
Vertraue Dem Timing Deines Lebens
Manchmal verläuft das Leben nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Eine berufliche Möglichkeit geht nicht auf. Eine Beziehung endet. Ein Plan verändert sich. Oder wir wissen einfach nicht, wie es weitergehen soll. Diese Meditation lädt dich dazu ein, für einen Moment innezuhalten, dich mit dir selbst zu verbinden und Raum für das zu schaffen, was gerade da ist. Du musst deine Gefühle nicht wegmachen und auch nicht sofort eine positive Bedeutung in einer schwierigen Erfahrung finden. Stattdessen darfst du fühlen, was gerade da ist, zu deinem Atem zurückkehren und Schritt für Schritt wieder Vertrauen finden. Vertrauen darin, dass du nicht heute schon wissen musst, wohin dein Weg führt. Vertrauen darin, dass du den nächsten Schritt finden wirst. Eine Meditation für dich, wenn du gerade mit Unsicherheit, Enttäuschung, Veränderung oder dem Loslassen von etwas konfrontiert bist. Du musst nicht den ganzen Weg sehen. Du darfst einfach den nächsten Schritt gehen.
Transkription
Erlaube dir,
Für einen kurzen Moment Pause zu machen.
Ein paar Minuten nur für dich.
Um dich wieder zu sammeln.
Die Welt darf für ein paar Minuten draußen bleiben.
Eine Nachrichten dürfen warten.
Deine To-Do-Liste darf warten.
Für diesen Moment gibt es nichts zu lösen,
Nichts zu entscheiden und auch nichts zu erreichen.
Es gibt jetzt nur dich und diesen Moment.
Setze dich gemütlich hin.
Der Rücken ist aufrecht,
Aber entspannt,
Sodass Atmung und Energie gut fließen können.
Wenn du möchtest,
Schließe gerne deine Augen und lege deine Hände in deinem Schoß ab.
Nimm die Unterlage wahr,
Auf der du gerade sitzt und spüre,
Wie du getragen wirst.
Dass deine Gesichtsmuskeln einmal ganz weich werden.
Und stelle vor,
Wie jetzt alle Anspannung,
Die sich hier angesammelt hat,
Ganz langsam von dir abfließen darf.
Lockere deine Kiefer und entspanne den Punkt zwischen deinen Augenbrauen.
Erlaube dir,
Hier loszulassen.
Nimm dir die Zeit,
Um ganz langsam vom Außen zurück zu dir zu kommen.
Spüre in deinen Körper hinein.
Und richte deine Aufmerksamkeit nun einmal nach innen.
Vielleicht spürst du,
Wie deine Atmung fließt.
Wie sich deine Bauchdecke ganz sanft hebt und wieder senkt.
Und ohne hier etwas zu verändern,
Beobachte für ein paar Augenblicke den Fluss deiner Atmung.
Lass dich von deinem Atem von Moment zu Moment tragen.
Du musst gerade nirgendwo hin.
Du darfst einfach bei dir ankommen.
Atemzug für Atemzug.
Unsere Energie ist den ganzen Tag so viel im Außen.
Bei so vielen unterschiedlichen Dingen.
Erlaube dir,
Deine Energie nun sanft zurück zu dir zu bringen.
Wenn du möchtest,
Lege eine Hand auf deinen Bauch.
Und eine Hand auf dein Herz und sage dir innerlich,
Zurück zu mir.
Wiederhole das gerne ein paar Mal ganz langsam,
Ganz bewusst zurück zu mir.
Und wenn zwischendurch Gedanken auftauchen,
Nimm sie liebevoll wahr und stelle dir vor,
Wie jeder Gedanke auf einer kleinen Wolke landet und an dir vorbeizieht.
Vielleicht gibt es gerade etwas,
Worüber du traurig bist.
Vielleicht über ein Jobangebot,
Das du nicht bekommen hast,
Über eine Beziehung,
Die auseinandergegangen ist oder einfach weil etwas gerade nicht so gelaufen ist,
Wie du dir es gewünscht hättest.
In solchen Momenten ist es nur menschlich,
Dass wir traurig oder enttäuscht sind.
Erlaube dieser Emotion,
Die gerade vielleicht da ist,
Da zu sein.
Versuche nicht,
Sie loszuwerden.
Wenn wir gegen eine Emotion ankämpfen oder versuchen,
Sie sofort loszuwerden,
Kann sie sich manchmal sogar noch intensiver anfühlen.
