
Body Scan - Die Reinigende Reise Durch Deinen Körper Teil 2
Was wir fühlen, spiegelt, was im Körper tatsächlich passiert. Wenn wir uns geborgen fühlen, ist das Parasympathische Nervensystem aktiv. Die Muskeln entspannen sich, werden also weich. Die Gefäße weiten sich, sodass sich das warme Blut im Körper verteilt. Der Körper entspannt sich und wohlige Gefühle können entstehen. In dieser Meditation wollen wir üben, uns dem Körper in dieser liebevollen Weise zuzuwenden.
Transkription
Herzlich Willkommen zu dieser Meditation.
Schön,
Dass Du da bist.
Unser Körper ist das Medium,
Mit dem wir hier in dieser Welt da sind und an ihr teilnehmen.
Durch ihn atmen,
Bewegen,
Fühlen,
Denken und lieben wir.
Durch unseren Körper drücken wir unsere Persönlichkeit aus.
Deshalb ist es eine sehr große Hilfe,
Ein empfindendes Körperbewusstsein zu entwickeln.
Am besten legst Du Dich jetzt auf den Boden und machst es Dir so bequem wie möglich.
Du kannst die Meditation auch im Sitzen durchführen.
In meinen Worten werde ich mich aber auf die liegende Position beziehen.
Solltest Du jetzt liegen,
Habe Deine Beine ganz locker ausgestreckt auf dem Boden und Deine Arme befinden sich neben dem Körper.
Die Handinnenflächen liegen geöffnet nach oben.
Auf diese Weise werden Deine Schultern geöffnet und Du kannst besser entspannen.
Jetzt spüre,
Wie gut es tut,
Nichts tragen zu müssen.
In diesem Moment musst Du keine Lasten tragen.
Du selbst wirst getragen von dieser Erde.
Nun halte Deine Augen geschlossen und genieße diesen Moment und richte Deine Aufmerksamkeit nach innen.
Halte Deinen Körper einfach ruhig und richte Deine Aufmerksamkeit auf Deinen gesamten Körper.
Spüre die Schwerkraft und spüre die Stellen,
Die auf dem Boden aufliegen und achte darauf,
Wie Dein Gewicht verteilt ist.
Und nun spüre in Deine Füße hinein.
Stell Dir vor,
Wie Du Deinen Atem nach unten in die Füße hinein leitest,
So als ob Du in die Bereiche hinein atmest,
Die mit dem Boden in Kontakt sind.
Verbinde Deinen Atem mit dem Loslassen.
Dabei kann Dir ein einfacher Rhythmus helfen.
Beim Einatmen sagst Du innerlich Los und beim Ausatmen Lassen.
Oder auch umgekehrt,
Also Los und Lassen.
Wenn die Luft Deinen Körper durchfließt,
Lass alle Empfindungen zu,
Alles ist in Ordnung,
So wie es ist.
Stell Dir vor,
Wie Du beim Einatmen Raum und Weite zwischen Deine Knöcheln und Gelenke erzeugst und lass den Raum mit jedem Mal weiter werden.
Jedes Mal ein bisschen mehr.
Wann immer Du Anspannung empfindest,
Versuche in diese Stellen hinein zu atmen.
Und gehe jetzt mit Deiner Wahrnehmung etwas höher in die Waden und Kniegelenke.
Spüre zunächst den Kontakt mit dem Fußboden und lass beim Einatmen wieder Weite in Deinen Gelenken geschehen und lass beim Ausatmen Los.
Und gehe weiter hoch in den Bereich Deines Gesäßes und der Hüfte.
Auch hier wieder spüre die Weite beim Einatmen und auch Loslassen beim Ausatmen.
Und gehe weiter in den Bereich des unteren Rückens,
Dem Lendenbereich,
Dort wo die Wirbelsäule beginnt.
Spüre den unteren Rücken.
Auch hier wieder genieße die Weite,
Die beim Einatmen entsteht und lass beim Ausatmen Los.
Du lässt alle Anspannung los.
Und jetzt mit Deiner Wahrnehmung weiter hoch gehen in den Bereich Deiner Schulterblätter,
Deiner Schulter.
Nimm wahr,
Welche Stellen Deines Rückens in Kontakt mit der Unterlage sind.
Besonders im oberen Bereich der Schultern lagern sich gern Lasten und Gewichte ab.
Genieße wieder die entstehende Weite und Leichtigkeit.
Einatmen und Ausatmen und Loslassen.
Alles ist gut,
Wie es ist.
Du atmest ein und lässt die Anspannung beim Ausatmen abfallen.
Und jetzt wandern wir mit der Aufmerksamkeit in die Arme,
Zuerst die Oberarme,
Dann die Unterarme.
Dann spüre hinein in die Handflächen,
Wie sie offen und gelöst darliegen.
Jetzt musst Du nichts festhalten,
Nichts greifen.
Deine Hände liegen wie zwei Schalen geöffnet und erleicht auf dem Boden.
Nimm Dir hier noch bewusst einen Moment und atme in Deine Hände hinein.
Spüre dabei immer mehr Leichtigkeit.
Du musst nichts tun.
Genieße diesen Moment.
Jetzt spüre Deine Nackenmuskulatur,
Die Verbindung mit Deinem Kopf und leite Deine Atemluft ganz bewusst in Deinen Kopf.
Sei Dir bewusst,
Dass Du mit jedem Atemzug Deine vielen Millionen Gehirnzellen mit frischem Sauerstoff versorgst.
Und jetzt geh mit Deiner Aufmerksamkeit weiter in Deine Stirn und nun Deine Augen.
Beobachte,
Ob Du noch irgendwelche Spannungen wahrnehmen kannst und atme dann auch dort hinein.
Lass Weite in Deinem Gesicht entstehen.
Spüre Deine Wangen,
Deine Nasenspitze und jetzt Deinen Unterkiefer.
Und nun erlaube Dir,
In diesem Moment keinen Ausdruck in Dein Gesicht zu legen.
Nimm noch zwei,
Drei Atemzüge.
Und jetzt spüre,
Wie wohl es sich anfühlt,
Wenn Dein Gesicht ganz entspannt ist.
Jeder Muskel ganz entspannt.
Los und lassen.
Und wenn Du magst,
Kannst Du jetzt noch ein Lächeln.
Ganz leichtes Lächeln in Dein Gesicht legen und spüren,
Was dieses Lächeln bewirkt.
Niemand schaut zu.
Du lächelst.
Wie fühlt sich das an?
Kannst Du das Lächeln in Deinem Körper spüren?
Und nimm Deinen Atem wahr.
Und dann mit der Zeit,
Ganz in Deinem Tempo,
Bewege Dich ganz langsam.
Spüre,
Wie die erste Bewegung sich anfühlt.
Vielleicht Deine Fingerspitzen,
Deine Hände und Arme.
Und komme dann ganz wieder an,
Hier in diesem Raum um Dich herum.
Und wenn Du magst,
Kannst Du auch Dein Ausatmen mit einem langen,
Erlösenden Seufzer verbinden.
Und dann wende Dich wieder Deine Außenwelt zu.
Herzlich Willkommen in Deinem schönen und geheimnisvollen Ort.
Du bist ein Geschenk an diese Welt.
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