein wohliges Gefühl der tiefen Entspannung.
Du bist ganz ruhig und gelassen.
Mit der Zeit lasse Deine Mutter vor Deinem inneren Auge erscheinen.
Es ist nicht Deine Mutter so,
Wie Du sie jetzt kennst,
Sondern die Mutter Deiner Kindheit,
So wie Du sie als Kind erlebt hast.
Schaue sie an,
Schaue ihr ins Gesicht.
Für diese Meditation nimm Dir Zeit,
Dich an die einschränkenden Dinge zu erinnern,
Die sie Dir mitgegeben hat.
Vielleicht hättest Du Dir mehr Aufmerksamkeit von ihr gewünscht,
Mehr Nähe oder vielleicht gab es Lebensbereiche,
In denen Du Dich entmutigt fühlst.
Was auch immer es ist,
Lass es zu,
Ohne es zu bewerten,
Ohne es zu verurteilen.
Es ist,
Wie es ist.
Bist der einzige Mensch,
Der diese Erinnerungen noch lebendig hält.
Bist der einzige Mensch,
Der diese Erinnerungen noch lebendig hält.
Spüre,
Ob Du bereit bist,
Diese Erinnerungen Vergangenheit sein zu lassen.
Spüre die Energie,
Die in diesen schweren Erinnerungen festgehalten wird und frage Dich selbst,
Ob Du bereit bist,
Sie frei werden zu lassen.
Und wenn Du magst,
Spreche in Deinem Herzen oder auch laut,
Du bist meine Mutter.
Ich danke Dir,
Dass Du mich geboren hast.
Alles Schwere,
Das ich von Dir übernommen und gelernt habe,
Lasse ich bei Dir.
Alles,
Was mich stärkt und glücklich macht,
Nehme ich gerne an.
Lasse Deinen Vater vor Deinem inneren Auge erscheinen.
Auch hier wieder,
Er ist nicht der Vater,
Wie Du ihn jetzt kennst,
Sondern der Vater Deiner Kindheit,
So wie Du ihn als Kind erlebt hast.
Schaue ihn an,
Schaue ihm ins Gesicht und nun,
Für diese Meditation,
Nimm Dir Zeit,
Dich an die einschränkenden Dinge zu erinnern,
Die er Dir mitgegeben hat.
Vielleicht hättest Du Dir mehr Zuwendung von ihm gewünscht.
Vielleicht weniger Strenge und mehr annehmende Emotionalität.
Vielleicht mehr Achtsamkeit,
Mehr Nähe.
Und wenn Du magst,
Spreche in Deinem Herzen oder auch laut,
Du bist mein Vater.
Ich danke Dir,
Dass Du mich gezeugt hast.
Alles Schwere,
Das ich von Dir übernommen und gelernt habe,
Lasse ich bei Dir.
Alles,
Was mich stärkt und glücklich macht,
Nehme ich gerne an.
Führe,
Wie stark die Energie in diesen alten Erinnerungen ist.
Du bist der Einzige,
Der sie noch am Leben hält.
Du bist der Einzige,
Der diese Energie noch am Leben hält.
Deshalb frage Dich selbst,
Bin ich bereit,
Diese Erinnerungen loszulassen und die Energie wieder ganz frei werden zu lassen.
Nimm Dir für dieses fühlende Denken noch einige Momente Zeit.
Und nun ist es Zeit zurückzukommen ins Hier und Jetzt,
In den Raum um Dich herum.
Atme noch ein paar Mal tief und bewusst ein und aus.
Nimm Erleichterung beim Einatmen an und lasse Altes Belastendes los.
Vielleicht hast Du bereits in dieser kurzen Zeit schon eine Erleichterung,
Eine Versöhnung erfahren.
Das wäre wunderbar.
Deine Eltern loslassen und Frieden finden.
Ich wünsche Dir ein freies und freudiges Leben.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.8 (119)