Wenn wir ihr stattdessen aber erlauben,
Da zu sein,
Kann sich unsere Beziehung zu ihr verändern.
Erlaube der Emotion also,
Sich durch dich hindurch zu bewegen und versuche wahrzunehmen,
Wo in deinem Körper du sie spüren kannst.
Vielleicht wird es für einen kurzen Moment intensiver.
Aber vertraue darauf,
Dass die Intensität der Emotionen langsam wieder abschwächen wird.
Und wenn du das Gefühl hast,
Es überwältigt dich gerade,
Dann spüre wieder die Unterlage,
Auf der du gerade sitzt.
Spüre deine Atmung.
Sie ist dein Anker,
Sie trägt dich.
Vielleicht spürst du,
Wie die Emotion langsam etwas leiser wird.
Es kann auch sein,
Dass sie nochmal eine Runde drehen möchte.
Erlaube dem,
Was ich gerade zeigen möchte,
Da zu sein.
Nur noch für ein paar Augenblicke.
Und dann bringe deine Aufmerksamkeit ganz sanft zurück zu deiner Atmung.
Einfach nur beobachten.
Nichts verändern.
Dein Atem reguliert sich selbst.
Auch wenn es manchmal herausfordernd ist,
Emotionen machen uns lebendig.
Sowohl die schönen als auch die schwierigen Emotionen.
Genauso wie unsere Natur sowohl die Sonne als auch den Regen benötigt,
Um zu florieren und zu wachsen.
Brauchen auch wir neben den Sonnenmomenten gleich die Herausforderungen.
An ihnen wachsen wir,
Sie machen uns stärker.
Erst durch die Herausforderungen in unserem Leben wissen wir die schönen Seiten noch mehr zu schätzen.
Stell dir vor,
Es würde jeden Tag nur noch die Sonne scheinen.
Keine Regenschauer,
Keine Wolken am Himmel.
Irgendwann würden wir die Hitze nicht mehr ertragen und die Sonnentage würden an Besonderheit verlieren.
Für ein ausgeglichenes Leben brauchen wir beide Seiten.
Erst die Existenz beider Seiten macht das Leben lebenswert.
Und es gibt ein schönes Zitat,
Welches hier wunderbar dazu passt.
Mein Herz ist ruhig,
Denn ich weiß,
Was für mich bestimmt ist,
Wird mich niemals verfehlen,
Und was mich verfehlt,
War nie für mich bestimmt.
Und vielleicht weißt du heute noch nicht,
Wohin dich dieses Nein führen wird.
Vielleicht öffnet sich irgendwann eine neue Tür.
Vielleicht wirst du eines Tages erkennen,
Was diese Erfahrung dir gezeigt hat.
Und vielleicht musst du heute noch gar nicht wissen,
Warum sie passiert ist.
Nicht jede Erfahrung braucht sofort eine Lektion.
Manchmal passiert das Leben einfach und auch das darf sein.
Also vielleicht gibt es gerade etwas in deinem Leben,
Dessen Ausgang du noch nicht kennst.
Eine Entscheidung,
Eine Beziehung,
Einen beruflichen Weg.
Etwas,
Auf das du schon lange wartest.
Du musst heute nicht wissen,
Wie es ausgeht.
Du musst nicht alle Antworten haben.
Du musst nur den nächsten Schritt kennen.
Den nächsten Atem zu.
Ein Tag nach dem anderen.
Und vielleicht möchtest du mit diesem Gedanken heute weitergehen.
Ich vertraue darauf,
Dass das,
Was zu mir gehört,
Zu mir finden wird.
Und das,
Was nicht für mich bestimmt ist,
Lasse ich los.
Ich vertraue darauf,
Dass das,
Was zu mir gehört,
Zu mir finden wird.
Und das,
Was nicht für mich bestimmt ist,
Lasse ich los.
Nimm nun nochmal einen tiefen,
Nähernden Atemzug und lass mit der Ausatmung alles los,
Was du nicht mehr mitnehmen möchtest.
Bringe deine Aufmerksamkeit dann langsam zurück in deinen Körper.
Spüre deine Füße,
Deine Hände.
Vielleicht möchtest du deinen Kopf kreisen lassen oder dich bewegen,
Dich strecken.
Und wenn du soweit bist.
Dann blinzle ganz langsam deine Augen wieder auf.
Nimm den Raum um dich herum wieder wahr und nimm dir die Zeit.
Um in deinem Tempo wieder zurück in deinen Alltag zu kehren.
Treffen Sie Ihren Lehrer
